Zukunftswürfe
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Annette Jäger

GigOnDemand

Kaum ein Lebensbereich hat unter Corona mehr gelitten als die Kultur. Und es ist deutlicher, spürbarer denn je geworden, wie wichtig sie für uns alle ist.

Insbesondere junge Musiker hatten es noch schwerer als ohnehin schon. Wo können sie auftreten? Wie finanzieren sie sich? Bei der Beschäftigung mit diesen Fragen und möglichen Antworten kamen noch weitere hinzu: Gibt es die Möglichkeit, das Publikum an der Programmgestaltung zu beteiligen? Und: Wie kann die Planungssicherheit der Veranstalter gleichzeitig erhöht werden?

GigOnDemand gibt die Antwort: Als erste Vernetzungs-Plattform nutzt sie die Kraft der Daten und hat eine auf Musiker zugeschnittene, technologische „Brücke“ gebaut, die die Interessengruppen Musiker, Publikum, Veranstalter perfekt miteinander vernetzt – zum Vorteil jeder einzelnen dieser Gruppen.

Die Macher von GigOnDemand sind darüber hinaus echte Überzeugungstäter: Sie übernehmen nicht nur die Vernetzungsarbeit, sondern investieren die Einnahmen aus der Vernetzung in die Förderung von Kreativität. Ziel ist es, ein neues Social Media Angebot zu entwickeln, bei dem sich Menschen mit mehr Eigenverantwortung in kulturelle Projekte und Entwicklungen einbringen und sich daran beteiligen können – „Co-Creation online“ sozusagen.

Informationen zum Projekt

  • Beschreibt in 2-3 Sätzen die Initiative mit der Ihr Euch bewerbt.

    Alle Menschen mögen es, Teil großer Momente zu sein. Bis jetzt ist die Entscheidung, welche kulturellen Darbietungen zur Umsetzung gelangen abhängig von Veranstaltern oder Kulturamtsleitern. Die scheuen dabei naturgemäß wirtschaftliche Risiken und tendieren eher zur Buchung von "Kassenschlagern". Die Nachwuchstalente schauen in die Röhre. Dabei ist die Vielfalt kultureller Angebote riesig, die Talentlandschaft unglaublich vielseitig und stark. Doch so vielversprechend die Einzelnen sein mögen, ist die Realität eine andere: Trotz fleissigen Suchens und Rumtelefonierens finden junge Musiker häufig keine passenden Auftrittsgelegenheiten. Diesen Missstand zu beheben ist das Ziel von GigOnDemand.

  • Was ist neu an dem Konzept? Wie ist der Einfluss auf die verschiedenen Bereiche der Arbeitswelt?

    Es gibt zahlreiche Kulturstätten und Veranstalter auf der einen und kreative Kulturprojekte auf der anderen Seite. Hinzu kommen die Fans,
    das Publikum, die Menschen. Über die Vernetzung dieser Zielgruppen erreicht GigOnDemand:

    • die Vorfinanzierung von Veranstaltungen mit Hilfe einer Community-Plattform, wodurch die kulturelle Vielfalt gefördert wird
    • Gigs mit Wunsch-Programm, denn das Publikum kann im Vorfeld seine Wünsche äußern – die Integration des Publikums in die Darbietung ist ein komplett neuer, disruptiver Ansatz
    • Veranstalter, die volle Häuser und große Planungssicherheit haben.

    GIG ON DEMAND ist der Katalysator, der auf kreative Art und Weise mit Hilfe von Technologie unterschiedliche Interessen miteinander verwebt und bedient.

  • Kann das Konzept als Vorbild dienen? Wie würde das Konzept als Blaupause für andere Unternehmen aussehen?

    Das Konzept zeigt eine neue Möglichkeit, wie co-kreative, demokratische Kulturarbeit und Kooperation funktionieren kann und hat das Potenzial, sich überall auf der Welt zu etablieren. Es lädt faktisch jeden Menschen ein, sich für kulturelle Projekte zu engagieren und zu involvieren; der Kontakt mit den Künstlern wird zudem viel enger und direkter. Gleichzeitig lässt sich perspektivisch vorstellen, auch andere Projekt-Themen zu verfolgen und kreative Lieblingsthemen voranzubringen.

    Und auch im Hinblick auf Menschen, die keine passenden Beschäftigungsangebote in der sich ändernden Arbeitswelt finden, bietet die Plattform neue wirksame Handlungsoptionen für jeden aktiven und lebendigen Menschen.

  • Warum sollte das Konzept mit dem NEW WORK AWARD ausgezeichnet werden? Was macht es einzigartig?

    Das Konzept ist neu; es ist innovativ und einzigartig. Es hilft, ein altes, durch Corona noch verschärftes Problem Kulturschaffender zu lösen. Es findet einen Weg raus aus wirtschaftlicher Unsicherheit und Frustration. Es hilft, die Kulturlandschaft bunter, lebendiger zu machen und uns viele Momente zu schaffen, die die Gesellschaft miteinander verbindet.

    GIG ON DEMAND (GoD) ist die erste Online-Plattform/App, die Veranstalter:innen, Künstler:innen und Konzertbesucher:innen zusammenbringt und Gigs ohne wirtschaftliches Risiko nach dem Crowdfunding-Prinzip ermöglicht.

    Die Plattform funktioniert dabei sehr einfach: Sobald eine definierte Anzahl von Konzertbesuchern (Rentabilitätsgrenze) erreicht ist, springt die Ampel für den jeweiligen Termin auf Grün – der Gig findet statt. Publikum und Veranstalter sind genauso zufrieden wie der Musiker.

    GoD soll als Aktions-, Informations- und Community-Plattform fungieren. Die Umsätze erfolgen über Ticketverkäufe, Gebühr für Veranstalter- und Künstler-Profile, eventuelle Werbeeinnahmen, Upgrades und additionale Services.

Projektbilder

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