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        <title>Führung - NEW WORK Experience</title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung</link>
        <description><![CDATA[<p><span style="color:rgb(0,0,0);">New Work bedeutet die Schaffung einer neugestalteten&nbsp;Arbeitswelt, in welcher Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen weitaus eigenverantwortlicher und mit mehr individueller Freiheit agieren können als bisher. Diese Entwicklung bedingt eine neue Definition von Führung:&nbsp;Eigenschaften wie Empathie, Vertrauen und Kommunikationsfähigkeit sind für den Erfolg von modernen Führungskräften essentiell.</span></p>]]></description>
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            <title>New Work SE</title>
            <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung</link>
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        <language>de</language>
        <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 14:31:29 +0200</pubDate>

                    <item>
        <title><![CDATA[Verwaiste Chefsessel: Unternehmen finden immer schwerer Führungskräfte]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/chefsessel-ohne-bewerber-warum-unternehmen-immer-schwerer-fuhrungskrafte-finden</link>
        <description><![CDATA[Der Fachkräftemangel hat auch die Führungsetagen erreicht. In deutschen Unternehmen bleiben immer mehr Leitungspositionen unbesetzt. Eine aktuelle Studie zeigt: Zehntausende Führungskräfte fehlen, aber nur wenige Beschäftigte können sich vorstellen, so eine Rolle zu übernehmen. Für Unternehmen entwickelt sich daraus ein wachsendes strukturelles Problem.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fachkräftemangel hat auch die Führungsetagen erreicht. In deutschen Unternehmen bleiben immer mehr Leitungspositionen unbesetzt. Eine aktuelle Studie zeigt: Zehntausende Führungskräfte fehlen, aber nur wenige Beschäftigte können sich vorstellen, so eine Rolle zu übernehmen. Für Unternehmen entwickelt sich daraus ein wachsendes strukturelles Problem.</strong></p><p><span style="color:black;">Deutsche Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, Führungspositionen zu besetzen. Im Jahr 2025 fehlten im Durchschnitt 28.180 Fachkräfte in Führungsberufen. Das zeigt </span><a href="https://www.kofa.de/daten-und-fakten/studien/fuehrungsetage-leer-was-beschaeftigte-wirklich-zur-fuehrung-motiviert/" target="_blank"><span style="color:black;"><span class="link link--two">eine Studie</span></span></a><span style="color:black;"> des <strong>Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA)</strong> am Institut der deutschen Wirtschaft. Vakante Leitungsstellen wirken sich dabei häufig unmittelbar auf zentrale Geschäftsprozesse aus. Bleiben Führungspositionen länger unbesetzt, können Entscheidungswege langsamer werden, Verantwortlichkeiten verschwimmen oder Projekte ins Stocken geraten.</span></p><p><span style="color:black;">Es ist ein Problem nicht nur der obersten Ebenen: Die Statistik erfasst vor allem klassische Leitungsfunktionen, bei denen die Führungsaufgabe im Mittelpunkt steht. Teamleitungen oder Projektverantwortliche mit fachlicher Doppelrolle tauchen darin häufig nicht auf, obwohl auch diese Positionen vielerorts schwer zu besetzen sind.</span></p><h4 class="hl hl--four"><span style="color:black;"><strong>Nur jeder Siebte will überhaupt führen</strong></span></h4><p><span style="color:black;">Der Mangel an Führungskräften liegt weniger an fehlender Qualifikation als an der begrenzten Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. In einer repräsentativen Befragung von mehr als 3.100 Beschäftigten ohne Führungsfunktion gab lediglich jede beziehungsweise jeder Siebte an, sich grundsätzlich vorstellen zu können, eine Leitungsposition zu übernehmen, wenn der Arbeitgeber sie anbieten würde. Das entspricht nur 14 Prozent der Befragten.</span></p><p><span style="color:black;">Weitere 40 Prozent könnten sich eine solche Rolle nur unter bestimmten Bedingungen vorstellen. Ein großer Teil der Beschäftigten lehnt Führungsaufgaben dagegen grundsätzlich ab oder zeigt sich unentschlossen. Unterschiede zeigen sich auch zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen: Männer äußern im Durchschnitt häufiger Interesse an einer Führungsposition, während Teilzeitbeschäftigte und Frauen deutlich zurückhaltender sind.</span></p><h4 class="hl hl--four"><span style="color:black;"><strong>Arbeitsbelastung schreckt viele ab</strong></span></h4><p><span style="color:black;">Am häufigsten für ihrer Karrierezurückhaltung nennen Beschäftigte die erwartete Arbeitsbelastung: 77 Prozent sehen darin einen zentralen Hinderungsgrund. Dahinter folgen die große Verantwortung, die mit Führungsaufgaben verbunden ist (75 Prozent), sowie die Sorge um eine schlechtere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (73 Prozent).</span></p><p><span style="color:black;">Auch andere Faktoren spielen eine Rolle: Knapp die Hälfte der Befragten nennt zu geringe finanzielle Anreize oder befürchtet, dass sich das Verhältnis zu bisherigen Kolleginnen und Kollegen verändern könnte. Insgesamt habe sich offenbar die Wahrnehmung von Führung geändert, so die Studienautoren. Aufgaben, die früher stärker mit Status oder Privilegien verbunden waren, werden heute häufiger mit zusätzlicher Belastung und Verantwortung assoziiert.</span></p><h4 class="hl hl--four"><span style="color:black;"><strong>Was Beschäftigte von Führung erwarten</strong></span></h4><p><span style="color:black;">Die Studie zeigt auch zugleich, unter welchen Bedingungen Führungsrollen für Beschäftigte denn attraktiver sein könnten. Für diejenigen, die sich grundsätzlich für eine Führungsposition interessieren, steht eine attraktive Vergütung an erster Stelle: 95 Prozent nennen ein hohes Gehalt als wichtigen Anreiz.</span></p><p><span style="color:black;">Daneben spielen größere Gestaltungsspielräume und Entscheidungsfreiheit eine wichtige Rolle. Viele Beschäftigte, die mit einem Karrieresprung liebäugeln, verbinden mit Führung die Erwartung, eigene Ideen umzusetzen und ihren persönlichen Führungsstil entwickeln zu können. Auch Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegsperspektiven sowie Anerkennung und Wertschätzung werden häufig als relevante Faktoren genannt. Auch die organisatorischen Rahmenbedingungen von Führung, etwa Modelle wie Teilzeitführung, Jobsharing oder flexible Arbeitszeiten werden insbesondere von Frauen als wichtige Voraussetzungen genannt.</span></p><h4 class="hl hl--four"><span style="color:black;"><strong>Niedrigschwellige Einstiege in Führung</strong></span></h4><p><span style="color:black;">Neben den Rahmenbedingungen spielt bei der Entscheidung für oder gegen einen Chefposten auch der Weg in eben diese Führungsposition eine Rolle. Viele Beschäftigte empfinden den Schritt in eine Leitungsfunktion oft als zu abrupten Übergang zu deutlich mehr Verantwortung. Laut Studie könnten darum Einstiegsmodelle wie stellvertretende Führungspositionen, Mentoring oder Coaching diesen Übergang erleichtern. Solche Formate würden es Beschäftigten ermöglichen, Führungsaufgaben schrittweise kennenzulernen und entsprechende Kompetenzen aufzubauen, bevor sie eine vollständige Leitungsfunktion übernehmen.</span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>red</strong></i></span></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1038</guid>
        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 16:21:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Diese emotionalen Kompetenzen brauchen moderne Führungskräfte]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/diese-emotionalen-kompetenzen-brauchen-moderne-fuhrungskrafte</link>
        <description><![CDATA[Emotionale Intelligenz ist einer der wichtigsten Soft Skills der aktuellen Arbeitswelt. Angesichts der hohen Belastungen durch rasante Transformation und wirtschaftliche Krisen entscheidet sie maßgeblich darüber, ob Führung gelingt. Wer als Leader eigene Emotionen und die des Teams erkennt, einordnet und steuert, schafft die Basis für Kreativität, Innovationskraft und vertrauensvolle Zusammenarbeit – und damit zur Voraussetzung positiver Veränderungen. Wir zeigen fünf zentrale Kompetenzfelder und geben Tipps, wie Führungskräfte sie im Alltag gezielt stärken können.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Emotionale Intelligenz ist einer der wichtigsten Soft Skills der aktuellen Arbeitswelt. Angesichts der hohen Belastungen durch rasante Transformation und wirtschaftliche Krisen entscheidet sie maßgeblich darüber, ob Führung gelingt. Wer als Leader eigene Emotionen und die des Teams erkennt, einordnet und steuert, schafft die Basis für Kreativität, Innovationskraft und vertrauensvolle Zusammenarbeit – und damit die Voraussetzung positiver Veränderungen. Wir zeigen fünf zentrale Kompetenzfelder und geben Tipps, wie Führungskräfte sie im Alltag gezielt stärken können.</strong></p><p>Die Anforderungen an <a href="https://nwx.new-work.se/tag-suche/new-leadership" target="_blank"><span class="link link--two">Führung</span></a> haben sich deutlich verändert. Fachwissen bleibt wichtig, doch im Zentrum stehen mittlerweile Fähigkeiten, die Orientierung in Unsicherheit geben und den menschlichen Faktor ernst nehmen. Emotionale Intelligenz hilft dabei ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeitende <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/in-krisen-wird-emotionale-kompetenz-zum-stabilitatsanker" target="_blank"><span class="link link--two">sich sicher fühlen</span></a>, Mut zeigen und Neues ausprobieren. Die von Psychologen dafür als fünf Kern-Skills definiert sind <strong>Selbstwahrnehmung, Selbstregulation, Motivation, Empathie und soziale Kompetenz</strong>.</p><h5 class="hl hl--five"><strong>Selbstwahrnehmung</strong></h5><p>Selbstwahrnehmung beschreibt die Fähigkeit, eigene Emotionen bewusst zu erkennen und deren Wirkung auf Entscheidungen und Verhalten zu verstehen. Für Führungskräfte ist dies entscheidend: Nur wer die eigenen emotionalen Muster kennt, kommuniziert authentisch und bleibt auch in herausfordernden Situationen berechenbar.<br>Wer etwa Unsicherheiten oder Frustration früh bemerkt, kann gegenzusteuern – und vermeidet impulsive Reaktionen, die das Team verunsichern.</p><p><strong>Praktische Übung:</strong><br>Führen Sie ein tägliches Emotionstagebuch. Notieren Sie, welche Gefühle Sie beeinflusst haben, in welchen Situationen sie auftraten und wie sie Ihr Verhalten gelenkt haben. Die Reflexion hilft, Muster zu erkennen und Entscheidungen bewusster zu treffen.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1016</guid>
        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 15:48:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[„In Krisen wird emotionale Kompetenz der Führung zum Stabilitätsanker“]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/in-krisen-wird-emotionale-kompetenz-zum-stabilitatsanker</link>
        <description><![CDATA[Wer (mit)fühlen kann, ist klar im Vorteil. Prof. Dr. Timo Lorenz erklärt im Interview mit dem NWX Magazin, warum der positive Umgang mit eigenen und fremden Emotionen kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Führung von Teams und Organisationen ist. Er zeigt, welche Vorteile (und Grenzen) emotionale Kompetenz von Führungskräften hat, wie man diese trainieren kann - und reines "Empathy Theater" kein Vertrauen schafft.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer (mit)fühlen kann, ist klar im Vorteil. Prof. Dr. Timo Lorenz* erklärt im Interview mit dem NWX Magazin, warum der positive Umgang mit eigenen und fremden Emotionen kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Führung von Teams und Organisationen ist. Er zeigt, welche Vorteile (und Grenzen) emotionale Kompetenz von Führungskräften hat, wie man diese trainieren kann - und reines "Empathy Theater" kein Vertrauen schafft.</strong></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1014</guid>
        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 11:09:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Darum ist emotionale Intelligenz in der KI-Arbeitswelt unverzichtbar]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/darum-bleibt-emotionale-intelligenz-in-der-ki-arbeitswelt-unverzichtbar</link>
        <description><![CDATA[Lange Zeit eher milde belächelt, ist emotionale Intelligenz mittlerweile eine anerkannte Schlüsselkompetenz im Wandel der Arbeitswelt. Sie stärkt Teamspirit, Innovationsfähigkeit und Mitarbeiterbindung – und macht Unternehmen anpassungsfähig in unsicheren Zeiten. Führende Institute sehen darin den bedeutendsten Soft Skill für die Zukunft.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lange Zeit eher milde belächelt, ist emotionale Intelligenz mittlerweile eine anerkannte Schlüsselkompetenz im Wandel der Arbeitswelt. Sie stärkt Teamspirit, Innovationsfähigkeit und Mitarbeiterbindung – und macht Unternehmen anpassungsfähig in unsicheren Zeiten. Führende Institute sehen darin den bedeutendsten Soft Skill für die Zukunft.</strong></p><p>Zunächst ein Blick ins Lexikon „Emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Emotionen bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und konstruktiv damit umzugehen. Diese Kompetenz umfasst Aspekte wie Selbstwahrnehmung, Empathie, Selbstregulation, Motivation und soziale Fähigkeiten." Trotz oder gerade wegen des Siegeszugs von KI und anderen "künstlichen" Tools gilt emotionale Intelligenz (EI) in der Arbeitswelt zunehmend als wichtiger Erfolgsfaktor, da sie effektive Kommunikation, Zusammenarbeit und den Umgang mit Veränderungen unterstützt.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1012</guid>
        <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 14:35:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Alle Macht den Daten? Oder doch dem Bauch?]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/alle-macht-den-daten-oder-doch-dem-bauch-1</link>
        <description><![CDATA[Die Zeiten, in denen Führungskräfte Entscheidungen aus dem Bauch heraus trafen, sind vorbei – oder doch nicht ganz? Ungeachtet des immer größeren Einfluss von Künstlicher Intelligenz und anderen Tools auf Unternehmensentscheidungen entdecken viele Führungsteams gerade, wie wertvoll es bleibt, auch das eigene Gespür sprechen zu lassen: Gute Führung funktioniert heute nicht trotz, sondern mit Daten – und sie bleibt umso menschlicher, je digitaler sie wird.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeiten, in denen Führungskräfte Entscheidungen aus dem Bauch heraus trafen, sind vorbei – oder doch nicht ganz? Ungeachtet des immer größeren Einfluss von Künstlicher Intelligenz und anderen Tools auf Unternehmensentscheidungen entdecken viele Führungsteams gerade, wie wertvoll es bleibt, auch das eigene Gespür sprechen zu lassen: Gute Führung funktioniert heute nicht trotz, sondern mit Daten – und sie bleibt umso menschlicher, je digitaler sie wird. Eine Analyse von Thorben Hansen.</strong></p><p>In deutschen Unternehmen ist der Wandel längst spürbar. Laut einer <a href="https://liz-mohn-stiftung.de/news/fuhrung-in-zeiten-von-ki/" target="_blank"><span class="link link--two">aktuellen Umfrage</span></a> der <strong>Liz Mohn Stiftung</strong> nutzt bereits rund ein Drittel der Führungskräfte <a href="https://nwx.new-work.se/tag-suche/kunstliche-intelligenz" target="_blank"><span class="link link--two">Künstliche Intelligenz</span></a> regelmäßig – vor allem, um Kommunikations- oder Planungsaufgaben effizienter zu gestalten. Die <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/so-nutzen-fuhrungskrafte-kunstliche-intelligenz-schon-heute" target="_blank"><span class="link link--two">Liste der KI-Anwendungen</span></a> in Sachen Management und Strategien auf C-Level-Ebenen ist mittlerweile lang und vielfältig. Doch wenn es ans Eingemachte geht, also um Konfliktlösung oder Personalentscheidungen, setzen viele lieber Chefinnen und Chefs doch noch lieber auf ihre meist langjährige Erfahrung. Kein Wunder: 60 Prozent der Befragten befürchten, dass KI die emotionale Dimension von Führung verdrängen könnte. „Daten geben uns Orientierung, aber sie erklären nicht die Menschen dahinter“, fasst eine Teilnehmerin der Studie treffend zusammen</p><p>Interessant: Die Offenheit für KI wächst dort, wo weniger Hierarchie und mehr Vertrauen herrscht: Jüngere Führungskräfte sehen die Technologie laut Studie als Sparringspartner – und weniger als Bedrohung. Sie nutzen KI, um Überblick zu behalten, nicht, um Kontrolle auszuüben.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1009</guid>
        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 09:23:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[„Zu viel Kontrolle führt in die Falle“: Wie Führung in der Krise gelingt]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/laura-bornmann-uber-fuhrung-in-der-krise-vertrauen-entsteht-nicht-durch-perfekte-antworten-sondern-durch-haltung</link>
        <description><![CDATA[Krisen verändern nicht nur Märkte, sondern auch Menschen – und damit die Art, wie geführt werden muss. Alte Rezepte wie Kontrolle und Ansage funktionieren nicht mehr, wenn Orientierung fehlt und Unsicherheit dominiert. Leadership-Expertin Laura Bornmann erklärt, warum moderne Führung Haltung, Mut und Menschlichkeit braucht und weshalb Vertrauen gerade dann wächst, wenn Führungskräfte auch ihre Zweifel zeigen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krisen verändern nicht nur Märkte, sondern auch Menschen – und damit die Art, wie geführt werden muss. Alte Rezepte wie Kontrolle und Ansage funktionieren nicht mehr, wenn Orientierung fehlt und Unsicherheit dominiert. Leadership-Expertin Laura Bornmann erklärt im Interview mit dem NWX Magazin, warum moderne Führung Haltung, Mut und Menschlichkeit braucht – und weshalb Vertrauen gerade dann wächst, wenn Führungskräfte auch ihre Zweifel zeigen.</strong></p><p><strong>Laura Bornmann* </strong>ist Organisationsberaterin, Coach und eine der profiliertesten Stimmen, wenn es um <a href="https://nwx.new-work.se/tag-suche/new-leadership" target="_blank"><span class="link link--two">moderne Führung</span></a> in Zeiten radikaler Veränderung geht. Im Interview spricht sie über die neue Rolle von Führungskräften, die nicht länger durch Kontrolle, sondern durch Klarheit und Vertrauen Wirkung erzielen. Denn Führung in der Krise bedeute, Unsicherheit nicht zu bekämpfen, sondern sie zu gestalten – mit Selbstkenntnis, Empathie und der Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten.</p><p><i>NWX Magazin: Frau Bornmann, was unterscheidet Führung in der Krise von „klassischer“ Führung in stabilen Zeiten?</i></p><p><span style="color:black;"><strong>Laura Bornmann:</strong> In stabilen Zeiten funktionierte die Formel: Ansage plus Kontrolle gleich Ergebnis. Man verließ sich auf bewährte Muster, Routinen und Planbarkeit. In der Krise brechen diese Sicherheiten weg. Menschen erleben Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und teils auch Angst. Führungskräfte müssen heute mehr Orientierung geben – nicht durch starre Ansagen, sondern durch Klarheit im Denken, Transparenz im Handeln und eine klare Haltung. Führung bedeutet nicht mehr, Lösungen vorzugeben, sondern Räume zu schaffen, in denen Neues entstehen kann. Führungskräfte müssen außerdem lernen, Ambivalenzen auszuhalten und Widersprüche nicht als Fehler, sondern als Teil der Realität zu begreifen. Die Rolle verschiebt sich grundlegend: vom Steuernden zum Ermöglicher, vom Wissenden zum Fragenden, vom Kontrolleur zum Vertrauensgeber.</span></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1006</guid>
        <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 08:33:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Führung am Limit: Wie managt man die Krise?]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/forabetterworkinglife/detail/the-briefing-raubbau-am-humankapital-wege-aus-der-fuhrungskrise</link>
        <description><![CDATA[In der aktuellen Folge des NWX Podcasts The Briefing beleuchtet Alina Kölbl gemeinsam mit dem Arbeitsmarktexperten Dr. Julian Stahl, warum so viele Führungskräfte derzeit an ihre Grenzen stoßen – und was sich dagegen tun lässt. Es geht um überforderte Strukturen, fehlende Zeit für echte Teamführung und den Wandel hin zu mehr Vertrauen, Klarheit und Sinnorientierung. Ein Gespräch darüber, wie gute Führung heute aussieht – und wie Unternehmen ihre Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen können.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Folge des NWX Podcasts <i><strong>The Briefing </strong></i>beleuchtet <strong>Alina Kölbl</strong> gemeinsam mit dem Arbeitsmarktexperten <strong>Dr. Julian Stahl</strong>, warum so viele Führungskräfte derzeit an ihre Grenzen stoßen – und was sich dagegen tun lässt. Es geht um überforderte Strukturen, fehlende Zeit für echte Teamführung und den Wandel hin zu mehr Vertrauen, Klarheit und Sinnorientierung. Wie können Unternehmen ihre Menschen in diesen angespannten Zeiten wieder in den Mittelpunkt stellen?.Ein Gespräch darüber, wie gute Führung heute aussieht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-1011</guid>
        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:41:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So stärken Führungskräfte ihr Team - und sich selbst]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/prof-silja-hartmann-uber-resiliente-teams-und-authentische-fuhrung-emotionen-gehoren-zum-arbeitsleben</link>
        <description><![CDATA[Es ist einer der meist verwendeten Begriffe in der aktuellen Krise: Resilienz gilt auch im Job als mentale Superkraft – aber was genau steckt dahinter? Wie lässt sie sich stärken? Und was können Führungskräfte für die eigene Resilienz tun? Silja Hartmann ist Professorin für Strategische Führung und Nachhaltigkeitsmanagement an der Technischen Universität Berlin und Expertin für Psychologische Resilienz. Im Interview erklärt sie, dass Resilienz mehr ist als ein dickes Fell und warum auch Vorgesetzte gerade in schwierigen Situationen Gefühle zeigen sollten.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist einer der meist verwendeten Begriffe in der aktuellen Krise: Resilienz gilt auch im Job als mentale Superkraft – aber was genau steckt dahinter? Wie lässt sie sich stärken? Und was können Führungskräfte für die eigene Widerstandskraft tun? Silja Hartmann ist Professorin für Strategische Führung und Nachhaltigkeitsmanagement an der Technischen Universität Berlin und Expertin für Psychologische Resilienz. Im Interview mit NWX Magazin Autorin Kirstin von Elm erklärt sie, dass Resilienz mehr ist als ein dickes Fell und warum auch Vorgesetzte gerade in schwierigen Situationen Gefühle zeigen sollten.</strong></p><p><i>NWX Magazin: Frau Professorin Hartmann: Resilienz gilt als Super Power für herausfordernde Zeiten. Was genau ist damit gemeint?&nbsp;</i></p><p><strong>Silja Hartmann:</strong> Psychologische Resilienz beschreibt die positive Bewältigung von widrigen Ereignissen. Sie umfasst also zwei Aspekte: das Erleben einer negativen Situation, die beispielsweise das Wohlbefinden, die Motivation oder die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Und dann die erfolgreiche Bewältigung, die es uns ermöglicht, zu unserem ursprünglichen Leistungsniveau oder unserem ursprünglichen Wohlbefinden zurückzukehren – oder besser noch - gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Als Super Power würde ich psychologische Resilienz allerdings nicht bezeichnen, denn das könnte nahelegen, dass nur einige wenige Personen über psychologische Resilienz verfügen. Tatsächlich können wir unsere psychologische Resilienz aber trainieren und stärken.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 11:44:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Psychische Belastung im Management steigt deutlich]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/psychische-belastung-im-management-wird-zur-herausforderung</link>
        <description><![CDATA[Stress und Erfolgsdruck sind enorm, emotionale Erschöpfung weit verbreitet: Aktuelle Studien zeigen, wie stark auch Führungskräfte in der aktuellen Krisensituation unter Druck stehen. Damit wird die mentale Gesundheit von Managerinnen und Managern laut Experten zunehmend auch ein Problem für die Unternehmen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stress und Erfolgsdruck sind enorm, die emotionale Erschöpfung weit verbreitet: Aktuelle Studien zeigen, wie stark auch Führungskräfte in der aktuellen Krisensituation unter Druck stehen. Damit wird die mentale Gesundheit von Managerinnen und Managern laut Experten zunehmend auch ein Problem für die Unternehmen.</strong></p><p>Die aktuellen Zahlen liefern ein klares Bild: Sowohl der <a href="https://www.gallup.com/de/472028/bericht-zum-engagement-index-deutschland.aspx" target="_blank"><i><span class="link link--two">Gallup Engagement Index 2024</span></i></a> sowie die <a href="https://www.subsportplus.eu/DE/Angebote/Publikationen/Fakten/Mentale-Gesundheit-Fuehrungskraefte.html" target="_blank"><i><span class="link link--two">Studie zur mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)</span></i><span class="link link--two"> </span></a>der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigen, wie mental belastet Führungskräfte sind. Laut Gallup fühlen sich bereits vier von fünf Führungskräften emotional erschöpft, kommen nach eigener Auskunft immer öfter an ihre Grenzen.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-967</guid>
        <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 15:23:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Warum Mitarbeiter wirklich gehen – und was Führung damit (nicht) zu tun hat]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-uber-kundigungsgrunde-warum-mitarbeiter-wirklich-gehen-und-was-fuhrung-damit-nicht-zu-tun-hat</link>
        <description><![CDATA[Warum verlassen gute Leute freiwillig ihr Unternehmen? Eine neue Studie geht dieser Frage auf den Grund – und zeigt: Schlechte Führungskräfte sind nur ein Teil der Wahrheit. Viel häufiger geht es um Stress, Karrierechancen oder die Suche nach neuen Aufgaben. Wer Austrittsgespräche richtig liest, kann daraus wertvolle Impulse ziehen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum verlassen gute Leute freiwillig ihr Unternehmen? Eine neue Studie geht dieser Frage auf den Grund – und zeigt: Schlechte Führungskräfte sind nur ein Teil der Wahrheit. Viel häufiger geht es um Stress, Karrierechancen oder die Suche nach neuen Aufgaben. Wer Austrittsgespräche richtig liest, kann daraus wertvolle Impulse ziehen.</strong></p><p>Die populäre Vorstellung, dass Kündigungen hauptsächlich am direkten Vorgesetzten hängen, ist weit verbreitet, aber nicht richtig. Eine <a href="https://www.fau.de/2025/03/news/arbeitspsychologie-es-liegt-nicht-immer-am-vorgesetzten/" target="_blank"><span class="link link--two">aktuelle Studie</span></a> der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Ulm zeigt: Die Gründe für freiwillige Jobwechsel sind komplexer. In drei Untersuchungsphasen nahmen die Forschenden das Thema genau unter die Lupe – mit spannenden Ergebnissen.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 16:20:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Gesucht: Ein neues Verhältnis zur Macht]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/fuhrungskultur-ein-neues-verhaltnis-zur-macht</link>
        <description><![CDATA[Haben die New Leadership-Gedanken der New Work-Bewegung wie Hierarchieabbau, Partizipation und Transparenz in der Krise ausgedient? Nein, sagt Wirtschaftspsychologe Carsten C. Schermuly - und zeigt, warum gerade in Krisenzeiten ein aufgeklärter und verantwortungsvoller Umgang mit Führung so wichtig ist.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Haben die New Leadership-Gedanken der New Work-Bewegung wie Hierarchieabbau, Partizipation und Transparenz in der Krise ausgedient? Nein, sagt Wirtschaftspsychologe Carsten C. Schermuly und zeigt, warum gerade in Krisenzeiten ein aufgeklärter und verantwortungsvoller Umgang mit Führung so wichtig ist.</strong></p><p>In seinem neuen Sachbuch <i><strong>„Die Psychologie der Macht“</strong></i> erklärt der Wirtschaftspsychologe und Organisationsberater aus wissenschaftlicher Sicht, welche Faktoren zu Macht verhelfen. (Spoiler: Größe, Attraktivität oder Testosteronspiegel haben weniger Einfluss als oft angenommen und extrovertiertes Verhalten ist nicht immer von Vorteil.) Das Buch sei keine psychologische Gebrauchsanweisung, um andere zu manipulieren und Macht über sie zu gewinnen, betont Schermuly. Vielmehr möchte er aufzeigen, was Macht - auch gerade in Führungspositionen der Arbeitswelt - mit uns macht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 09:18:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So gefährden persönliche Krisen den Unternehmenserfolg]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/mental-belastete-fuhrungskrafte-so-gefahrden-personliche-krisen-den-unternehmenserfolg</link>
        <description><![CDATA[Führungskräfte prägen maßgeblich die Dynamik in Unternehmen – durch ihre Entscheidungen, ihr Verhalten und ihre Persönlichkeit. Doch was passiert, wenn persönliche Probleme ihre Leistungsfähigkeit und das Verhalten beeinflussen? Experten sind sich einig: Private Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Performance aus, sondern können auch die Produktivität und Stimmung im Team nachhaltig beeinträchtigen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mentale Gesundheit ist heute mehr denn je ein entscheidender Erfolgsfaktor für Führungskräfte. Doch persönliche Krisen und private Belastungen können nicht nur die individuelle Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, sondern auch Teamdynamik und gemeinsamen Output gefährden.</strong></p><p>Führungskräfte prägen maßgeblich die Unternehmenskultur – durch ihr Handeln, ihre Entscheidungen und ihre Persönlichkeit. Doch der Druck auf diese Schlüsselpersonen steigt: Eine <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/umfrage-das-sind-die-wichtigsten-themen-von-fuhrungskraften-2025" target="_blank"><span class="link link--two">aktuelle Online-Befragung</span></a> des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) unter 130 Führungskräften zeigt, dass mittlerweile 49 Prozent die eigene Resilienz und Leistungsfähigkeit als größte Herausforderung in einem sich stetig verändernden Arbeitsumfeld betrachten.</p><p>Eine der zentralen Frage angesichts dieser Zahlen lautet: Wie wirkt es sich auf die Organisation aus, wenn zusätzlich zu den auf die Unternehmen einprasselnden Faktoren wie Fachkräftemangel, Digitaliisierungszwang, ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen auch noch persönliche Probleme die Performance von Führungskräften beeinträchtigen? Experten sind sich einig, dass private Belastungen nicht nur die individuelle Leistungsfähigkeit, sondern auch die Produktivität und Stimmung im Team <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/gallup-studie-2023-mit-drei-warnzeichen-fur-deutsche-unternehmen-stress-steigt-bindung-sinkt-wechselbereitschaft-erhoht" target="_blank"><span class="link link--two">nachhaltig negativ prägen</span></a> können.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-942</guid>
        <pubDate>Sun, 23 Mar 2025 12:41:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Umfrage: Das sind die wichtigsten Themen von Führungskräften 2025]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/umfrage-das-sind-die-wichtigsten-themen-von-fuhrungskraften-2025</link>
        <description><![CDATA[Digitale Transformation, wirtschaftliche Krisen, veränderte Arbeitskulturen: Führungskräfte sind derzeit mit einer Reihe großer Herausforderungen konfrontiert. Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Themen und Aufgaben bei Deutschlands Managerinnen und Managern im Mittelpunkt stehen – und wie es um die Angst in Sachen eigener Job bestellt ist.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Digitale Transformation, wirtschaftliche Krisen, veränderte Arbeitskulturen: Führungskräfte sind derzeit mit einer Reihe großer Herausforderungen konfrontiert. Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Themen und Aufgaben bei Deutschlands Managerinnen und Managern im Mittelpunkt stehen – und wie es um die Angst in Sachen eigener Job bestellt ist.</strong></p><p>Welche Herausforderungen Führungskräfte zu bewältigen haben, hängt natürlich stark von der individuellen Unternehmenssituation ab. Während einige Betriebe neue Mitarbeitende suchen, bauen andere Personal ab. Manche Unternehmen führen ihr Geschäft weitgehend unverändert weiter, andere leiden unter dem Fachkräftemangel oder hohen Energiekosten, einige versuchen, durch den Einsatz von <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/digitalisierung/fuhrungskrafte-bewerten-kunstliche-intelligenz-optimistischer-als-mitarbeitende" target="_blank"><span class="link link--two">Künstlicher Intelligenz (KI)</span></a> neue Geschäftsfelder erschließen.</p><h5 class="hl hl--five">Resilienz als zentrale Herausforderung</h5><p>Trotzdem gibt es laut einer aktuellen Online-Befragung des <strong>Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter</strong><a href="https://ifidz.de/" target="_blank"><span class="link link--two"><strong> (IFIDZ)</strong></span></a><strong> </strong>drei Themen, die im Fokus besonders vieler Führungskräfte stehen. An der Umfrage, die unter dem Titel <i>"Die größten Herausforderungen von Führungskräften 2025"</i> durchgeführt wurde, nahmen 130 Führungskräfte teil.</p><p>Mit 49 Prozent Zustimmung stellt die Frage nach der eigenen <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/individuum/interview-mit-zuzana-blazek-iw-koln-resilienz-ist-nicht-wellness-sondern-wirtschaftsfaktor" target="_blank"><span class="link link--two">Resilienz</span></a> und Leistungsfähigkeit im einem sich stetig wandelnden Arbeitsumfeld die größte Herausforderung dar. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit jeweils 41 Prozent die Themen der digitalen Transformation:</p><ul><li>Die Förderung digitaler Kompetenz im Team und die Unterstützung bei der Anpassung an neue Technologien und KI.</li><li>Die sinnvolle Integration von KI und digitalen Technologien in Arbeitsprozesse</li></ul><h5 class="hl hl--five">Mitarbeitermotivation als bedeutendes Thema</h5><p>Neben der eigenen Widerstandsfähigkeit beschäftigt viele Führungskräfte auch die <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/studie-zu-modernen-arbeitsmethoden-new-work-fordert-motivation-und-produktivitat" target="_blank"><span class="link link--two">Motivation</span></a> und Integration ihrer Teams. Mehr als ein Drittel der Befragten gaben an, dass sie sich besonders mit folgenden Fragen auseinandersetzen:</p><ul><li>Wie kann ein Team trotz räumlicher Distanz motiviert und ein Wir-Gefühl geschaffen werden? (39 Prozent)</li><li>Wie lässt sich eine Kultur der kontinuierlichen Anpassung und des Lernens fördern? (38 Prozent)</li><li>Wie gelingt effektives Führen in einem unsicheren und komplexen Umfeld? (37 Prozent)</li></ul><h5 class="hl hl--five">Geringe Sorge um eigene Position</h5><p>Vergleichsweise geringe Sorgen haben die befragten Führungskräfte um der Erreichbarkeit vorgegebener Unternehmensziele: Nur 20 Prozent gaben an, dass sie dies derzeit stark beschäftigt. Noch geringer ist die Angst um die eigene berufliche Sicherheit: Lediglich acht Prozent bezweifeln, dass ihr Job wirklich krisenfest ist.&nbsp;</p><p><i><strong>red / PM</strong></i></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-926</guid>
        <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:09:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das können Manager von Bundesligatrainern lernen]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/forabetterworkinglife/detail/the-interview-fuhrung-motivation-und-charisma-was-wirtschaft-von-fussball-und-ralf-lanwehr-lernen-kann</link>
        <description><![CDATA[Was unterscheidet erfolgreiche von erfolglosen Führungspersönlichkeiten? Kann man Teams überhaupt motivieren? Und wie wirkt sich Homeoffice auf Produktivität und Zusammenarbeit aus? In dieser Folge The Interview spricht Marc-Sven Kopka mit Prof. Ralf Lanwehr, Management-Experte und Berater von Bundesliga-Trainern, über die Geheimnisse erfolgreicher Führung. Gemeinsam diskutieren sie über alles zwischen Fußball und Wirtschaft.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-908</guid>
        <pubDate>Wed, 11 Dec 2024 07:54:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Die NWX Buchtipps für besseres Arbeiten]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/neues-wissen-uber-fuhrung-motivation-fachkrafte-und-ki-die-nwx-buchtipps-fur-besseres-arbeiten</link>
        <description><![CDATA[Der Umgang mit künstlicher Intelligenz, die Förderung unternehmerischen Denkens, die Bedeutung von Wertschätzung und die Entfaltung ungenutzter Potenziale - unsere NWX-Buchtipps liefern Denkanstöße und neue Erkenntnisse über die Themen, die auch im Jahr 2025 elementarer Bestandteil von Führungsarbeit und Unternehmenskultur sein werden.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Umgang mit künstlicher Intelligenz, die Förderung unternehmerischen Denkens, die Bedeutung von Wertschätzung und die Entfaltung ungenutzter Potenziale - unsere NWX-Buchtipps liefern Denkanstöße und neue Erkenntnisse über die Themen, die auch im Jahr 2025 elementarer Bestandteil von Führungsarbeit und Unternehmenskultur sein werden.</strong></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-909</guid>
        <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 16:46:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Fünf Archetypen: Das sind die Führungskräfte der Zukunft]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/funf-archetypen-das-sind-die-fuhrungskrafte-der-zukunft</link>
        <description><![CDATA[Die Anforderungen an Führungskräfte verändern sich rasant. Eine neue Studie beschreibt fünf Archetypen moderner Führung, die zeigen, welche Fähigkeiten und Eigenschaften in einer zunehmend komplexen und dynamischen Welt entscheidend sind.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Anforderungen an Führungskräfte haben sich in den letzten Jahren durch technologische Entwicklungen, globale Herausforderungen und komplexe Arbeitsumfelder stark verändert. Eine Studie mit dem Titel “Acing Leadership of the Future”, durchgeführt vom "Future of Leadership Institute" </strong><span style="color:rgb(34,34,34);"><strong>in Budapest*</strong></span><strong>, identifiziert fünf zentrale Archetypen, die moderne Führung beschreiben.&nbsp;</strong></p><p>Die fünf Archetypen moderner Führung spiegeln die Anforderungen wider, die durch komplexe und technologiegetriebene Arbeitsumfelder entstehen, so die Studienautoren. Sie zeigen auf, dass erfolgreiche Führung nicht nur technisches Know-how oder strategisches Geschick erfordert, sondern auch emotionale Intelligenz, Flexibilität und ein tiefes Verständnis für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Diese Archetypen sind:</p><p><strong>1. Ambiguity Surfer:</strong> Dieser Archetyp beschreibt Führungskräfte, die in der Lage sind, mit Unsicherheiten und Mehrdeutigkeiten umzugehen. Sie zeichnen sich durch kritisches Denken, soziale Intelligenz und Mut aus und können in unklaren Situationen fundierte Entscheidungen treffen.</p><p><strong>2. Communities Creator:</strong> Der Fokus dieses Archetyps liegt auf dem Aufbau authentischer Beziehungen und der Förderung von Gemeinschaften. Führungskräfte in dieser Rolle schaffen Verbindungen innerhalb und außerhalb ihrer Organisation und stärken die Zusammenarbeit.</p><p><strong>3. Agile Strategist:</strong> Flexibilität und strategisches Denken stehen im Mittelpunkt dieses Archetyps. Diese Führungspersönlichkeiten reagieren schnell auf Veränderungen, erkennen Chancen und entwickeln innovative Lösungen, die auch langfristige Ziele berücksichtigen.</p><p><strong>4. Sustainability Enthusiast:</strong> Nachhaltigkeit ist ein zentrales Merkmal dieses Archetyps. Führungskräfte dieser Kategorie setzen sich für umweltbewusste und sozial verantwortliche Entscheidungen ein und integrieren nachhaltige Prinzipien in ihre Strategien.</p><p><strong>5. Digital Humanist:</strong> Dieser Archetyp verbindet technologische Innovation mit einem menschenzentrierten Ansatz. Führungskräfte in dieser Rolle treiben digitale Transformationen voran, ohne den menschlichen Faktor aus den Augen zu verlieren.</p><p><i>*Die Ergebnisse der Studie wurden </i><a href="https://www.trend.at/karriere/zukunft-der-fuehrung" target="_blank"><i><span class="link link--two">erstmals auf trend.at veröffentlicht</span></i></a><i>. Sie ist </i><a href="https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4840197" target="_blank"><i><span class="link link--two">hier zum Download verfügbar.</span></i></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-906</guid>
        <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 15:54:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Führungsjob? Nein danke!]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/die-karriereambitionen-der-deutschen-sinken-fuhrungsjob-nein-danke</link>
        <description><![CDATA[Immer weniger Deutsche streben Chefposten an - besonders Frauen und ältere Arbeitnehmer scheuen die hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Work-Life-Balance und fehlende Anerkennung.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer weniger Deutsche streben Chefposten an - besonders Frauen und ältere Arbeitnehmer scheuen die hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Work-Life-Balance und fehlende Anerkennung.</strong></p><p>Eine aktuelle Umfrage der <a href="https://chefinnensache.de/" target="_blank"><span class="link link--two">Initiative Chefsache</span></a> zeigt, dass das Interesse an Chef- und anderen Führungsposten in deutschen Unternehmen abnimmt. Der Anteil derjenigen, <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-uber-motivation-von-managern-die-lust-am-fuhren" target="_blank"><span class="link link--two">die eine Führungskarriere anstreben</span></a>, sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent und liegt nun bei 26,5 Prozent. Besonders bei Frauen ist der Rückgang auffällig: Vor fünf Jahren zeigten noch 33,7 Prozent von ihnen Interesse an einer leitenden Position, aktuell sind es nur noch 19,9 Prozent. Auch bei den 50- bis 64-jährigen Beschäftigten ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, nur 14,9 Prozent von ihnen haben Ambitionen auf eine Führungsrolle.</p><p>Diese Entwicklung hat verschiedene Ursachen: Viele Beschäftigte sehen Führungsrollen als mit <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-empfiehlt-neue-fuhrungsmodelle-hilfe-fur-erschopfte-manager-sharing-is-self-caring" target="_blank"><span class="link link--two">hoher Arbeitsbelastung und Stress</span></a> verbunden, die durch Anreize nicht ausreichend ausgeglichen werden. Zudem führt die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt dazu, dass viele Arbeitnehmer ihre Work-Life-Balance nicht gefährden möchten. Die Umfrage ergab auch, dass 35 Prozent der Befragten zwar die Möglichkeit sehen, eine Führungsposition zu erreichen, aber bewusst darauf verzichten, um ihre Lebensqualität zu erhalten.</p><p>Strukturelle Probleme in Unternehmen spielen ebenfalls eine Rolle. Dazu gehören mangelnde Unterstützung und Weiterbildungsmöglichkeiten für Führungskräfte sowie eine unzureichende Anerkennung ihrer Arbeit. Unternehmen sollten daher attraktivere Bedingungen schaffen, um die Karrierewünsche ihrer Mitarbeitenden wieder zu steigern, so die Studienautoren. Dies könne durch flexiblere Arbeitsmodelle, gezielte Förderung und eine <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/interview-mit-katrin-schwerdtner-tomorrow-fuhrungskrafte-durfen-keine-angst-haben-sich-selbst-zu-hinterfragen" target="_blank"><span class="link link--two">stärkere Wertschätzung der Führungsarbeit</span></a> erreicht werden.</p><p><i><strong>red</strong></i></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-861</guid>
        <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 15:02:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das Geheimnis guter Führung: Vertrauen]]></title>
        <link>https://www.xing.com/news/article/das-geheimnis-guter-fuehrung-die-drei-saeulen-des-vertrauens</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-829</guid>
        <pubDate>Sat, 02 Mar 2024 13:39:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Hilfe für erschöpfte Manager: Sharing is (self) caring]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-empfiehlt-neue-fuhrungsmodelle-hilfe-fur-erschopfte-manager-sharing-is-self-caring</link>
        <description><![CDATA[Deutschlands Führungskräfte sind erschöpft. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Fast zwei Drittel fühlen sich ausgebrannt. Besonders betroffen sind Frauen und die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Neue Managementmodelle könnten Abhilfe schaffen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschlands Führungskräfte sind erschöpft. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Fast zwei Drittel fühlen sich ausgebrannt. Besonders betroffen sind Frauen und die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Neue Managementmodelle könnten Abhilfe schaffen.</strong></p><p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 61,6 Prozent der <a href="https://nwx.new-work.se/tag-suche/f%C3%BChrung" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Führungskräfte</u></strong></span></a> in Deutschland sind erschöpft. Das ergab eine Umfrage der Beratungsagentur Auctority und den Meinungsforschern von Civey unter 1.000 Managerinnen und Managern. Besonders davon betroffen sich Frauen und die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Im Vergleich zu einer früheren Studie sind Führungskräfte sogar stärker erschöpft als der Durchschnitt aller Beschäftigten. "Die Belastung für Führungskräfte wächst ständig", sagt <strong>Randolf Jessl</strong>, Geschäftsführer von Auctority. "Mehr Aufgaben, höhere Erwartungen, mehr Verantwortung. Eine Lösung könnte sein, die Führungsverantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen."</p><p>Die Umfrage zeigt: 61 Prozent der Führungskräfte sind durchaus offen für <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/umfrage-unter-dax-konzernen-tandemmodelle-an-der-spitze-immer-mehr-fuhrungskrafte-arbeiten-in-teilzeit" target="_blank"><strong><u>geteilte Führung</u></strong></a>. Doch gerade die am stärksten belastete Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen lehnt diese Idee am stärksten ab. Auch Frauen sind skeptischer als Männer. "Dabei entlastet geteilte Führung nicht nur die Führungskraft, sondern fördert auch das Team", sagt <strong>Prof. Dr. Thomas Wilhelm </strong>von der SDI Hochschule München. "Eine erschöpfte Führungskraft erschöpft auch ihr Team."</p><p>Die Führungskräfte selbst können sich verschiedene Formen geteilter Führung vorstellen: 50,6 Prozent würden einen Teil der Führungsaufgaben an ihr Team übertragen. 48,5 Prozent wären bereit, mit einer gleichberechtigten Führungskraft zusammenzuarbeiten. Nur 22,4 Prozent sehen in der kompletten Selbstorganisation des Teams eine Lösung. Das deute nach Meinung der Studienautoren darauf hin, dass Führungskräfte zwar nach Entlastung suchen, aber dennoch eine gewisse Steuerung und Kontrolle behalten möchten. "Die Erschöpfung von Führungskräften ist auch das Ergebnis veralteter Führungsvorstellungen", sagt Jessl. "In der Vergangenheit wurde von Führungskräften erwartet, dass sie alles wissen und können. Das war schon immer falsch."</p><p>Wilhelm hat eine Vision: "In der Zukunft wird Führung als Gemeinschaftsleistung verstanden. Jeder ist gefordert, jeder trägt bei. Das entlastet die Führungskräfte und bietet Entwicklungschancen für Mitarbeiter und Teams."</p><p><i><strong>red / PM</strong></i></p><h5 class="hl hl--five" style="text-align:center;"><strong>Weitere aktuelle Berichte aus der Arbeitswelt</strong></h5>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-808</guid>
        <pubDate>Tue, 27 Feb 2024 16:35:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Lust am Führen, Wunsch nach mehr Innovation]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-uber-motivation-von-managern-die-lust-am-fuhren</link>
        <description><![CDATA[Sie möchten gestalten, aber nicht unbedingt immer im Team. Sie sind selbstbewusst und überraschend oft unzufrieden mit ihrem Unternehmen. Eine aktuelle Umfrage geht der Frage nach, was deutsche Führungskräfte antreibt - und verschafft dabei Einblicke in die Motivation und Herausforderungen von Managerinnen und Managern.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie möchten gestalten, aber nicht unbedingt immer im Team. Sie sind selbstbewusst und überraschend oft unzufrieden mit ihrem Unternehmen. Eine aktuelle Umfrage geht der Frage nach, was deutsche Führungskräfte antreibt - und verschafft dabei Einblicke in die Motivation und Herausforderungen von Managerinnen und Managern.</strong></p><p>Für das <a href="https://www.odgersberndtson.com/de-de/insights/manager-barometer-2023-2024/" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>"Manager Barometer 2023-2024"</u></strong></span></a> des renommierten Beratungsunternehmens Odgers Berndtson wurden dabei 1.324 Führungskräfte befragt, hauptsächlich aus mittelständischen Unternehmen. Die Studie zeigt, dass die meisten Befragten ein starkes Interesse an leitenden Positionen haben. 74 Prozent gaben an, dass sie vor allem der Wunsch nach Einflussnahme und Gestaltung in einem Unternehmen antreibt. Auch die Möglichkeit, Macht auszuüben und eigene Entscheidungen zu treffen, wurde häufig genannt. Dabei mangelt es ihnen nicht an Selbstbewusstsein: 73 Prozent der Befragten sind von ihren Führungsfähigkeiten überzeugt.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 04:40:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das sind die Top-10-Faktoren erfolgreicher Führung]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/new-leadership-ersetzt-hierarchie-denken-das-sind-die-top-ten-faktoren-erfolgreicher-fuhrung</link>
        <description><![CDATA[Mitbestimmung statt Top-Down-Befehle. Delegieren statt durchregieren. Vertrauen statt Kontrollwahn. Das Management moderner Unternehmen sollte sich nicht mehr der Herrschaftsinstrumente vergangener Zeiten bedienen. Wir zeigen die Top-10-Erfolgsfaktoren zeitgemäßer Führung.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitbestimmung statt Top-Down-Befehle. Delegieren statt durchregieren. Vertrauen statt Kontrollwahn. Das Management moderner Unternehmen sollte sich nicht mehr der Herrschaftsinstrumente vergangener Zeiten bedienen. Wir zeigen die Top-10-Erfolgsfaktoren zeitgemäßer Führung.</strong></p><p>Wie schlecht kann man eigentlich führen? Sehr schlecht, sagt eine <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2023/10/231031224204.htm" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>aktuelle Studie des Stevens Institute of Technology und der Universität von Illinois</u></strong></span></a>. Die Wissenschaftler untersuchten darin die Auswirkungen schlechter Führung auf Teams. Schlechte Führung, das heißt im Sinne der US-Forscher, ein Führungsstil ohne Ermächtigung, bei dem Teammitglieder kaum in Entscheidungen oder Prozesse einbezogen werden und ihre individuellen Stärken nicht anerkannt oder gefördert werden. Dies führe zu einer "Kettenreaktion der Unproduktivität", mit fortschreitender Resignation der Teammitglieder, was wiederum ihre Motivation und den Geschäftserfolg negativ beeinflusst. Besonders betroffen seien engagierte Mitarbeiter, die an ihrer beruflichen Entwicklung interessiert sind, während sich weniger ambitionierte Mitarbeiter, die vor allem auf Arbeitsplatzsicherheit bedacht sind, weniger beeinträchtigt fühlen.</p><p>Die Transformation der Arbeitswelt erfordert einen anderen Führungsstil, weg von traditionellen Hierarchien hin zu einem Teamwork, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dieses <a href="https://nwx.new-work.se/tag-suche/neue-fuhrung" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>"New Leadership"</u></strong></span></a> betont die Bedeutung von Empathie und emotionaler Intelligenz bei der Führung von Teams. Führungskräfte werden ermutigt, sich in ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hineinzuversetzen, ihre Bedürfnisse zu verstehen, wertzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren. Ziel ist die Schaffung eines positiven Arbeitsumfeldes, das Motivation, Engagement und Produktivität fördert.&nbsp;</p><h5 class="hl hl--five">Hier sind die zehn wichtigsten Faktoren dieser neuen Führungskultur</h5><ol><li><strong>Empowerment und Verantwortungsbewusstsein</strong>: Indem Mitarbeiter ermutigt werden, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihre Ergebnisse zu übernehmen, werden <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/definition-erfolgsfaktoren-irrtumer-starken-fur-veranderung-was-steckt-hinter-empowerment" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Eigenverantwortung und Engagement</u></strong></span></a> gefördert.</li><li><strong>Flexible Arbeitsmodelle</strong>: Angesichts des Wandels der Arbeitswelt ist es wichtig, Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit und -ort zu bieten. Dies kann die Arbeitszufriedenheit erhöhen, Stress reduzieren und eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen, was wiederum die Produktivität steigert.</li><li><strong>Emotionale Intelligenz</strong>: Eine Schlüsselkompetenz moderner Führungskräfte ist die Fähigkeit, Emotionen bei sich selbst und anderen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Dies schließt Empathie, Selbstbewusstsein und die Regulierung von Emotionen ein, um ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen und die Mitarbeitermotivation zu fördern.</li><li><strong>Kommunikationsfähigkeit</strong>: Effektive Kommunikation ist das Rückgrat jeder erfolgreichen Führung. Dies beinhaltet das klare Vermitteln von Zielen, das Anbieten von konstruktivem Feedback und das Offenhalten von Kommunikationskanälen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine Kultur der Offenheit zu fördern.</li><li><strong>Förderung von Diversität und Inklusion</strong>: Eine inklusive Unternehmenskultur, die Vielfalt wertschätzt, führt zu einem breiteren Spektrum an Perspektiven und Ideen. Dies fördert Innovation, verbessert die Entscheidungsfindung und spiegelt eine globalisierte Welt wider.</li><li><strong>Digitale Kompetenz</strong>: In der technologiegetriebenen Wirtschaftswelt ist es entscheidend, dass Führungskräfte mit digitalen Trends Schritt halten und verstehen, wie sie diese zur Verbesserung von Geschäftsprozessen einsetzen können.</li><li><strong>Anpassungsfähigkeit</strong>: Die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Marktbedingungen anzupassen, ist entscheidend für den langfristigen Erfolg. Dies erfordert oft ein Umdenken und die Bereitschaft, neue Ansätze zu verfolgen.</li><li><strong>Förderung von Mitarbeiterentwicklung</strong>: Die Investition in die berufliche Entwicklung von Mitarbeitern ist ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen ihre Fähigkeiten und ihr Wohlbefinden wertschätzt. Dies fördert nicht nur die individuelle Leistung, sondern auch das Engagement und die Loyalität gegenüber dem Unternehmen.</li><li><strong>Visionäres Denken</strong>: Eine klare und inspirierende Vision zu haben und diese effektiv zu kommunizieren, hilft, ein gemeinsames Ziel zu vermitteln und Mitarbeiter auf eine gemeinsame Zukunft auszurichten.</li><li><strong>Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung</strong>: Ein Engagement für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung stärkt das Image des Unternehmens und fördert eine Kultur, die über den finanziellen Gewinn hinausgeht. Dies kann die Markenloyalität sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern stärken.</li></ol><p><i><strong>TH / red</strong></i></p><p>&nbsp;</p><h4 class="hl hl--four" style="text-align:center;"><strong>Weitere aktuelle Berichte zum Thema Führung</strong></h4>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-769</guid>
        <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 14:05:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Jahresgespräche: Es gibt keine Underperformer – nur falsche Jobs]]></title>
        <link>https://www.xing.com/news/article/jahresgespraeche-es-gibt-keine-underperformer-nur-falsche-jobs?xing_share=news</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-766</guid>
        <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 13:27:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Auch Handel und Industrie brauchen modernes Recruiting]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-uber-den-blue-collar-arbeitsmarkt-auch-handel-und-industrie-brauchen-modernes-recruiting</link>
        <description><![CDATA[Fachkräfte still wanted: Drei Viertel der Unternehmen in Industrie, Handel und Dienstleistungen wollen in diesem Jahr trotz  wirtschaftlichen Unsicherheit so viele Stellen besetzen wie in 2022. Das belegt eine Studie von onlyfy by XING, durchgeführt von forsa, zum Recruiting von Personal in körperlich fordernden Berufen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fachkräfte still wanted: Drei Viertel der Unternehmen in Industrie, Handel und Dienstleistungen wollen in diesem Jahr trotz wirtschaftlichen Unsicherheit so viele Stellen besetzen wie in 2022. Das belegt eine Studie von onlyfy by XING, durchgeführt von forsa, zum Recruiting von Personal in körperlich fordernden Berufen.&nbsp;</strong></p><p>Allerdings haben 93 Prozent der befragten Recruiter Schwierigkeiten, neue Mitarbeitende zu finden. Hauptgründe sind ein allgemeiner Arbeitskräftemangel und unzureichende fachliche Qualifikationen der Bewerber. Trotz rückläufiger Konjunktur und dem beginnenden Rückzug der Babyboomer-Generation vom Arbeitsmarkt bleibt die Auftragslage in vielen Betrieben stabil.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-763</guid>
        <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 08:44:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Auszeit für Manager: So bleiben Sie leistungsfähig]]></title>
        <link>https://www.xing.com/news/insiders/articles/auszeit-fur-manager-so-bleiben-sie-leistungsfahig-6110360</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-758</guid>
        <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 17:13:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[KI macht Führungskräften keine Angst]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/aktuelle-umfrage-ki-in-der-fuhrung-akzeptanz-hoch-umsetzung-noch-ausbaufahig</link>
        <description><![CDATA[Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine übergroße Mehrheit deutscher Managerinnen und Manager dem Einsatz von KI auch als Unterstützung für Führungsaufgaben positiv gegenübersteht. Noch aber gibt es eine deutliche Diskrepanz zwischen der theoretischen Akzeptanz und der praktischen Anwendung auf Managementebene.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine deutliche Mehrheit deutscher Führungskräfte dem Einsatz von KI auch als Unterstützung für Führungsaufgaben positiv gegenübersteht. Noch aber gibt es eine deutliche Diskrepanz zwischen der theoretischen Akzeptanz und der praktischen Anwendung:&nbsp;</strong></p><p>Es ist längst mehr als ein Hype: <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/umfragen-zum-einsatz-von-kunstlicher-intelligenz-so-arbeiten-deutsche-unternehmen-schon-jetzt-mit-der-ki" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Immer mehr Unternehmen</u></strong></span></a> aus nahezu allen Branchen setzen auf Tools mit Künstlicher Intelligenz, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Aber hat die KI das Potenzial, auch Führung grundlegend zu verändern? Eine <a href="https://ifidz.de/leadership-studien/leadership-development-berater/kuenstliche-intelligenz-fuehrung-fuehrungskraefte-leadership/" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>aktuelle Studie </u></strong></span><span style="color:rgb(48,48,48);"><strong><u>des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) aus Wiesbaden</u></strong></span></a><span style="color:rgb(48,48,48);"> </span>zeigt, dass Führungskräfte deutscher Unternehmen dem Einsatz von KI für Führungsaufgaben positiv gegenüberstehen. Zwar sind lediglich 2 Prozent der Befragten der Ansicht, dass KI-Systeme mittel- bis langfristig menschliche Führungskräfte vollständig ersetzen können. Aber eine beeindruckende Mehrheit von 93 Prozent der Managerinnen und Manager hierzulande ist überzeugt, dass KI ihnen in ihrer Arbeit signifikant helfen könne.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-740</guid>
        <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 13:55:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das braucht eine moderne Führungskraft]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/podcast-mit-leadershipcoach-kai-boyd-das-braucht-eine-moderne-fuhrungskraft</link>
        <description><![CDATA[Gute Führung, was ist das eigentlich? Und was braucht Frau oder Mann, um eine wirklich gute Führungskraft zu sein? Wie kommen "Die da oben" aus der ewigen Buhmänner- und Buhfrauenrolle raus? Darüber sprechen in dieser Folge ihrer Podcast-Serie "NEW WORK Stories" unsere Kollegen Lisa Nölting und Alexander Kornelsen mit Leadership-Experte Kai Boyd. Er beobachtet seit mehr als 30 Jahren als Manager und Geschäftsführer in großen Konzernen, was auf den verschiedenen Managementebenen schiefläuft und hilft Führungskräften dabei, es besser zu machen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Gute Führung, was ist das eigentlich? Und was braucht Frau oder Mann, um eine wirklich gute Führungskraft zu sein? Wie kommen "Die da oben" aus der <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/gallup-studie-2023-mit-drei-warnzeichen-fur-deutsche-unternehmen-stress-steigt-bindung-sinkt-wechselbereitschaft-erhoht" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>ewigen Buhmänner- und Buhfrauenrolle</u></strong></span></a> raus? Darüber sprechen in dieser <span style="color:rgb(0,0,0);">Folge ihrer </span><a href="https://open.spotify.com/show/5TIql5Rq9Lw82DjNbrJUPm" target="_blank"><span style="color:rgb(0,117,117);"><strong><u>Podcast-Serie "NEW WORK Stories"</u></strong></span></a><span style="color:rgb(0,0,0);"> unsere Kollegen </span><a href="https://www.xing.com/profile/Lisa_Noelting/cv" target="_blank"><span style="color:rgb(0,117,117);"><strong><u>Lisa Nölting</u></strong></span></a><span style="color:rgb(0,117,117);"> </span><span style="color:rgb(0,0,0);">und </span><a href="https://www.xing.com/profile/Alexander_Kornelsen/cv" target="_blank"><span style="color:rgb(0,117,117);"><strong><u>Alexander Kornelsen</u></strong></span></a><span style="color:rgb(0,0,0);"> </span>mit <a href="https://www.xing.com/profile/KaiJ_Boyd/cv" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Leadership-Experte Kai Boyd</u></strong></span></a>. Er beobachtet seit mehr als 30 Jahren als Manager und Geschäftsführer in großen Konzernen, was auf den verschiedenen Managementebenen schiefläuft und hilft Führungskräften dabei, es besser zu machen. Denn erfolgreiche Führung bedeutet auch, nicht mehr nur gute Geschäftszahlen und Ergebnisse einzufahren. In Zeiten von Wertewandel, Fachkräftemangel und Dauerkrisen kommen auf Führungskräfte erst recht "menschliche" Herausforderungen zu, um Teams harmonisch zu formen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch nach ihren individuellen Stärken und Lebenssituationen zu behandeln.&nbsp;</p><h5 class="hl hl--five" style="text-align:center;"><span style="color:rgb(0,0,0);"><strong>Hier ist die Podcastfolge mit Kai Boyd:</strong></span></h5><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-715</guid>
        <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 08:48:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Kollaborationssprint und Matrix: So lebt OTTO das hybride Arbeitsmodell]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/gastbeitrag-kollaborationssprint-und-matrix-so-lebt-otto-das-hybride-arbeitsmodell</link>
        <description><![CDATA[Neue Herausforderungen in der Arbeitswelt verlangen neue Methoden der Zusammenarbeit. Die moderne Unternehmensführung ist darauf ausgerichtet, die individuellen Interessen und Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich in die Arbeitsprozesse zu integrieren und so das vorhandene Potenzial optimal abzurufen. OTTO, einer der diesjährigen Partner der NWX23*, gilt bereits seit Jahren als besonders innovativ agierendes Unternehmen. In ihrem Gastbeitrag für das NWX Magazin erläutert Irene Oksinoglu, Project Lead FutureWork bei OTTO, den eigens entwickelten "Kollaborationssprint", eine Methodik, die die Zusammenarbeit von Teams im Sinne der oben genannten Prozess-Strategien, fördern und sicherstellen soll.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Herausforderungen in der Arbeitswelt verlangen neue Methoden der Zusammenarbeit. Die moderne Unternehmensführung ist darauf ausgerichtet, die individuellen Interessen und Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich in die Arbeitsprozesse zu integrieren und so das vorhandene Potenzial optimal abzurufen. OTTO, einer der diesjährigen Partner der NWX23*, gilt bereits seit Jahren als besonders innovativ agierendes Unternehmen. In ihrem Gastbeitrag für das NWX Magazin erläutert Irene Oksinoglu, Project Lead FutureWork bei OTTO, den eigens entwickelten "Kollaborationssprint", eine Methodik, die die Zusammenarbeit von Teams im Sinne der oben genannten Prozess-Strategien, fördern und sicherstellen soll.</strong></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-679</guid>
        <pubDate>Wed, 07 Jun 2023 13:18:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So wichtig ist New Leadership für eine erfolgreiche Transformation]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/marion-bonsch-olympus-im-interview-so-wichtig-ist-new-leadership-bei-der-transformation</link>
        <description><![CDATA[Die Rolle von Führungskräften muss angesichts der fundamentalen Umwälzungen der Arbeitswelt neu definiert werden, sagt Marion Bönsch, HR-Chefin und Geschäftsführerin bei Olympus. Essentiell dabei sei ein verständnisvoller, empathischer Umgang mit Mitarbeitenden, sonst "bleiben Unternehmenswerte nur Worthülsen".]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Januar 2022 ist </strong><a href="https://nwx.new-work.se/events/nwx23/speaker/marion-bonsch" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Marion Bönsch</u></strong></span><strong><u>*</u></strong></a><strong> als Head of EMEA HR und Geschäftsführerin der </strong><a href="https://www.olympus.de/company/de/ueber-olympus/unternehmensprofil/" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Olympus EUROPA SE &amp; CO. KG</u></strong></span></a><strong> </strong><span style="color:rgb(0,0,0);"><strong>verantwortlich für 7.800 Mitarbeitende in mehr als 20 Ländern. </strong></span><strong>Im Vorfeld ihres Auftritts </strong><a href="https://nwx.new-work.se/events/nwx23" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>bei der NWX23</u></strong></span></a><strong> sprach die studierte Psychologin mit dem NWX Magazin über ihr persönliches Verständnis von New Leadership, moderne Rollenbilder für Führungskräfte und japanische Konsenskultur in einer globalen Organisation.</strong></p><p><i>NWX Magazin: Sie sprechen auf der NWX23 über New Leadership. Was verbinden Sie persönlich mit diesem Begriff?</i>&nbsp;</p><p><strong>Marion Bönsch:</strong> Vor allem ein hohes Maß an Selbstreflexion. Führen heißt für mich nicht länger, dass ich entscheide, weil ich in der Hierarchie oben stehe oder dass meine Entscheidungen quasi „von Amts wegen“ akzeptiert werden. Vielmehr muss ich meine Führungsrolle stets im jeweiligen Kontext sehen: im Kontext des Unternehmens, der Abteilung, des aktuellen Meetings oder – in der heutigen hybriden Arbeitswelt – auch noch im Kontext ganz unterschiedlicher Arbeitsumgebungen. Ich muss mich als Führungskraft also möglichst gut auf die jeweilige Situation einstellen und abwägen, welche Rolle dem aktuellen Kontext am besten entspricht.</p><p><i>New Leadership bedeutet für Sie also auch Rollenvielfalt?</i></p><p><strong>Marion Bönsch:</strong> &nbsp;Ja, Rollenvielfalt ist für mich ein zentraler Aspekt von New Leadership. Natürlich müssen Führungskräfte nach wie vor Entscheidungen treffen. Neben die klassische Entscheiderrolle tritt aber heute auch die moderne Rolle als Coach, der Mitarbeitende unterstützt, selbst zu den richtigen Entscheidungen zu kommen. Daneben sehe ich noch eine dritte und vierte Rolle, die für die Zukunft entscheidend sind und immer mehr Gewicht bekommen: die Rolle des Mediators oder Moderators, der genau zuhört und so kommuniziert, dass er die Menschen im jeweiligen Kontext abholt und mitnimmt. Aus diesem Skillset ergibt sich die vierte Rolle als Enabler, welcher als Führungskraft dafür sorgt, dass alle Mitarbeitenden ihre eigene Rolle optimal ausfüllen können.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-676</guid>
        <pubDate>Thu, 11 May 2023 18:55:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So wird ein Team richtig stark]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/podcast-mit-holger-koschek-markus-trbojevic-so-wird-ein-team-richtig-stark</link>
        <description><![CDATA[Wie entsteht ein perfektes Team? Wird es besonders produktiv, wenn es aus Kolleginnen und Kollegen zusammengesetzt ist, die ähnlich ticken? Oder sollten sie möglichst unterschiedlich sein? Welche Rolle spielt die Führungskraft in diesem Zusammenspiel? Was man braucht, um ein starkes Team zu entwickeln, besprechen unsere Kollegen Lisa Nölting und Alexander Kornelsen in der aktuellen Folge ihrer Podcast-Serie "NEW WORK Stories"  mit Holger Koschek und Markus Trbojevic. Die beiden Trainer und Berater helfen Führungskräften, Scrum Mastern und Agile Coaches bei der Bildung starker Teams. In ihrem Praxisbuch „Jedes Team ist anders“ geben sie detaillierte Einblicke in den Prozess zu einer nachhaltigen Teamentwicklung und wie man sie schrittweise mit fünf Handlungsfeldern ganz einfach erreichen kannst.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(77,77,77);">Wie entsteht ein perfektes Team? Wird es besonders produktiv, wenn es aus Kolleginnen und Kollegen zusammengesetzt ist, die ähnlich ticken? Oder sollten sie möglichst unterschiedlich sein? Welche Rolle spielt die Führungskraft in diesem Zusammenspiel? </span>Was man braucht, um ein starkes Team zu entwickeln, besprechen <span style="color:rgb(0,0,0);">unsere Kollegen </span><a href="https://www.xing.com/profile/Lisa_Noelting/cv" target="_blank"><span style="color:rgb(0,117,117);"><strong><u>Lisa Nölting</u></strong></span></a><span style="color:rgb(0,117,117);"> </span><span style="color:rgb(0,0,0);">und </span><a href="https://www.xing.com/profile/Alexander_Kornelsen/cv" target="_blank"><span style="color:rgb(0,117,117);"><strong><u>Alexander Kornelsen</u></strong></span></a><span style="color:rgb(0,0,0);"> in der aktuellen Folge ihrer </span><a href="https://open.spotify.com/show/5TIql5Rq9Lw82DjNbrJUPm" target="_blank"><span style="color:rgb(0,117,117);"><strong><u>Podcast-Serie "NEW WORK Stories"&nbsp;</u></strong></span><u> </u></a><span style="color:rgb(0,0,0);">mit</span> <a href="https://www.xing.com/profile/Holger_Koschek/cv" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Holger Koschek</u></strong></span></a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Markus_Trbojevic/cv" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Markus Trbojevic</u></strong></span></a>.<span style="color:rgb(77,77,77);"> Die beiden Trainer und Berater helfen Führungskräften, Scrum Mastern und Agile Coaches bei der Bildung starker Teams. In ihrem </span><a href="https://dpunkt.de/produkt/jedes-team-ist-anders/" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>Praxisbuch „Jedes Team ist anders“</u></strong></span></a><span style="color:rgb(77,77,77);"> geben sie detaillierte Einblicke in den Prozess zu einer nachhaltigen Teamentwicklung und wie man sie schrittweise mit fünf Handlungsfeldern ganz einfach erreichen kannst.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-650</guid>
        <pubDate>Wed, 15 Mar 2023 08:49:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Führungskräfte sprechen zu wenig über eigene Fehler]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/studie-offenbart-mangelnde-transparenz-im-management-fuhrungskrafte-sprechen-zu-wenig-uber-eigene-fehler</link>
        <description><![CDATA[Die Fehlerkompetenz von Vorgesetzten ist ein wichtiger Faktor erfolgreicher Unternehmen. Das bestätigen laut einer aktuellen Studie auch die Führungskräfte selbst. Doch ein Großteil von ihnen gibt eigene Fehler gar nicht oder nur teilweise zu.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fehlerkompetenz von Vorgesetzten ist ein wichtiger Faktor erfolgreicher Unternehmen. Aber obwohl auch Führungskräfte selbst vom großen Wert einer positiven Fehlerkultur überzeugt sind, ist ihre Vorbildfunktion ausbaufähig: Laut einer aktuellen Studie gibt ein Großteil von ihnen eigene Fehler gar nicht oder nur teilweise zu.</strong></p><p>Besonders groß ist die mangelnde Transparenz in diesem Punkt<strong> </strong>in der Finanzbranche, so das Ergebnis der Studie, die von der Beratungsagentur Ernst &amp; Young (EY) in Kooperation mit der ESCP Business School und der Hochschule Hamm-Lippstadt* durchgeführt wurde. Danach haben dort 82 Prozent der Führungskräfte ihre Fehlschläge vollständig oder teilweise unter den Teppich gekehrt. Zum Umgang mit Fehlern in ihrem Unternehmen wurden rund 1.000 Führungskräfte und Angestellte aus den Branchen Maschinenbau, Transport und Logistik, Automobilhersteller und -zulieferer sowie Banken und Versicherungen befragt.&nbsp;</p><p>„Der Hang, eigene Fehler zu verschweigen, ist umso gefährlicher, als Führungskräfte bei der Etablierung einer positiven Fehlerkultur eine Schlüsselrolle spielen“, mahnt Nelson Taapken von EY. Eine positive Fehlerkultur bedeute, dass Fehler proaktiv und konstruktiv gemanagt werden, anstatt sie zu verschweigen oder zu sanktionieren, so Taapken. Dies habe <span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>e</u></strong></span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/new-work-award/new-work-award-gewinnerin-johanna-fink-fuhrungskultur-ist-einer-der-wichtigsten-wettbewerbsfaktoren" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>inen starken Einfluss auf die Profitabilität des Unternehmens</u></strong></span></a>, seine Innovationskraft und die Qualität der Produkte und Services.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-649</guid>
        <pubDate>Sun, 12 Mar 2023 12:36:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA["Topsharing stärkt Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/topsharing-geteilte-fuhrung-starkt-chancengleichheit-zwischen-mannern-und-frauen</link>
        <description><![CDATA[Jobsharing, also das Teilen von einem Arbeitsplatz durch zwei (oder mehr) Arbeitnehmer*innen, ist in den vergangenen Jahren immer populärer geworden, Doch funktioniert das auch mit Führungspositionen? Können sich zwei Führungskräfte ihre Aufgaben, ihre Mitarbeitenden und Verantwortlichkeiten, tatsächlich so teilen? Wer trifft dann die Entscheidungen? In vielen Unternehmen ist so ein "Topsharing" noch undenkbar. Dabei müssen sich Karriere und eine reduzierte Arbeitszeit nicht ausschließen, meint Prof. Dr. Katharina Sachse. Im Interview spricht die Wirtschaftspsychologin über die Vorteile von Topsharing, die Förderung von Chancengleichheit und die Voraussetzungen, damit Co-Leadership funktionieren kann.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jobsharing, also das Teilen von einem Arbeitsplatz durch zwei (oder mehr) Arbeitnehmerinnen, ist in den vergangenen Jahren immer populärer geworden, Doch funktioniert das auch mit Führungspositionen? Können sich zwei Führungskräfte ihre Aufgaben, ihre Mitarbeitenden und Verantwortlichkeiten, so teilen? Wer trifft dann die Entscheidungen? In vielen Unternehmen ist so ein "Topsharing" noch undenkbar. Dabei müssen sich Karriere und eine reduzierte Arbeitszeit nicht ausschließen, meint Prof. Dr. Katharina Sachse*. Im Interview spricht die Wirtschaftspsychologin über die Vorteile von Topsharing, die Förderung von Chancengleichheit und die Voraussetzungen, damit Co-Leadership funktionieren kann.</strong></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>Welche Vorteile haben Führungskräfte konkret, wenn sie sich ihre Position teilen?</i></span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Prof. Dr. Katharina Sachse:</strong> Topsharing eröffnet natürlich einerseits die Möglichkeit, die eigene Arbeitszeit zu reduzieren. Gerade für berufstätige Mütter und Väter ist ein solches Modell sehr attraktiv, da sich so Beruf und Familienleben besser miteinander vereinbaren lassen. Andererseits werden in modernen Organisationen aber auch die Rollen flexibler, sprich Beschäftigte haben oftmals nicht nur eine Position inne, sondern mehrere – mit Co-Leadership lässt sich ein Teil der Arbeitszeit entsprechend für andere Aufgaben und Projekte nutzen. Ganz grundsätzlich bietet Topsharing noch einen weiteren großen Vorteil: Die jeweiligen Führungskräfte können „on the job“ voneinander lernen, fachlich wie persönlich, und sich bei Problemen auf Augenhöhe austauschen. Davon profitiert selbstverständlich auch das Unternehmen.</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>Welche weiteren Chancen bietet Topsharing aus Arbeitgebersicht?</i></span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Katharina Sachse:</strong> Ganz praktisch gesehen lässt sich bei krankheits- oder urlaubsbedingten Ausfällen die Stellvertretung viel einfacher regeln. Eine reduzierte wöchentliche Arbeitszeit kann sich zudem positiv auf die Produktivität, Leistungsfähigkeit und Stressbewältigung der Führungskräfte auswirken. Angebote zu flexiblen Arbeitsmodellen steigern natürlich auch die Attraktivität auf dem Bewerbermarkt. Ein weiterer wichtiger Punkt: Unternehmen können mit Topsharing gezielt die Chancengleichheit zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften fördern.</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>Ist Topsharing also „typisch weiblich“?</i></span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Katharina Sachse:</strong> Co-Leadership ist auf jeden Fall ein guter Weg, um Frauen den Einstieg in eine Führungsposition zu erleichtern. Laut Statistischem Bundesamt war 2019 in Deutschland nicht einmal jede dritte Führungsposition mit einer Frau besetzt, obwohl Frauen 47 Prozent der Erwerbstätigen ausmachen. Begründet liegt diese ungleiche Verteilung unter anderem darin, dass Frauen nach wie vor einen Großteil der Care-Arbeit leisten und häufiger als Männer in Teilzeit arbeiten – und viele Arbeitgeber der Ansicht sind, dass Führung in Teilzeit nicht möglich ist. Befragungen von Führungskräften zeigen aber, dass sich unter diesen nicht nur Frauen, sondern beide Geschlechter geringere Arbeitszeiten wünschen, um Beruf- und Privatleben besser miteinander vereinbaren zu können. Das Modell ist daher für weibliche als auch für männliche Führungskräfte gleichermaßen interessant.</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>Würden Sie denn sagen, dass Führung grundsätzlich immer teilbar ist? Oder gibt es Grenzen</i><strong>?</strong></span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Katharina Sachse:</strong> Mir persönlich fällt kein Grund ein, warum Führung nicht teilbar sein sollte. Natürlich muss beim Führungsduo die Bereitschaft zur Kooperation und zum intensiven Austausch vorhanden sein, „Ego-Trips“ sind in einem solchen Modell vollkommen fehl am Platz. Unentbehrlich sind bei Tandem-Führungskräften auch entsprechende soziale Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten, das sind jedoch Eigenschaften, die eine gute Führungskraft ohnehin mitbringen sollte. Der Arbeitgeber muss also entsprechend dafür Sorge tragen, dass die personalen Voraussetzungen erfüllt werden – durch die Führungskräfteauswahl und -entwicklung bis hin zu „Matching-Prozeduren“ für potenzielle Duos.</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>Erkennen Sie einen Trend, dass Unternehmen zunehmend auf geteilte Führung setzen?</i></span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Katharina Sachse:</strong> Aus einer Topsharing-Studie von Esther Himmen** geht hervor, dass sich zwei Drittel der befragten Führungskräfte für Topsharing interessieren, viele das Modell jedoch nicht aus der eigenen beruflichen Praxis kennen. Die Umsetzung in Betrieben ist also bisher eher sporadisch, nimmt aber langsam zu: So gibt es inzwischen Beratungsunternehmen, die sich auf Job- und Topsharing spezialisiert haben und Unternehmen bei der Einführung des Modells unterstützen – der Markt ist also durchaus vorhanden.</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>Ist Topsharing aus Ihrer Sicht das Führungsmodell der Zukunft?</i></span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Sachse:</strong> Auf jeden Fall! Immer mehr Menschen wünschen sich ein ausbalanciertes Lebenskonzept, bei dem Familie und Freizeit, aber auch gesellschaftliches Engagement und die persönliche Weiterentwicklung den gleichen – wenn nicht sogar höheren – Stellenwert als die eigene Karriere einnehmen. Durch Topsharing können Führungskräfte viele individuelle Freiheiten gewinnen, Unternehmen profitieren entsprechend von zufriedeneren, gegebenenfalls sogar leistungsfähigeren Mitarbeitenden und präsentieren sich als attraktiver Arbeitgeber.</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>*Zur Person: </i><strong>Prof. Dr. Katharina Sachse</strong> ist </span>Wissenschaftlerin am <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/iwp.html" target="_blank"><u>iwp Institut für Wirtschaftspsychologie</u></a> und Professorin an <a href="https://www.fom.de/hochschulzentren/studium-in-berlin.html" target="_blank"><u>der FOM Berlin</u></a></p><p><u>**</u><span style="color:rgb(51,51,51);">Himmen, Esther (2019): Topsharing: Eine Studie zum Interesse an Jobsharing auf Führungsebene</span></p><p>(Das Interview wurde erstmalig <a href="https://www.fom.de/2021/juni/prof-dr-katharina-sachse-im-interview-topsharing-fuehrungsmodell-der-zukunft.html" target="_blank"><u>auf dem FOM Online-Portal </u></a>veröffentlicht)&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-358</guid>
        <pubDate>Thu, 09 Mar 2023 16:35:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So stärkt gute Führung die Anziehungskraft von Unternehmen]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/new-hiring-braucht-new-leadership-so-starkt-gute-fuhrung-die-anziehungskraft-von-unternehmen</link>
        <description><![CDATA["Man kommt wegen des Jobs und geht wegen des Chefs": In Zeiten des Fachkräftemangels muss sich nicht nur das Recruiting wandeln – auch traditionelle Führungsstile haben ausgedient. Chefs und Chefinnen müssen sich ein neues Mindset aneignen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>"Man kommt wegen des Jobs und geht wegen des Chefs": In Zeiten von Fachkräftemangel, New Work und New Hiring* muss sich nicht nur das Recruiting wandeln – auch traditionelle Führungsstile haben ausgedient. &nbsp;Experten erklären, welches Mindset sich Chef und Chefinnen aneignen sollten.</strong><br><br>Die Rolle der Führungskraft hat sich im Laufe der vergangenen Jahre drastisch verändert. „Leider haben das einige noch nicht mitbekommen und setzen nach wie vor auf den transaktionalen Führungsstil. Das heißt: Leistung gegen Geld als Tauschgeschäft“, erklärt <a href="https://www.xing.com/profile/Andrea_Matheus2/cv" target="_blank"><u>Andrea Matheus</u></a>, die bei der Haufe-Akademie New-Work-Schulungen für Führungskräfte anbietet. „Abgesehen davon, dass dieser Stil heute auch angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung nicht mehr zeitgemäß ist, sind Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden in die Prozessgestaltung nicht mit einbinden, einfach zu langsam in der Entwicklung“, weiß sie. Vielmehr müsse der Fokus darauf liegen, sich den Mitarbeitenden gegenüber wertschätzend zu verhalten und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sie sich wohlfühlen.<br><br>Dass der Führungsstil der Vorgesetzten einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat, ist erwiesen. So hat auch eine <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/individuum/xing-studie-immer-mehr-kundigungen-ohne-neue-stelle-in-aussicht" target="_blank"><u>Forsa-Studie</u></a> über die Gründe von Kündigungen die Richtigkeit des mittlerweile geflügelten Zitats <i>„Menschen kommen zu Unternehmen, aber verlassen Vorgesetzte“</i> des Autoren und Führungsexperten Reinhard K. Sprenger bestätigt. Doch es kann passieren, dass die eigene Führungskraft die neue Rolle nicht akzeptiert. <a href="https://www.xing.com/profile/Kira_Niklas/cv" target="_blank"><u>Kira Niklas</u></a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Stephan_Rathgeber/cv" target="_blank"><u>Stephan Rathgeber</u></a>, Experten<span style="color:rgb(0,0,0);"> der Talent Acquisition Platform</span><span style="color:black;"> </span><a href="https://onlyfy.com/de/" target="_blank"><u>onlyfy by XING** </u></a>empfehlen in ihrem <a href="https://onlyfy.com/de/downloads/new-hiring-e-book/" target="_blank"><u>E-Book "New Hiring. Ein neues Bewusstsein im Recruiting":</u></a> „Hier bietet es sich an, das direkte Gespräch zu suchen und dem oder der Vorgesetzten aufzuzeigen, wie der Change Prozess aussieht, welche Ressourcen nötig sind und welche Vorteile sich am Ende für das Unternehmen ergeben.“ Doch welche Strategien konkret empfehlen sich, um die neuen Leitgedanken umzusetzen?<br><br><strong>Das Individuum im Fokus: Führungskräfte müssen Flexibilität zulassen</strong><br>„Wichtig ist, dass Mitarbeitern möglichst viel Flexibilität geboten werden kann, denn der Fachkräftemangel sorgt dafür, dass Menschen sich schnell wieder von einem Unternehmen trennen, wenn sie dort nicht die Bedingungen vorfinden, die sie sich wünschen“, weiß Expertin Andrea Matheus. „Selbstbestimmung ist ein zentraler Wert der <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/neue-strategien-fur-den-stellenmarkt-darum-gewinnen-mit-new-hiring-alle" target="_blank"><u>New Hiring Philosophie</u></a>“, fassen Kira Niklas und Stephan Rathgeber &nbsp;im New-Hiring-E-Book zusammen.<br><br>Flexible Arbeitszeiten und -orte führen zu mehr Eigenständigkeit und Selbstorganisation, doch die Themen Feedback und Austausch stellt Führungskräfte in diesem Zusammenhang vor neue Herausforderungen. Sie müssen sich auf digitale Tools einlassen und sich bewusst machen, dass Führung auch aus der Entfernung funktioniert. „Mit der Unternehmenskultur steht und fällt alles. Wenn eine Führungskraft oder auch ein Unternehmer seine Leute hinter sich hat, können viele Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden“, erklärt Expertin Matheus.<br><br><strong>Gute Unternehmenskultur: Vertrauen und Wir-Gefühl</strong><br>Um als Chef eine vertrauensvolle Atmosphäre und ein gewisses Gruppengefühl zu etablieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Buddy- oder Mentoren-System für neue Angestellte, gemeinsame Team-Events oder ein Feel-Good-Manager können die Stimmung im Team verbessern.<br>Führungskräfte sollten darauf achten, dass ihre Teammitglieder Bedenken und Wünsche ohne Angst vor negativen Konsequenzen äußern können, empfiehlt Matheus. Das schaffe sogenannte psychologische Sicherheit. „Unter diesen Vorzeichen darf auch mal ein kritisches Feedback gegeben werden, wenn dabei der Selbstwert des Einzelnen gewahrt wird. Dies ist schon ein bisschen Übung und bedarf der gezielten Teamentwicklung und häufig auch eines fundierten Coachings der Führungskraft, um diesen ‚Spirit’ in seinem Team entwickeln zu können“, so Andrea Matheus.<br><br><strong>Hiring Prozesse begleiten, neue Kollegen und Kolleginnen an Board holen</strong><br>Wer neu ins Team eintritt, sollte früh die Möglichkeit erhalten, diese Kultur kennenzulernen, zu erfahren, wie miteinander kommuniziert wird und wer die anderen Teammitglieder sind, raten Niklas und Rathgeber. Das gilt insbesondere für Online-Onboardings. Doch bei der Strategie des New Hiring ist die Führungskraft sogar schon früher in den Prozess involviert: „Aus meiner Sicht ist auch das Nachdenken darüber, wer ins Team passt und die aktive Mitgestaltung des Recruting- und Einstellungsprozesses eine Wertschätzung den zukünftigen Mitarbeitern gegenüber“, meint Expertin Matheus, „Wir Menschen wünschen uns Anerkennung von anderen und wie könnte ich als Führungskraft deutlicher meine Wertschätzung zum Ausdruck bringen, als dass ich mir Zeit nehme, diesen Prozess aktiv zu begleiten?“</p><p><i><strong>Text: Tanja Koch</strong></i></p><p><i>*In unserem </i><a href="https://nwx.new-work.se/tag-suche/recruiting" target="_blank"><i><u>Schwerpunktthema „New Hiring“</u></i></a><i> beleuchten wir die veränderte Situation auf dem Arbeitsmarkt aus Sicht von Unternehmen und Bewerbern. Wir stellen dabei auch neue Wege und Tools vor, die es für beide Seiten leichter machen, den perfekten Partner fürs Arbeitsleben zu finden.</i></p><p><i>** Disclaimer: onlyfy by XING ist eine Marke der NEW WORK SE Unternehmensgruppe</i></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Wed, 23 Nov 2022 18:18:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA["Ja, es gibt Leistung, die in die falsche Richtung geht"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/interview-mit-richard-straub-ja-es-gibt-leistung-die-in-die-falsche-richtung-geht</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.xing.com/profile/Richard_Straub3/cv" target="_blank"><span style="color:black;"><strong><u>Dr. Richard Straub</u></strong></span></a><span style="color:black;"><strong> ist einer der bekanntesten Experten für Führungsthemen im deutschsprachigen Raum. Im Vorfeld des von ihm organisierten, top besetzten "Peter Drucker Forums"** spricht Richard Straub im Interview mit </strong></span><a href="https://www.xing.com/profile/Astrid_Maier2/cv" target="_blank"><span style="color:black;"><strong><u>XING News Chefredakteurin Astrid Maier</u> </strong></span></a><span style="color:black;"><strong>über die großen Herausforderungen für das Management, dringend notwendige Perspektivenwechsel und fordert: “Resilienz sollte die Leading KPI unserer Zeit sein.”</strong>&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Astrid Maier: Für das </i></span><a href="https://www.druckerforum.org/home/" target="_blank"><span style="color:black;"><i><u>diesjährige Drucker Forum</u></i></span></a><span style="color:black;"><i> haben Sie das Motto “Performance that matters” gewählt. Gibt es auch Leistung, die nicht zählt?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Richard Straub:</strong> Peter Drucker hat gesagt, das Schlimmste, was passieren könne, sei, jenes effizient zu betreiben, was man erst gar nicht tun sollte. Von daher: Ja, es gibt Leistung, die in die falsche Richtung geht. Das ist sogar eines der großen Probleme unserer Zeit.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Haben Sie dafür ein Beispiel?&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: </strong>Nehmen wir die deutsche Energiepolitik. Sie wurde konsequent in die falsche Richtung getrieben. Es gab ja schon immer kritische Stimmen aus Wirtschaft wie aus Politik, die vor einer zu starken Abhängigkeit von Russland warnten. Dennoch wurde diese weiter ausgebaut, auch noch mit Nachdruck optimiert. In Unternehmen und im Management gibt es in solchen Situationen im Markt ein Korrektiv, einfach, weil sie sonst nicht überleben würden. Auf staatlicher Ebene dauert es dagegen sehr lange, bis die Ergebnisse von Leistung, die in die falsche Richtung geht, sichtbar werden. Dann dafür mit umso größerer Wucht.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Mindestens genauso groß scheint die Abhängigkeit deutscher Unternehmen von China. Wie kann Management dem Gruppendenken, Leistung, die in die falsche Richtung geht, auch noch optimieren zu wollen, entkommen?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: </strong>Ich glaube nicht, dass es hierfür ein einfaches Rezept gibt. Wir müssen vielmehr früher ansetzen, indem wir kritisches Denken fördern. Das ist in vielen Schulsystemen, in denen es nach wie vor darum geht, Fakten auswendig zu lernen, statt das Denken an sich zu erlernen, leider nicht der Fall. Wir müssen also zurück zu den Wurzeln und uns fragen, welches Menschenbild wir überhaupt vertreten.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Kann uns Peter Drucker hierbei helfen?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: </strong>Unbedingt. Druckers Menschenbild im Management stellt die Fähigkeit, kritisch zu denken und nicht dem Mainstream blind zu folgen, immer in den Mittelpunkt. Genauso verhält es sich mit dem Realitätssinn. Denn wenn ein Weltbild auf Ideologie fußt, geht der Realitätssinn verloren. Und das hatte immer schon katastrophale Folgen. Hinzu kommt die menschliche Komponente: Technik darf nie den Menschen unterordnen wie das im Industriezeitalter der Fall war. Erfreulicherweise bewegt sich heute mit der Purpose-Diskussion schon Vieles in die richtige Richtung.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Bleiben wir beim Beispiel China. Wie ließe sich für deutsche Unternehmen, die große Effizienzsprünge gemacht haben, seit sie Produktion nach China ausgelagert haben und den großen Markt dort erschließen, Leistung anders messen als am Profitzuwachs?</i><strong>&nbsp;</strong>&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: </strong>An der Resilienz. Es spricht nichts dagegen, nach China zu gehen und die Chancen dort zu nutzen. Aber bei allen geopolitischen Verwerfungen, die wir gerade erleben, gehört es quasi zur Jobbeschreibung des Topmanagements, Abhängigkeiten zu reduzieren. Dazu gehört, sich strategisch zu überlegen, wie man statt auf Offshoring zu setzen, sinnvolle Alternativen in Europa aufbaut. Resilienz sollte eine Leading KPI unserer Zeit sein. Neben ein paar weiteren natürlich.&nbsp; &nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Welche denn?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: &nbsp;</strong>Lernfähigkeit und Langfristigkeit.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Wie misst man solche KPIs?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: </strong>Sicher nicht auf das Komma genau. Aber Management kann qualitative Messsysteme schaffen, in denen man diese Art von Leistung etwa durch umfassende interne Interview-Prozesse genau verortet. Und damit den größeren Rahmen für das Handeln und die Bewertung von Leistung für die Organisation schafft.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Was können wir in diesen bewegten Zeiten noch von Peter Drucker lernen?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: &nbsp;</strong>Peter Drucker hat 1954 die Management by Objective-Methode erfunden. Seither haben Generationen von CEOs und Top-Managern mit Zielvorgaben ihre Organisationen zu steuern versucht. Drucker hat das aber nie so verstanden, dass die Ziele von oben nach unten verordnet werden, sondern dies von Anbeginn an als Dialog verstanden. Diesen Gedanken gilt es jetzt wieder aufzunehmen und verstärken.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Wie genau?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: &nbsp;</strong>Organisationen müssen, im Dialog mit ihren Teams und allen Stakeholdern, Lernkurven in bewegten Zeiten analysieren, um dementsprechend Zielvorgaben agil anpassen zu können. Was etwa Anfang dieses Jahres als Zielvorgabe gedient hat, war in vielen deutschen Unternehmen am 24. Februar 2022 mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine schon wieder obsolet.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Warum ist Peter Drucker heute noch relevant?&nbsp;&nbsp;</i></span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: &nbsp;</strong>Wenn ich heutzutage ein Buch von ihm in die Hand nehme, wird mir jedes Mal von Neuem klar, dass Drucker nach wie vor zum WHY von Management und Organisationen sehr viel zu sagen hat. Einfach, weil er so viel Tiefgang hat. Peter Drucker hat Management im gesellschaftlichen Kontext gedacht. Er kommt ja aus der Gesellschaftswissenschaft.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Das Drucker Forum lockt jedes Jahr Management-Vordenker aus der ganzen Welt nach Wien, vor allem aus den USA. In Deutschland ist die Bekanntheit noch nicht so groß. Interessieren sich deutsche Manager nicht für Exzellenz in der Führung?</i><strong>&nbsp;</strong>&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><strong>Straub: </strong>Der Anteil der Sprecher und Besucher aus Deutschland steigt kontinuierlich. Dennoch liegt in Deutschland das Interesse an Management ein bisschen brach. Sonst wären die Diskussionen rund um das Chaos um den Flughafen BER in Berlin wohl ganz anders gelaufen. Angesichts der vielen Krisen, die wir derzeit erleben, wird das Interesse an Exzellenz im Management aber auch in Deutschland stark steigen, ja steigen müssen. Eine lebenswerte Gesellschaft braucht leistungsfähige Institutionen – und die müssen gut gemanaged sein. Einen Beitrag dazu wollen auch wir mit dem Drucker Forum leisten.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>*Zur Person:</strong> &nbsp;</i></span><a href="https://www.xing.com/profile/Richard_Straub3/cv" target="_blank"><span style="color:hsl(162,69%,63%);"><i><strong><u>Richard Straub</u></strong></i></span></a><span style="color:rgb(29,33,36);"><i> verdankt seine umfangreiche Erfahrung in Führung und Management einer 32-jährigen Karriere bei IBM, wo er u.a. für den Aufbau des PC-Geschäfts in Österreich und Europa verantwortlich zeichnete. Als IBM-“Chief Learning Officer” leitete er die ersten Schritte des Konzerns in Richtung E-Learning ein. In den letzten vierzehn Jahren baute er gemeinsam mit seiner Frau Ilse das Global Peter Drucker Forum auf, benannt nach dem </i></span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Drucker" target="_blank"><span style="color:rgb(29,33,36);"><i><u>renommierten US-Ökonom</u></i></span></a><span style="color:rgb(29,33,36);"><i>. Ziel der Konferenz, die alljährlich in Wien stattfindet, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von Managementtheorie und -praxis in Wirtschaft und Gesellschaft. Das Drucker Forum ist weltweit als führende Managementkonferenz anerkannt, wie die Partnerschaften mit Harvard Business Review, Financial Times oder der Stadt Wien bezeugen.</i></span></p><p><span style="color:black;"><i>Das nächste Drucker Forum findet am <strong>17. und 18. November 2022 in Wien</strong> unter dem Motto: Performance that matters. Sparking the entrepreneurial spirit, statt.&nbsp;Mehr Information zu Programm und Tickets unter: </i></span><a href="http://www.druckerforum.org"><i><u>www.druckerforum.org</u></i></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 15:53:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA["Mindful Leadership muss die Hierarchien aufbrechen"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/interview-mit-neurowissenschaftlerin-maren-urner-mindful-leadership-muss-die-hierarchien-aufbrechen</link>
        <description><![CDATA[„Wofür statt wogegen“ ist Maren Urners Credo. Die Neurowissenschaftlerin und Bestseller-Autorin ist überzeugt: Wenn man sich immer fragt, wofür man etwas tut, anstatt wogegen man arbeitet, richtet sich der Blick automatisch optimistisch nach vorne. Nicht zuletzt gilt das für die Navigatoren, die Unternehmen und Mitarbeiter mit Optimismus durch die Krise in die Zukunft steuern sollen – die Führungskräfte. Wie wichtig das richtige Mindset und Mindful Leadership sind, erörtert sie bei ihrem Auftritt auf der Zukunftskonferenz "Pallas Gathering" – und gibt im Interview mit dem NWX Magazin  schon einmal einen Vorgeschmack.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:black;"><strong>„Wofür statt wogegen“ ist Maren Urners Credo. Die Neurowissenschaftlerin und Bestseller-Autorin*</strong><i><strong> ist überzeugt: Wenn man sich immer fragt, wofür man etwas tut, anstatt wogegen man arbeitet, richtet sich der Blick automatisch optimistisch nach vorne. Nicht zuletzt gilt das für die Navigatoren, die Unternehmen und Mitarbeiter mit Optimismus durch die Krise in die Zukunft steuern sollen – die Führungskräfte. Wie wichtig das richtige Mindset und Mindful Leadership sind, erörtert sie bei ihrem Auftritt auf </strong></i></span><a href="https://www.pallasgathering.com/" target="_blank"><span style="color:black;"><i><strong><u>der&nbsp;</u></strong></i></span><i><strong><u>Zukunftskonferenz "Pallas Gathering"</u></strong></i><strong><u>**</u></strong></a><strong> –&nbsp;und gibt im Interview mit dem NWX Magazin &nbsp;schon einmal einen Vorgeschmack.</strong></p><p><i>Maren, Du sprichst nicht nur vom vielgenannten Buzzword New Leadership sondern auch von Mindful Leadership – was genau verstehst du darunter?</i></p><p><strong>Maren Urner:</strong> Mindfulness oder Achtsamkeit ist momentan ja ein viel gehyptes Wort. Es bedeutet aber erst einmal – auch aus neurowissenschaftlicher Perspektive gesprochen – bewusst bei sich zu sein und sich zu fragen: Was mache ich gerade und was möchte ich? Wenn ich das nun auf Leadership beziehe, heißt es, sich und seine Art der Führung zu hinterfragen und anschließend einzuordnen, ob ich so führen möchte. Wenn es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle, schaue ich lösungsorientiert darauf und frage mich, wie ich es besser machen kann. Mindful Leadership hält nicht an etwas fest, was wir „normal“ finden, sondern ist immer ein Abgleich des „Status quo“ mit den eigenen Werten und Vorstellungen.</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-584</guid>
        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 10:03:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So klappt der Generationswechsel im Familienunternehmen]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/podcast-mit-dina-reit-sk-laser</link>
        <description><![CDATA[Deutschland ist auch ein Land der Familienunternehmen: Über drei Millionen solcher Firmen gibt es, die oft seit Generationen in Familienhand sind. In vielen davon wird es in den nächsten Jahren einen Wechsel an der Spitze geben müssen, weil die alten Chefs in Ruhestand gehen. Aber nicht immer gelingen diese Veränderungen leicht, auch weil viele Erben kein Interesse an einer Übernahme haben oder nicht gut genug vorbereitet sind. Ein positives Beispiel für eine gelungene Unternehmensnachfolge ist Dina Reit, die unsere Kollegen Lisa Nölting und Alexander Kornelsen in dieser Folge ihrer Podcast-Serie "New Work Stories" zu Gast haben. Sie arbeitet bereits als Co-Geschäftsführerin beim Maschinenbauer SK LASER und wird in drei Jahren das Unternehmen ihres Vaters übernehmen und in die zweite Generation führen. Dina berichtet im Podcast darüber, wie sie sich auf die Übernahme vorbereitet und wie sie bereits jetzt schon einen innovativen und diversen Maschinenbau vorantreibt.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#333333;">Deutschland ist auch ein Land der Familienunternehmen: Über drei Millionen solcher Firmen gibt es, die oft seit Generationen in Familienhand sind. In vielen davon wird es in den nächsten Jahren einen Wechsel an der Spitze geben müssen, weil die alten Chefs in Ruhestand gehen. Aber nicht immer gelingen diese Veränderungen leicht, auch weil viele Erben kein Interesse an einer Übernahme haben oder nicht gut genug vorbereitet sind. Ein positives Beispiel für eine gelungene Unternehmensnachfolge ist Dina Reit, die unsere Kollegen&nbsp;<strong>Lisa Nölting</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Alexander Kornelsen</strong>&nbsp;in dieser Folge ihrer</span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><span style="color:#333333;">&nbsp;Podcast-Serie "New Work Stories"</span></a> zu Gast haben. <span style="color:#333333;">Sie arbeitet bereits als Co-Geschäftsführerin beim Maschinenbauer SK LASER und wird in drei Jahren das Unternehmen ihres Vaters übernehmen und in die zweite Generation führen. Dina berichtet im Podcast darüber, wie sie sich auf die Übernahme vorbereitet und wie sie bereits jetzt schon einen innovativen und diversen Maschinenbau vorantreibt.</span></p><p><a href="https://nwx.new-work.se/api/podcast/player/generationswechsel-im-familienunternehmen-warum-nachfolgerinnen-die-wahren-wirtschaftswunder-sind"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zur Podcastfolge mit Dina Reit</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-552</guid>
        <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 09:58:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[„Viele Unternehmen brauchen eine Verhaltenstherapie“]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/interview-mit-nwx22-speaker-pa-sinyan-gallup-viele-unternehmen-brauchen-eine-verhaltenstherapie</link>
        <description><![CDATA[Zu viele Menschen sind nicht emotional an ihr Unternehmen gebunden. Das liegt meistens am Chef und an falschen Auswahlkriterien für Führungskräfte, sagt Pa Sinyan. Er ist Managing Partner bei Gallup Europe und berät globale Unternehmen dabei, Verhaltensänderungen in ihren Organisationen voranzutreiben. Tun sie das nicht, riskieren sie nicht nur die Unzufriedenheit in ihren Teams: Fehlendes Engagement kostet deutsche Unternehmen bis zu 113,9 Milliarden Euro pro Jahr, fand der Gallup Engagement Index 2021 heraus. Aus diesem wird Pa Sinyan auch Zahlen zur NWX22 am 20. Juni in Hamburg mitbringen und die Auswirkungen von und auf Inklusion und Diversität erklären. Wir haben schon einmal mit ihm gesprochen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p class="mb-none"><strong>Zu viele Menschen sind nicht emotional an ihr Unternehmen gebunden. Das liegt meist am Chef und an falschen Auswahlkriterien für Führungskräfte, sagt Pa Sinyan. Er ist Managing Partner&nbsp;bei Gallup Europe und berät globale Unternehmen dabei, Verhaltensänderungen in ihren Organisationen voranzutreiben. Tun sie das nicht, riskieren sie nicht nur die Unzufriedenheit in ihren Teams. Fehlendes Engagement kostet deutsche Unternehmen bis zu 113,9 Milliarden Euro pro Jahr, fand der&nbsp;</strong><a href="https://www.gallup.com/workplace/339842/decades-low-engagement-germany-turn-around.aspx"><strong>Gallup Engagement Index</strong></a><strong> 2021 heraus. Aus diesem wird Pa Sinyan* auch Zahlen zur&nbsp;</strong><a href="https://nwx.new-work.se/festival/nwx22"><strong>NWX22 am 20. Juni in Hamburg</strong></a><span style="color:black;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>mitbringen und die Auswirkungen von und auf Inklusion und Diversität erklären. Wir haben schon einmal mit ihm gesprochen.&nbsp;</strong></p><p class="mb-none">&nbsp;</p><p class="mb-none"><i>NWX Magazin: Viele Unternehmen legen den Fokus momentan auf ihre Kultur – weil sie merken, dass sie Auswirkungen auf den Geschäftserfolg hat und Talente sonst wegbleiben. Du sagst, wer seine Kultur verändert, muss auch sein Verhalten ändern. Was bedeutet das?&nbsp;</i></p><p class="mb-none">&nbsp;</p><p class="mb-none"><strong>Pa Sinyan:</strong> Unternehmen brauchen auf verschiedenen Ebenen eine Verhaltenstherapie. Den Grund, warum eine Verhaltensänderung notwendig ist, erkennen wir aus der Sicht der Arbeitnehmer. Laut Gallup Engagement Index sind nur 20 Prozent mit Herz und Verstand bei der Arbeit, nur 30 Prozent fühlen sich wertgeschätzt und 38 Prozent fühlen sich wegen Stress bei der Arbeit ausgebrannt. Da sollten bei Unternehmen schon die Alarmglocken schrillen, dass das derzeitige Verhalten wohl nicht so gut ist.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-527</guid>
        <pubDate>Mon, 06 Jun 2022 19:09:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA["Kontrolle hat als Führungsparadigma ausgedient"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/interview-mit-nwx22-speakerin-insa-klasing-neue-fuhrung-das-mindset-ist-der-schlussel</link>
        <description><![CDATA[Insa Klasing ist Co-CEO und Co-Founder der Beratungsagentur TheNextWe und begleitet Unternehmen wie Nestle, Pfizer und Douglas mit Programmen für Mindset-Wandel in der Transformation. In ihrem 2019 erschienenen Buch "Der 2-Stunden-Chef: Mehr Zeit und Erfolg mit dem Autonomie-Prinzip“ entwarf sie ein neues Bild vom Führung. Im Vorfeld ihres Auftritts bei der diesjährigen NWX22 am 20. Juni in Hamburg sprach Insa Klasing mit NWX Magazin-Autorin Daniela Lukaßen-Held darüber, warum die Rolle von Vorgesetzten als Kontrollinstanz ohne Vertrauen in die Beschäftigten ausgedient hat, weshalb das Mindset eine besondere Rolle spielt und inwieweit Corona Führung verändert hat.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insa Klasing ist Co-CEO und Co-Founder der </strong><a href="https://thenextwe.com/de/" target="_blank"><strong><u>Beratungsagentur TheNextWe </u></strong></a><strong>und begleitet Unternehmen wie Nestle, Pfizer und Douglas mit Programmen für Mindset-Wandel in der Transformation. In ihrem 2019 erschienenen</strong> <strong>Buch </strong><a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1052567910" target="_blank"><strong><u>"Der 2-Stunden-Chef: Mehr Zeit und Erfolg mit dem Autonomie-Prinzip“</u></strong></a><strong> entwarf sie ein neues Bild vom Führung. Im Vorfeld ihres Auftritts bei </strong><a href="https://nwx.new-work.se/festival/nwx22" target="_blank"><strong>der diesjährigen NWX22 am 20. Juni in Hamburg*</strong></a><strong> sprach Insa Klasing mit NWX Magazin-Autorin Daniela Lukaßen-Held darüber, warum die Rolle von Vorgesetzten als Kontrollinstanz ohne Vertrauen in die Beschäftigten ausgedient hat, weshalb das Mindset eine besondere Rolle spielt und inwieweit Corona Führung verändert hat.</strong></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-521</guid>
        <pubDate>Wed, 25 May 2022 12:51:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Leise Leader: Warum ein Chef nicht laut sein muss]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/podcast-mit-moritz-mann-protofy-leise-leader-warum-ein-chef-nicht-laut-sein-muss</link>
        <description><![CDATA[Sind die Zeiten nicht schon laut genug? Sind Verständnis, Reflektionsvermögen und Empathie nicht die wichtigsten Eigenschaften, die eine moderne Führungskraft haben muss? Und trotzdem folgen viele Unternehmen immer noch dem Gedanken, dass ein Chef "laut" sein muss, stets energische Ansagen macht und all jene überstimmt, die still sind.  Dass es natürlich auch anders geht, erklärt Moritz Mann, der Gründer der Digitalagentur Protofy, im Gespräch mit unseren Kollegen Lisa Nölting und Alexander Kornelsen für die aktuelle Folge ihrer Podcast-Serie "New Work Stories". Er versteht sich weniger als „Chef”, sondern mehr als Kapitän und widerspricht dem Image, dass wer harte Entscheidungen treffen muss, sich auch hart geben muss.  Stattdessen zeigt er, wie man auch als introvertierter Leader Teams erfolgreich führen kann und damit für mehr Vertrauen und bessere Beziehungen im Unternehmen sorgt.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Sind die Zeiten nicht schon laut genug? Sind Verständnis, Reflektionsvermögen und Empathie nicht die wichtigsten Eigenschaften, die eine moderne Führungskraft haben muss? Und trotzdem folgen viele Unternehmen immer noch dem Gedanken, dass ein Chef "laut" sein muss, stets energische Ansagen macht und all jene überstimmt, die still sind. &nbsp;Dass es natürlich auch anders geht, erklärt </span><a href="https://www.xing.com/profile/Moritz_Mann2/cv" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><u>Moritz Mann</u></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);">, der Gründer </span><a href="https://protofy.com/" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><u>der Digitalagentur Protofy, </u></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);">im Gespräch mit unseren Kollegen </span><strong>Lisa Nölting</strong><span style="color:rgb(51,51,51);"> und </span><strong>Alexander Kornelsen</strong><span style="color:rgb(51,51,51);"> für die aktuelle Folge ihrer</span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><u> Podcast-Serie "New Work Stories". </u></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Er versteht sich weniger als „Chef”, sondern mehr als Kapitän und widerspricht dem Image, dass wer harte Entscheidungen treffen muss, sich auch hart geben muss. &nbsp;Stattdessen zeigt er, wie man auch als introvertierter Leader Teams erfolgreich führen kann und damit für mehr Vertrauen und bessere Beziehungen im Unternehmen sorgt.</span></p><p><a href="https://nwx.new-work.se/api/podcast/player/muss-ein-chef-laut-sein-wie-man-teams-als-introvertierter-leader-erfolgreich-fuhren-kann" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zum Podcast mit Moritz Mann</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-496</guid>
        <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 17:28:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Die wichtigsten Schritte gegen den IT-Fachkräftemangel]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/podcast-mit-peter-kurpick-epam-die-wichtigsten-schritte-gegen-den-it-fachkraftemangel</link>
        <description><![CDATA[In dieser Folge ihrer Podcast-Serie "New Work Stories" widmen sich Lisa Nölting und Alexander Kornelsen einem dringenden Arbeitsmarktproblem, das nicht nur die Unternehmen trifft, sondern die ganze Gesellschaft. Denn der IT-Fachkräftemangel in Deutschland verschärft sich so stark, dass damit auch die Digitalisierung allgemein und Lösungen für die wichtigen Themen Standortwettbewerb, Klimakrise oder moderne Verwaltung ausgebremst werden. Wir müssen also dringend an Tempo zulegen, nicht nur, aber auch bei den Unternehmen, die sich immens schwer tun bei der Suche nach Entwicklern und Entwicklerinnen und es nicht schaffen, ihre offenen Stellen zu besetzen. Wo die Lösungen für diese Probleme liegen könnten, das besprechen Lisa und Alex heute mit Peter Kürpick. Er ist Senior Vice President und CTO bei EPAM, einem globalen Anbieter für IT-Dienstleistungen, und weiß, auf welche Erfolgsfaktoren es in Sachen Digitalisierung ankommt.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(51,51,51);">In dieser Folge ihrer</span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><u> Podcast-Serie "New Work Stories"</u></span></a><span style="color:rgb(51,51,51);"> widmen sich </span><strong>Lisa Nölting</strong><span style="color:rgb(51,51,51);"><strong> </strong>und<strong> </strong></span><strong>Alexander Kornelsen </strong><span style="color:rgb(10,10,10);">einem dringenden Arbeitsmarktproblem, das nicht nur die Unternehmen trifft, sondern die ganze Gesellschaft. Denn der IT-Fachkräftemangel in Deutschland verschärft sich so stark, dass damit auch die Digitalisierung allgemein und Lösungen für die wichtigen Themen Standortwettbewerb, Klimakrise oder moderne Verwaltung ausgebremst werden. Wir müssen also dringend an Tempo zulegen, nicht nur, aber auch bei den Unternehmen, die sich immens schwer tun bei der Suche nach Entwicklern und Entwicklerinnen und es nicht schaffen, ihre offenen Stellen zu besetzen. Wo die Lösungen für diese Probleme liegen könnten, das besprechen Lisa und Alex heute mit </span><a href="https://www.xing.com/profile/Peter_Kuerpick2/cv" target="_blank"><span style="color:rgb(10,10,10);"><strong><u>Peter Kürpick</u></strong></span></a><span style="color:rgb(10,10,10);"><strong>.</strong> Er ist Senior Vice President und CTO bei </span><a href="https://www.epam.de/" target="_blank"><span style="color:rgb(10,10,10);"><u>EPAM, einem globalen Anbieter für IT-Dienstleistungen</u></span></a><span style="color:rgb(10,10,10);">, und weiß, auf welche Erfolgsfaktoren es in Sachen Digitalisierung ankommt.&nbsp;</span></p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/58z891q12ylpmpAdJGNbUe" target="_blank"><span style="color:rgb(10,10,10);"><span class="btn btn--two">Hier geht es direkt zur Podcastfolge mit Peter Kürpick auf Spotify</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
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        <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 10:20:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Erfolgreiche Methoden für hierarchiefreie Führung]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/erfolgreiche-methoden-fur-hierarchiefreie-fuhrung</link>
        <description><![CDATA[Arbeiten (fast) ganz ohne Chef oder Chefin? Geht das? Immer mehr Unternehmen versuchen, klassische Führungsstrukturen und Hierarchien aufzulösen. Stattdessen werden große Entscheidungen auf Teams übertragen, kleine Entscheidungen gleich ganz den einzelnen Mitarbeiter*innen überlassen. Wichtige strategische Fragen werden komplett transparent behandelt. Diese hierarchiefreien Methoden fördern nachweislich die Mitarbeitermotivation, sollten aber in ein festes Regelkonzept eingebettet werden. Wie solche Strukturen aufgebaut und im Arbeitsalltag umgesetzt werden können, zeigen drei erfolgreiche Beispiele aus der Praxis.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arbeiten (fast) ganz ohne Chef oder Chefin? Geht das? Immer mehr Unternehmen versuchen, klassische Führungsstrukturen und Hierarchien aufzulösen. Stattdessen werden große Entscheidungen auf Teams übertragen, kleine Entscheidungen gleich ganz den einzelnen Mitarbeiter*innen überlassen. Wichtige strategische Fragen werden komplett transparent behandelt. Diese hierarchiefreien Methoden fördern nachweislich die Mitarbeitermotivation, sollten aber in ein festes Regelkonzept eingebettet werden. Wie solche Strukturen aufgebaut werden können und im Arbeitsalltag umgesetzt werden können, zeigen drei erfolgreiche Beispiele aus der Praxis.*</strong></p><h6 class="hl hl--six">Beispiel 1: Selbstbestimmtes Arbeiten bei Summer&amp;Co</h6><p>Seit seiner Gründung 2014 verzichtet das Strategieberatungsunternehmen <a href="https://summer.co/" target="_blank"><u>Summer&amp;Co. </u></a>auf klassische Hierarchien. "Vertrauen und Kompetenz vor Status" lautet das Motto der alltäglichen Arbeit, die überwiegend durch die Mitarbeitenden selbst organisiert wird. Transparente und demokratische Entscheidungsprozesse, sowie eine regelmäßige und offene Kommunikation den Austausch zwischen den Teams. Über dieses permanente Feedback können Prozesse reflektiert und gesteuert werden. Die folgenden neun Instrumente helfen bei der Organisation des selbstbestimmten Arbeitsmodell:&nbsp;</p><p><strong>1. Abschaffung von Abteilungen und klassischen Führungskräften</strong></p><p>Alle sind gleichberechtigt: Die Mitarbeiter*innen sollen sich nach ihren Fähigkeiten und Vorstellungen einbringen und mitbestimmen können. Auf eine klassische hierarchische Arbeitsstruktur wird verzichtet.</p><p><strong>2. Organisation in Rollen und Kreisen</strong></p><p>Die Arbeit wird in sog. Rollen und Kreisen (mehrere thematisch verknüpfte Rollen) organisiert. Jede Rolle, jeder Kreis hat einen definierten Zweck, feste Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Es gibt z.&nbsp;B. einen Kreis für Marketing, Personal, Finanzen und Vertrieb. Eine Person kann in mehreren Rollen und Kreisen tätig sein.</p><p><strong>3. Wahl der Kreis-Leads aus dem Team heraus</strong></p><p>Die koordinierende Führungsrolle eines Kreises, der sog. Kreis-Lead, wird einmal jährlich vom gesamten Team gewählt. Dabei gilt die Devise: Kompetenz kommt vor Status. Jede*r kann Kreis-Lead werden. Es zählt allein die Frage: Wem trauen die Kolleg*innen zu, die Rolle gut auszufüllen?</p><p><strong>4. Unternehmensentscheidungen im „Summer-Kreis“</strong></p><p>Im „Summer-Kreis“ befinden sich alle Beschäftigten. Hier wird nicht nur zum Ende jeder Woche auf die anstehende Arbeit und zu besprechende Themen geblickt, sondern es werden auch grundlegende Entscheidungen getroffen, z.&nbsp;B.: Wen stellen wir ein? Wie positionieren wir uns als Unternehmen?</p><p><strong>5. Konsent statt Konsens</strong></p><p>Viele Entscheidungen werden im Konsent getroffen. Dabei bringt ein*e Mitarbeiter*in einen Vorschlag ein, der so lange gilt, bis jemand einen schwerwiegenden Einwand vorbringt. Ziel ist nicht, eine Entscheidung zu blockieren, sondern sie zu verbessern. Einwände gelten als hilfreich und werden in den Vorschlag eingearbeitet.</p><p><strong>6. Mentoring</strong></p><p>Alle Mitarbeiter*innen haben eine*n Mentor*in. Diese*r steht jederzeit für aufkommende Fragen, z. B. bei Fragen der Selbstorganisation, unterstützend zur Verfügung. Dieser Prozess findet unabhängig vom Tagesgeschäft statt.</p><p><strong>7. „Workation“</strong></p><p>Diese Mischung aus Arbeit und Teamevent stärkt das Zusammenwachsen der Belegschaft. Beim jährlichen Sommercamp, bei dem z.&nbsp;B. die Kinder der Mitarbeiter*innen dabei sind, erleben sich die Beteiligten nicht mehr nur als Kolleg*innen, sondern auch als Elternteil oder Vorbild.</p><p><strong>8. Regelmäßige Feedbackrunde</strong></p><p>In regelmäßigen Abständen geben sich die Mitarbeiter*innen eine Rückmeldung über ihre Arbeit. Das fördert Vertrauen und Transparenz. Mögliche Fragestellungen können hierbei sein: Was gefällt mir an dir und deiner Arbeit? Was wünsche ich mir von dir?</p><p><strong>9. Agile Arbeitsmethoden</strong></p><p>Die Beschäftigten arbeiten agil: autonome Teams (Kreise) managen sich selbst und vereinen dafür alle nötigen Disziplinen (Rollen). Das verlangt ein hohes Maß an Reflexionsfähigkeit und Selbstorganisation, um Arbeitsprozesse kritisch zu hinterfragen und eigenverantwortlich zu steuern.</p><p>&nbsp;</p><h6 class="hl hl--six">Beispiel 2: hhpberlin - Führungskultur, die auf Freiraum baut</h6><p>„So viel Struktur wie nötig, so viel Freiraum wie möglich“ lautet das Motto beim <a href="https://www.competitionline.com/buero/hhpberlin/projekte" target="_blank"><u>Dienstleister für Brandschutzlösungen hhpberlin.</u></a> Dazu hat hat Ingenieurbüro vor rund zehn Jahren ein selbst entwickeltes mitarbeiter- und themenorientiertes Organisationsmodell entworfen, das alle starren Hierarchien abgelöst hat. Das sogenannte LOAZ-Modell steht für: (L)eute begeistern können, (o)rganisieren können, (A)lternativen aufzeigen können und (z)uhören können.&nbsp;</p><p>LOAZ bedeutet agiles Teamwork und themenorientierte Führung. Den Mitarbeiter*innen wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung gewährt und über die Alltagsarbeit hinaus auch die Chance, das Unternehmen direkt mitzugestalten. Auch damit ist hhpberlin besonders attraktiv für Fachkräfte geworden, die zudem eine hohe Loyalität auszeichnet. Das LOAZ-Modell bei hhpberlin basiert auf folgenden Elementen:</p><p><strong>1. Themenbezogene Führung</strong></p><p>Mitarbeiter*innen können mit ihren Fähigkeiten bei einem bestimmten Thema führend sein und sich gleichzeitig in einem anderen Themenfeld führen lassen. Schließlich sind Kompetenzen unterschiedlich ausgeprägt.</p><p><strong>2. Vorreiterrollen</strong></p><p>Findet ein*e Mitarbeiter*in ein neues Thema relevant für das Unternehmen, übernimmt diese Person die Führungsrolle bei diesem Thema und ist für die Umsetzung verantwortlich. Unterstützt wird die Führungsperson dabei von Kolleg*innen, die das Thema ebenfalls wichtig finden.</p><p><strong>3. Gemischte Projektteams</strong></p><p>Vielfalt ist ein Muss: Die Teams werden gemischt hinsichtlich Geschlecht, Altersstruktur, Erfahrungsstufen und LOAZ-Eigenschaften für eine Zusammenarbeit aufgestellt. Jedes Projektteam besteht aus fünf bis acht Mitarbeiter*innen.</p><p><strong>4. Flexibel bei Arbeitszeit und Arbeitsort</strong></p><p>Technische Lösungen wie cloudbasiertes Arbeiten mit mobilen Endgeräten ermöglichen zeit- und standortunabhängige Zusammenarbeit. Technik-Trainer*innen schulen zu IT-Themen und helfen dabei, neue Technologien einzuführen.</p><p><strong>5. Weiterentwicklung mit der Chefetage</strong></p><p>Alle sechs Wochen treffen sich die gewählten Vertreter*innen aller Teams mit der Geschäftsführung in der „Prozess-Steuerungs-Gruppe“. Hier werden Themen diskutiert, die die Entwicklung der Unternehmenskultur betreffen. Die Gruppe dient als Feedbackrunde und Ideenwerkstatt und priorisiert die nächsten Schritte.</p><p>&nbsp;</p><h6 class="hl hl--six">Beispiel 3: Hierarchiefreie Führungskultur bei Seibert&nbsp;Media</h6><p>Auch im <a href="https://seibert-media.net/" target="_blank"><u>Softwareunternehmen Seibert&nbsp;Media</u></a>&nbsp;wird schon seit einigen Jahren hierarchiefrei gearbeitet. Nach einer Pilotphase, bei dem der agile Ansatz an einem kleineren Projekt erfolgreich erprobt wurde, strukturierte man das gesamte Unternehmen umfassend um. Die rund 140 Arbeitnehmer*innen arbeiten vollständig ohne formelle Hierarchien in interdiszipliniert aufgebauten Teams zusammen, die ihre Aufgaben selbstorganisiert bearbeiten können. Dabei beruhen Entscheidungen in erster Linie auf der Expertise der fachlich spezialisierten Teammitglieder, die je nach Auftrag auch die Führung für die Projektzeit übernehmen können &nbsp;Neben der Produktentwicklung werden die Mitarbeiter*innen auch bei Seibert Media an der Gestaltung der Unternehmensausrichtung wie&nbsp;etwa bei der Strategieplanung beteiligt.</p><p>Seibert Media setzt auf die folgenden&nbsp;Tools, um die Entscheidungsfindungsprozesse zu beschleunigen und um Kreativität und Engagement der Mitarbeitenden zu fördern und zu nutzen.</p><p><strong>1. „Wer darf was?“-Board</strong></p><p>Als Lösung dafür hat die Firma ein digitales schwarzes Brett, das sogenannte „Wer darf was?“-Board, eingeführt. Es regelt Verantwortlichkeiten und zeigt, wer in einem Projekt berät und wer entscheidet.</p><p><strong>2. Konsent-Entscheidungen</strong></p><p>Strategische Entscheidungen werden im Konsent getroffen. Das bedeutet, sofern keine schwerwiegenden Einwände vorliegen, einigt man sich auf diese Entscheidung. Bei speziellen Fragestellungen wird auch auf das systemische Konsensieren zurückgegriffen. Dabei entscheidet sich die Gruppe für die Option mit der geringsten Ablehnung.</p><p><strong>3. Konsultativer Gruppenentscheid</strong></p><p>Darüber hinaus nutzt das Unternehmen den konsultativen Gruppenentscheid: Es entscheiden nicht mehr alle, sondern nur noch ein ausgewählter Kreis von maximal fünf Personen. Dieser wird im Vorfeld der Abstimmung von allen Anwesenden demokratisch gewählt.</p><p><strong>4. Offener Gehaltfindungsprozess</strong></p><p>Beim Gehalt bestimmt ein sogenannter „Gehaltscheckerkreis“ die Vergütung. Die Vertreter*innen im Kreis werden dabei von ihren Kolleg*innen gewählt. Gemeinsam trifft der Kreis in themenspezifischen Gruppen, die für unterschiedliche Positionen und Funktionen zuständig sind, eine faire Entscheidung über die Vergütung eines Jahres.</p><p><strong>5. Internes Unternehmenswiki</strong></p><p>Die Mitarbeiter*innen nutzen ein internes Wiki sowie einen darin integrierten Mikroblog zum Teilen und Diskutieren von Ideen, um das Unternehmen weiter zu optimieren. So können die Beschäftigten das Unternehmen aktiv mitgestalten. Die entstandenen Ideen werden in einem wöchentlichen Meeting eingebracht.</p><p><strong>6. Experimentieren mit Hackathons</strong></p><p>Zweimal jährlich experimentieren die Mitarbeiter*innen des Softwareunternehmens in Hackathons. Ziel ist es, in kleinen Teams nützliche und kreative Softwareprototypen zu entwickeln. Die Themen bestimmen die Teilnehmer*innen.</p><p><i>(*Quelle:</i> <a href="https://www.inqa.de/DE/startseite/startseite.html" target="_blank"><u>INQA - Initiative Neue Qualität der Arbeit)</u></a></p><p>&nbsp;</p><h6 class="hl hl--six">&nbsp;</h6>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-360</guid>
        <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 13:36:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[„Chefs müssen lernen, Ermöglicher zu werden“]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/interview-zum-thema-neue-fuhrung-chefs-sollten-ermoglicher-und-beziehungsgestalter-sein</link>
        <description><![CDATA[Wie in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt hat Corona auch beim Thema Führung als Katalysator gewirkt: Kontrolle abgeben, Vertrauen schenken, die Beziehung pflegen – diese Themen stehen auf der Agenda. Was müssen Chefs jetzt neu lernen? Welche Führungsqualitäten zählen in Zukunft? Psychologin und Coach Janett Dudda berät regelmäßig Führungskräfte und erzählt im Interview mit dem NWX Magazin, worauf es bei der Leitung von Unternehmen und Teams in den nächsten Jahren - und darüber hinaus - ankommt.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt hat Corona auch beim Thema Führung als Katalysator gewirkt: Kontrolle abgeben, Vertrauen schenken, die Beziehung pflegen – diese Themen stehen auf der Agenda. Was müssen Chefs jetzt neu lernen? Welche Führungsqualitäten zählen in Zukunft? Psychologin und Coach Janett Dudda* berät regelmäßig Führungskräfte und erzählt im Interview mit dem NWX Magazin, worauf es bei der Leitung von Unternehmen und Teams in den nächsten Jahren - und darüber hinaus - ankommt.&nbsp;</strong></p><p><i>NWX Magazin: Warum müssen Chefs jetzt etwas neu lernen oder anders machen?</i></p><p><i><strong>Janett Dudda:</strong> </i><span style="color:black;">Moderne Führung wird immer stärker die Voraussetzung dafür, Mitarbeiter zu bekommen und zu halten. Der Fachkräftemangel macht es für Unternehmen unabdingbar, jetzt über Selbstverwirklichung im Job und Wertschätzung nachzudenken. Ich stelle fest, dass Unternehmen stark motiviert sind, etwas zu verändern, wenn sie feststellen, dass ihnen die Leute weglaufen oder sie keine Bewerber finden. Der Grund dafür ist natürlich, dass die Mitarbeiter selbst keine Werbung für das Unternehmen machen. IT-ler kennen immer andere IT-ler: Wenn sie die nicht anwerben, ist das ein Zeichen, dass sie nicht zufrieden sind.</span></p><p><span style="color:black;"><i>Was müssten Führungskräfte also ändern?</i></span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>Janett Dudda:</strong></i> Sie sollten Vertrauen schenken und weg vom klassischen Führungsstil à la: "Gemacht wird, was der Chef sagt." Führungskräfte sollten ein starkes Vertrauen ins Expertentum ihrer Mitarbeiter haben, denn als die haben sie sie ja letztlich eingestellt. Kontrolle abzugeben heißt auch, Entscheidungen zu akzeptieren, die ich so nicht gefällt hätte – und Vertrauen zu haben, dass die Mitarbeiter im Sinne des Unternehmens entscheiden.</span></p><p><span style="color:black;"><i>Kann man es lernen, die Kontrolle abzugeben und Vertrauen zu schenken?</i></span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>Janett Dudda:</strong></i> Bis zu einem gewissen Grad ist es eine Typfrage. Von der Psychopathologie her brauchen manche Menschen viel Kontrolle, damit das Nervensystem ruhig bleibt. Sie sind vielleicht Führungskräfte geworden, weil sie schon sehr lange im Unternehmen sind oder fachlich sehr gut sind, aber menschlich sind sie eigentlich nicht dafür gemacht und wollen es auch nicht. Nicht jeder ist ein guter Beziehungsmanager. Anders verhält es sich dagegen, wenn ich einfach nur in einem Unternehmen sozialisiert bin, das auf einen sehr autoritären Führungsstil setzt, vom Typ her aber eigentlich anders bin: Dann kann ich sehr gut auch lernen, Vertrauen zu haben und mehr aus der Hand zu geben.</span></p><p><span style="color:black;"><i>Wie geht das denn ganz praktisch?</i></span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>Janett Dudda:</strong></i> Wichtig ist, das Ziel zu definieren, aber den Weg dorthin dem Mitarbeiter zu überlassen. Je genauer das Ziel beschrieben ist, desto mehr Sicherheit haben beide Seiten. Fachlich bleibe ich im Austausch und helfe bei Schwierigkeiten, aber auch der persönliche Kontakt ist wichtig. Je besser ich jemanden kenne und je besser unsere Beziehung ist, desto leichter kann ich wie in allen anderen Bereichen des Lebens dann auch im Job Vertrauen schenken.&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Persönlicher Kontakt ist in Pandemiezeiten schwierig – und remote work wird nicht verschwinden. Wie bleiben Führungskräfte trotzdem nah an ihren Mitarbeitern?</i></span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>Janett Dudda:</strong></i> Remote Office hat da einiges offengelegt: Wer vorher schon kein guter Beziehungsmanager war, für den ist es im Homeoffice noch schwieriger. Aber es kann auf jeden Fall klappen. Genau wie in Präsenz im Büro ist es im Homeoffice wichtig, Raum zu schaffen, um mit dem Mitarbeiter Zeit zu verbringen. Ob das 20 Minuten in der Woche, im Monat oder im Quartal sind: Jede Minute zählt. Da kläre ich im 1:1-Gespräch, was gerade auf der Agenda steht und was seit dem letzten Austausch passiert ist.&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;">Führungskräfte sollten sich auch viel stärker als Ermöglicher sehen: Was hat den Mitarbeiter behindert? Konnte er wegen des Budgets oder Zugriffsrechten sein Ziel noch nicht erreichen? Wie kann ich unterstützen? Nur wenn ich da einen festen Rhythmus habe, lerne ich den Mitarbeiter richtig kennen und kann so seinen Bedarf sehen. Ebenso wichtig ist es aber, dass Chefs Beziehungsgestalter sind und auch Raum für informellen Austausch schaffen: Jeder ist nicht nur Mitarbeiter oder Chef, sondern auch ein Mensch mit sozialen Bedürfnissen. Wir können nur Kontrolle abgeben, wenn wir das Gefühl haben, dass das ein guter Typ ist. Nur dann ist unser Nervensystem beruhigt.</span></p><p><span style="color:black;"><i>Bei entsprechend großen Teams klingt das nach enormem Zeitaufwand.</i></span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>Janett Dudda:</strong></i> Also erstens lohnt es sich tatsächlich für Unternehmen, da zu investieren. Und zweitens sind die Teams in vielen Unternehmen einfach zu groß. Ich schule gerade die Führungskräfte eines DAX-Unternehmens zum Thema Führung aus dem Homeoffice. Dort ist eine Führungskraft oft quasi nur Verwalter für 30 oder 40 Leute und teilt die Arbeit ein und erstellt Urlaubspläne – für echte Führung ist da gar keine Zeit. Im Homeoffice fiel das vielen stark auf die Füße, wenn jeder nur noch daumennagelgroß im Teams-Meeting ist. Da müssen tiefgreifende Umbrüche passieren, zum Beispiel gibt es ja auch schon Unternehmen mit einem fachlichen Leiter und einem, der eher als Ermöglicher tätig ist und sich um Aspekte wie Fortbildung und Wertschätzung kümmert – und das für ein Team mit maximal 14 Leuten.</span></p><p><span style="color:black;"><i>„Ich unterstütze dich auf dem Weg vom Freund zum Chef“ ist Ihr Slogan: Muss man als Chef der Feind sein?</i></span></p><p><span style="color:black;"><i><strong>Janett Dudda:</strong></i> Nein, so ist das keinesfalls gemeint. Im Gegenteil: Man kann auch weiter befreundet sein und auch weiter zu Partys eingeladen werden. Wichtig ist, immer sich selbst und den anderen klar zu machen, welchen Hut man grade auf hat – und das auch zu kommunizieren. Zum Beispiel kann die Führungskraft sagen: ‚Ich als Mensch kann verstehen, dass du aus Grund XY heute früher gehen möchtest, aber als Chef muss ich dir sagen, dass das nicht geht, weil das Projekt heute fertig werden muss.‘ Sich über die eigene innere Motivation immer im Klaren zu sein, erfordert Selbstreflexion. Besonders herausfordernd ist das natürlich, wenn man aus dem Kreis der Kollegen zu deren Chef befördert wurde: Ein Erwartungsgespräch ganz offensiv selbst anzustreben, ist der beste Weg. So kann man den Elefanten, der im Raum steht, ansprechen und klar machen: Ich bleibe der gleiche Mensch, aber es wird dir nicht alles gefallen, was ich machen oder sagen muss.&nbsp;</span></p><p><i><strong>Das Interview führte Maria Zeitler</strong></i></p><p><span style="color:black;"><i>*Unsere Gesprächspartnerin:&nbsp;</i></span><i><strong>Janett Dudda</strong> hat 13 Jahre im eCommerce Teams geführt, </i><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i>im Startup als auch im Großunternehmen.</i></span><i> Als selbständige Beraterin und externe HR-Business-Partnerin begleitet sie seit 2017 unter der Überschrift <strong>VOM FREUND ZUM CHEF</strong> Gründer:innen, Unternehmer:innen und Leiter:innen beim zeitgemäßen Umgang mit ihrem Team. Neben (remote) Leadership liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf dem Onboarding neuer Mitarbeiter:innen. Mehr Infos unter </i><a href="https://www.janettdudda.de/" target="_blank"><u>janettdudda.de</u></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-354</guid>
        <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 12:40:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Viel zu wenig Frauen in Führungspositionen]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/aktuelle-studie-uber-offentliche-unternehmen-viel-zu-wenig-frauen-in-fuhrungspositionen</link>
        <description><![CDATA[Die Spitzenpositionen öffentlicher Unternehmen bleiben wie in der Privatwirtschaft weiterhin fest in den Händen von Männern – Frauen sind dort nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und auch die Entwicklung stagniert. Im bundesweiten Schnitt ist erstmals seit Studienbeginn 2018 ein marginaler Rückgang von 0,2 Prozentpunkten bei Frauen in Top-Managementpositionen öffentlicher Unternehmen zu verzeichnen. Allerdings sind die Entwicklungsunterschiede im Städtevergleich weiter erheblich. Wie im Vorjahr wurden vakante Top-Managementpositionen häufiger mit Männern neu besetzt; nur bei 13,8 Prozent kam es bei einer zuvor männlich besetzten Position zu einem Wechsel zu einer Frau. Dies geht aus der Studie “Repräsentation von Frauen im Top-Management öffentlicher Unternehmen: Ein deutschlandweiter Städtevergleich” der Zeppelin Universität (ZU) in Kooperation mit der Personalberatung zfm hervor.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Die Spitzenpositionen öffentlicher Unternehmen bleiben wie in der Privatwirtschaft weiterhin fest in den Händen von Männern – Frauen sind dort nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und auch die Entwicklung stagniert. Im bundesweiten Schnitt ist erstmals seit Studienbeginn 2018 ein marginaler Rückgang von 0,2 Prozentpunkten bei Frauen in Top-Managementpositionen öffentlicher Unternehmen zu verzeichnen. Allerdings sind die Entwicklungsunterschiede im Städtevergleich weiter erheblich. Wie im Vorjahr wurden vakante Top-Managementpositionen häufiger mit Männern neu besetzt; nur bei 13,8 Prozent kam es bei einer zuvor männlich besetzten Position zu einem Wechsel zu einer Frau. Dies geht aus der Studie “Repräsentation von Frauen im Top-Management öffentlicher Unternehmen: Ein deutschlandweiter Städtevergleich” der Zeppelin Universität (ZU) in Kooperation mit der Personalberatung zfm hervor.</span><br><br><span style="color:hsl(0,0%,20%);">„Besonders bemerkenswert ist, dass in einigen Städten kontinuierliche Anstiege bei der Repräsentation vorliegen, dagegen in vielen anderen Städten die Entwicklung weiter stagniert oder in einigen Städten sogar rückläufig ist“, resümiert Professor Dr. Ulf Papenfuß, Inhaber des Lehrstuhls für Public Management &amp; Public Policy an der ZU.</span><br><br><span style="color:hsl(0,0%,20%);">„Es gibt aber genügend Kandidatinnen auf dem Markt, die die erforderlichen Erfahrungen und Qualifikationen mitbringen. Gefragt sind nach wie vor die Aufsichtsgremien“, so Edmund Mastiaux, zfm-Geschäftsführer. Die Bonner Personalberatung unterstützt die Studie seit 2018 als Kooperationspartner und verfügt über langjährige Erfahrung und Expertise bei der Suche und Auswahl von Führungskräften im Öffentlichen Sektor.</span><br><br><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Den aktuellen Status quo bei der Entwicklung der Repräsentation von Frauen in öffentlichen Unternehmen hat Prof. Dr. Papenfuß und sein Forscherteam erneut untersucht. Im März und April haben sie in allen 16 Bundesländern die Daten von 69 Städten und 1.466 Unternehmen mit 2.165 Führungskräften auf Frauen in leitenden Organen wie Geschäftsführung, Geschäftsleitung und Vorstand durchleuchtet. Einbezogen waren neben den Landeshauptstädten und den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen auch die jeweils vier größten Städte der Länder. Das Forscherteam richtete dabei den Blick auf insgesamt 20 Branchen, an denen die öffentliche Hand beteiligt ist, wie etwa Abfallwirtschaft, Krankenhäuser, Messen, öffentlicher Personennahverkehr, Sozialeinrichtungen oder Stadtwerke. Erstmalig wurden auch öffentliche Unternehmen der Bundes-/Landesebene in die Studie einbezogen.</span><br><br><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Den höchsten Anteil an Frauen im Top-Management erreichten abermals die Städte ostdeutscher Bundesländer: in Brandenburg (22,4 Prozent), Sachsen (22,9 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (25,9 Prozent), und Thüringen (26,7 Prozent).</span><br><br><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Während auch die Stadtstaaten Berlin (35,7 Prozent) und Bremen (24,3 Prozent) ihre Spitzenpositionen beibehielten, bildeten die Städte in Niedersachsen (11,8 Prozent) vor Schleswig-Holstein (10,6 Prozent) und Rheinland-Pfalz (10,4 Prozent) die Schlusslichter.</span><br><br><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Prof. Dr. Ulf Papenfuß: „Wie gut öffentliche Unternehmen ihre Aufgaben erfüllen, hat für unseren Alltag besondere und spürbare Bedeutung. In der Debatte um eine verantwortungsvolle Unternehmensführung bzw. Public Corporate Governance und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen wird öffentlichen Unternehmen eine Vorbildfunktion zugewiesen. Im Juni 2021 haben Bundestag und Bundesrat das Zweite Führungspositionen-Gesetz beschlossen. Mit Blick auf dieses Gesetz und die empirischen Befunde dieser Studie drängt mit Macht die Frage auf die politische Agenda, inwieweit Städte, Bundesländer und Bund in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen die im Gesetz formulierten Anforderungen in Public Corporate Governance Kodizes oder Gesetzen ebenfalls zeitnah etablieren.</span></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-352</guid>
        <pubDate>Mon, 16 Aug 2021 16:03:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Die wichtigsten Prinzipien neuer Führung]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/die-wichtigsten-prinzipien-neuer-fuhrung</link>
        <description><![CDATA[Digitalisierung, Wertewandel, Corona. Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Unternehmen befinden sich ständig im Umbruch. Veränderungen kommen exponentiell und mit ungeheurer Geschwindigkeit, in ihren Auswirkungen oft unabsehbar. Auch Management und Führung funktionieren nicht mehr mit den Methoden von früher. Aber die Ideen von New Work liefern Lösungen für den Kulturwandel, dem sich auch Management und Führung unterziehen sollten. Wir stellen die wichtigsten Punkte dafür vor.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Digitalisierung, Wertewandel, Corona. Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Unternehmen befinden sich ständig im Umbruch. Veränderungen kommen exponentiell und mit ungeheurer Geschwindigkeit, in ihren Auswirkungen oft unabsehbar. Auch Management und Führung funktionieren nicht mehr mit den Methoden von früher. Aber die Ideen von NEW WORK liefern Lösungen für den Kulturwandel, dem sich auch &nbsp;Management und Führung unterziehen sollten. Hier sind die wichtigsten Punkte dafür.</strong></p><p><strong>Vertrauen entwickeln, loslassen lernen</strong></p><p>NEW WORK bedeutet bestmögliche Identifikation des Einzelnen mit seiner Arbeit und damit auch Übernahme von immer mehr Verantwortung. Für Führungskräfte heißt die Aufgabe, loszulassen, und zwar nicht nur in "kleinen" täglichen Entscheidungen, sondern auch echte Teilhabe der Mitarbeitenden in Bezug auf Strategie und Prozesse. Dazu braucht es auch und vor allem neue Entscheidungsstrukturen und -wege, die den Wechsel von "top down" Hierarchien zu horizontalen Organisationsformen, die wirklich ernst genommen werden.</p><p><strong>Mitarbeitende besser machen</strong></p><p>Lebenslanges Lernen wird in den meisten Branchen zur Alltag der Zukunft gehören. Neue Führung in NEW WORK bedeutet deshalb auch, Mitarbeitende kontinuierlich und strategisch klug zu empowern, ihnen individuelle Weiterbildungsangebote zur Verfügung zu stellen und die notwendigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teams zu schaffen. Es gilt sowohl, Potenziale fordern und fördern, aber auch die Umstände zu berücksichtigen, die jede/r einzelne Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer für seine persönliche Weiterentwicklung braucht. Auch dies unterstreicht die wachsende Bedeutung von Soft Skills gerade für Führungskräfte. Dazu gehört als Führungskraft selbstverständlich auch, seine eigene Entwicklung ernsthaft voranzutreiben.</p><p><strong>Die Sinnfrage positiv beantworten</strong></p><p>Nach dem berühmten Ausspruch vom "Vater" der NEW WORK-Bewegung, Frithjof Bergmann, sollte Arbeit das sein, „was ich wirklich, wirklich will“. Darum müssen Führungskräfte zwingend Sinn und Zweck der alltäglichen Tätigkeit und seiner übergeordneten Bedeutung vermitteln. Zudem gilt es für sie, als "Botschafter für den Purpose", die Werte des Unternehmens auch vorzuleben und aus der Unternehmensvision heraus konkrete Ziele für die und mit den Mitarbeitenden zu entwickeln.</p><p><strong>Veränderung begrüßen und aktiv mitgestalten&nbsp;</strong></p><p>Angesichts der fundamentalen, disruptiven Veränderungen in weiten Teilen der Arbeitswelt benötigten Führungskräfte eine geänderte Haltung zu diesen "Störungen des Vertrauten". Dabei ist es von elementarer Bedeutung, den Wandel nicht nur mehr oder weniger zu begleiten und auf Vorgegebenes zu reagieren. Wichtig ist es, die Veränderung als Chance zur Verbesserung von Einzelnen, Teams oder der gesamten Organisation akzeptiert und aktiv selbst vorantreibt.&nbsp;</p><p><strong>Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation</strong></p><p>Transparenz und Diskussionsbereitschaft gehören schließlich ebenfalls zu den zentralen Kompetenzen einer modernen Führungskraft. Nur mit einer solchen offenen Kommunikation, auch über strittige Punkte, ist authentisches Handeln möglich. Dies bildet erst die Basis für eine erfolgreiche Transformation von althergebrachten Methoden und Hierarchien. Sie entspricht der überfälligen Akzeptanz von Mitarbeitenden, ihrer Fähigkeiten und individueller Bedürfnisse. &nbsp;</p><p><i>Thorben Hansen</i></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-349</guid>
        <pubDate>Mon, 09 Aug 2021 15:32:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Darum ist das Rückkehrgespräch jetzt so wichtig]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/xing-insider-darum-ist-das-ruckkehrgesprach-jetzt-so-wichtig</link>
        <description><![CDATA[Die Zeichen stehen auf Rückkehr. Für die meisten Arbeitnehmer*innen in Deutschland wird es in den nächsten Wochen - wenn Corona es zulässt - ein zumindest teilweise Zurück in die alten Arbeitsorte geben. Und aktuelle Umfragen haben gezeigt, dass sich die meisten auch darauf freuen, am liebsten in Hybrid-Modellen, die eine Mischung aus Anwesenheit im Büro und Homeoffice bieten. "Ganz so einfach, wie es sich anhört, ist der Schritt zurück jedoch nicht", schreibt Henryk Lüderitz für XING Insider.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeichen stehen auf Rückkehr. Für die meisten Arbeitnehmer*innen in Deutschland wird es in den nächsten Wochen - wenn Corona es zulässt - ein zumindest teilweise Zurück in die alten Arbeitsorte geben. Und <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/gesellschaft/aktuelle-xing-umfrage-deutsche-mochten-weiter-flexibel-arbeiten-und-fahren-dafur-auch-langer" target="_blank"><u>aktuelle Umfragen haben gezeigt</u></a>, dass sich die meisten auch darauf freuen, am liebsten in Hybrid-Modellen, die eine Mischung aus Anwesenheit im Büro und Homeoffice bieten.</p><p>"Ganz so einfach, wie es sich anhört, ist der Schritt zurück jedoch nicht", schreibt <strong>Henryk Lüderitz</strong> für <a href="https://www.xing.com/news/recommendations/insider_pages" target="_blank"><u>XING Insider.</u></a><span style="color:rgb(77,77,77);"> Schließlich hätten die Mitarbeiter*innen neben den Belastungen durch die Pandemie meistens auch einen Kulturwandel in ihrem Unternehmen zu verarbeiten. Deshalb sollten gute Chefs jetzt das „Lockdown- oder Homeoffice-Rückkehrgespräch“ bewusst nutzen, so Henryk Lüderitz. Worauf es dabei ankommt, erklärt der </span><span style="color:rgb(51,51,51);">Management-Trainer und Führungskräftecoach</span><span style="color:rgb(77,77,77);"> in seinem Beitrag.</span></p><p><a href="https://www.xing.com/news/insiders/articles/gute-fuhrungskrafte-nutzen-jetzt-das-lockdown-ruckkehrgesprach-4084282" target="_blank"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zum Beitrag von XING Insider Henryk Lüderitz</span></a></p><p><span style="color:rgb(77,77,77);">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-346</guid>
        <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 10:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Mit Vertrauen und Empathie durch die Krise]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/kommentar-zum-fokusthema-neue-fuhrung-mit-vertrauen-und-empathie-durch-die-krise</link>
        <description><![CDATA[Das vergangene Jahr hat Führungskräfte wie Arbeitnehmer*innen gleichermaßen gefordert. Unter dem Druck der Corona-Pandemie und ihrer Folgen haben sich nicht nur traditionelle Arbeitsweisen- und -orte fundamental verändert. Viele Menschen blicken auf ihre Arbeit mit anderen Augen, die Frage nach dem Purpose des alltäglichen Tuns hat in der Krise eine immens gesteigerte Bedeutung bekommen. Und dies alles in einer Atmosphäre großer wirtschaftlicher und gesundheitlicher Ängste. Für die Führungskräfte vieler Unternehmen, durch Digitalisierung und Disruption von Geschäftsmodellen eh unter Druck, bedeutet das, sich noch weiter zu verändern. Wie kann „Neue Führung“ gelingen?]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:black;"><strong>Das vergangene Jahr hat Führungskräfte wie Arbeitnehmer*innen gleichermaßen gefordert. Unter dem Druck der Corona-Pandemie und ihrer Folgen haben sich nicht nur traditionelle Arbeitsweisen- und -orte fundamental verändert. Viele Menschen blicken auf ihre Arbeit mit anderen Augen, die Frage nach dem Purpose des alltäglichen Tuns hat in der Krise eine immens gesteigerte Bedeutung bekommen. Und dies alles in einer Atmosphäre großer wirtschaftlicher und gesundheitlicher Ängste. Für die Führungskräfte vieler Unternehmen, durch Digitalisierung und Disruption von Geschäftsmodellen eh unter Druck, bedeutet das, sich noch weiter zu verändern. Wie kann „Neue Führung“ gelingen?</strong></span></p><p><span style="color:black;">Über den Gefühlszustand der Deutschen in diesem Sommer 2021 – nach 18 Monaten Corona - muss man wohl nicht viele Worte verlieren: Müdigkeit, Unsicherheit und nur ein kleines bisschen Hoffnung kennzeichnen die Stimmung der meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hierzulande, wie sollte es auch anders sein? Noch ist der Optimismus auf ein Ende der Krise zu verhalten, sind die Zukunftsbedenken noch zu groß, als dass ein fundamentaler Ruck im Land zu verzeichnen wäre. Menschen brauchen jetzt Sicherheit, Ruhe und Ziele, und das nicht nur zuhause in der Familie, sondern auch am Arbeitsplatz. An dem Ort, an dem sich in den vergangenen 500 plus x Tagen so viel geändert hat, wie in den vergangenen 50 Jahren wohl nicht.</span></p><p><span style="color:black;">Und genau darum sind Empathie und Purpose, lange Zeit auch in deutschen Führungsetagen als ganz nette, aber nicht „kriegsentscheidene“ Fähigkeiten von Chef*innen, Abteilungsleitern und Teamleadern eingestuft, gerade jetzt DER Ausweis von moderner Führungskompetenz.&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;">Wer als Chef*in weder den Sinn des eigenen Unternehmens vermitteln (und damit die Motivation seiner Mitarbeitenden entscheidend steuern ) kann, noch Verständnis für deren großen und kleine Probleme, beruflich wie privat, aufbringt, wird es schwer haben, sein Team hinter sich zu bringen. Der Wille zur internen Transparenz, echter Teilhabe und regelmäßige Kommunikation sind dafür ebenso wichtige Fähigkeiten.</span></p><p><span style="color:black;">Schon vor und ohne Corona verlangt die fortschreitende Digitalisierung von Führungskräften in nahezu allen Branchen einen signifikanten digitalen Kompetenzzuwachs. Doch mit Digital Leadership sind nicht nur Internetkenntnisse, Social Media-Knowhow oder Videomeetings gemeint. Die Digitalisierung zwingt Führungskräfte durch immens gewachsene Komplexität und Veränderungen in Turbogeschwindigkeit zu mehr Experimentierwillen und Risikobereitschaft.&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;">Mit dem Bekenntnis zur schnelleren Umsetzung von Ideen muss zwangsläufig auch das Maß an Vertrauen steigen, das Führungspersonal ihren Teams und Mitarbeitern entgegenbringen sollten. Durch die Aufgabe hierarchischer Führungsstrukturen, hin zum Aufbau holokratischer Strukturen in selbstgesteuerten Teams werden nicht nur Kreativität und Innovationsgeist von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gefördert, sondern erwiesenermaßen auch deren Zufriedenheit und Loyalität.&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;">Nicht zuletzt ist Vertrauen auch deshalb eine Schlüsselkompetenz neuer Führung, weil Homeoffice-Lösungen und flexible Büronutzung die lange Jahrzehnte vorherrschende Leistungs- und Anwesenheitskontrolle von Mitarbeitenden durch ihre Vorgesetzten mehr und mehr erodiert. Hier müssen Bewertungsmaßstäbe die Effektivität von Arbeit neu definieren, um auch den Ansprüchen von immer selbstbewussteren Arbeitsnehmer*innen gerecht zu werden.</span></p><p><span style="color:black;">All diese Herausforderungen an die „Neue Führung“ wollen wir im NWX Magazin mit unserem aktuellen Fokusthema beleuchten – in Kommentaren, Interviews und Analysen, die wir in den nächsten Wochen auf unserem Portal präsentieren werden. Wir wünschen eine anregende Lektüre.</span></p><p><span style="color:black;"><i>Ralf Klassen</i></span></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-344</guid>
        <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 18:18:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Die Unterschiede zwischen alter und neuer Führung]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/expertenbeitrag-von-kununu-engage-die-unterschiede-zwischen-alter-und-neuer-fuhrung</link>
        <description><![CDATA[Unternehmen sind vielerorts im Umbruch – damit verändern sich auch die Anforderungen an Führungskräfte. Neue Führung bedeutet, sich im permanenten Wandel immer und immer wieder und jederzeit neu auszurichten. Und sich auszurichten an den Erfordernissen der Märkte und an den Erfordernissen der Mitarbeitenden. Genauer gesagt, auszurichten an den Bedürfnissen von Menschen (Kunden, Partnern, Mitarbeitenden). Wahrscheinlich wird dir Empathie dabei tatsächlich helfen, aber vielleicht sind es auch andere Kompetenzen, die dich in deiner ganz persönlichen Führungsrolle und -situation entscheidend weiterbringen.  In diesem Artikel auf dem Blog unserer Kolleg*innen verrät HR-Expertin Sonja Grave, was dich zu einem besseren Chef machen kann.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(33,37,41);">Unternehmen sind vielerorts im Umbruch – damit verändern sich auch die Anforderungen an Führungskräfte. Neue Führung bedeutet, sich im permanenten Wandel immer und immer wieder und jederzeit neu auszurichten. Und sich auszurichten an den Erfordernissen der Märkte und an den Erfordernissen der Mitarbeitenden. Genauer gesagt, auszurichten an den Bedürfnissen von Menschen (Kunden, Partnern, Mitarbeitenden). Wahrscheinlich wird dir Empathie dabei tatsächlich helfen, aber vielleicht sind es auch andere Kompetenzen, die dich in deiner ganz persönlichen Führungsrolle und -situation entscheidend weiterbringen. &nbsp;In diesem Artikel auf dem Blog unserer Kolleg*innen verrät HR-Expertin Sonja Grave, was dich zu einem besseren Chef machen kann.</span></p><p><a href="https://engage.kununu.com/de/blog/alte-fuehrung-vs-neue-fuehrung/#was-macht-diese-%e2%80%9eneue-fuehrung-aus" target="_blank"><span style="color:rgb(33,37,41);"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zum Beitrag auf kununu Engage</span></span></a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-343</guid>
        <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 10:12:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
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        <title><![CDATA[Sieben Thesen zum Digital Leadership]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/sieben-thesen-zum-digital-leadership</link>
        <description><![CDATA[Eine der interessantesten von vielen sehr interessanten Masterclasses auf der diesjährigen NEW WORK EXPERIENCE war die Diskussion über die Zukunft des Digital Leadership, die angesichts der Erfahrungen in der Corona -Pandemie aktueller als je zuvor ist. Die drei Expert*innen, Jonathan Sierck, (Gründer vonMorgen), Philipp Depiereux (Founder CEO etventure & ChangeRider) und Anna Kaiser (Gründerin Tandemploy) gaben wertvolle Einblicke in ihre Erfahrungen und steuerten spannende Gedanken bei, die wir hier thesenartig zusammenfassen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine der interessantesten von vielen sehr interessanten Masterclasses auf der diesjährigen <a href="https://nwx.new-work.se/konferenz/nwx21" target="_blank"><u>NEW WORK EXPERIENCE</u></a> war die Diskussion über die Zukunft des Digital Leadership, die angesichts der Erfahrungen in der Corona -Pandemie aktueller als je zuvor ist. Die drei Expert<i>innen, </i>Jonathan Sierck, (Gründer vonMorgen), Philipp Depiereux (Founder CEO etventure &amp; ChangeRider) und Anna Kaiser (Gründerin Tandemploy) gaben wertvolle Einblicke in ihre Erfahrungen und steuerten spannende Gedanken bei, die wir hier thesenartig zusammenfassen.</p><p><strong>1. Digital Leadership ist Führung im Jetzt</strong></p><p>Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die Herausforderungen der nächsten Dekaden nicht mehr mit der bisherigen Herangehensweise gelöst werden können. Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken, deshalb steht Digital Leadership stellvertretend dafür, wie Führung heute gelebt werden kann und muss.</p><p><strong>2. Menschen lernen durch gemeinsames Erleben</strong></p><p>Eine neue Arbeitswelt ist dann denkbar, wenn man sie erlebt hat. Dafür muss man ausprobieren, umdrehen und es anders machen. Die Fähigkeit zum Loslassen und Vertrauen ist Voraussetzung.&nbsp;</p><p><strong>3. Es gibt keine Fehler, sondern nur einen natürlichen Prozess, um voranzukommen</strong></p><p>„Dinge, die man mit bestem Wissen und Gewissen tut, funktionieren nicht immer“, sagt Anna Kaiser, Gründerin von Tandemploy. Sie findet: Das Wichtigste ist nicht, ob Fehler passieren, sondern wie man mit ihnen umgeht. Mitarbeiter, die Fehler machen dürfen, übernehmen ihrer Meinung nach mehr Eigenverantwortung.</p><p><strong>4. Wie sollen die Mitarbeiter arbeiten, wenn die Führungskraft nicht da ist?&nbsp;</strong></p><p>Philipp Depiereux empfiehlt die Implementierung von Core Values, nach denen die tägliche Arbeit ausgerichtet wird.</p><p><strong>5. Gute Tools sind wichtig für den Teamzusammenhalt</strong></p><p>Im digitalen Raum ist es wichtig, dass sich das Miteinander so nahbar wie möglich anfühlt. Das klappt nur, wenn die Technik funktioniert, die Bilder nicht stocken und man sich sehen und erleben kann.&nbsp;</p><p><strong>6. Je digitaler es wird, desto mehr muss es menscheln</strong></p><p>Es ist wichtig, Räume zu schaffen, in denen sich die Mitarbeiter über Themen austauschen, die explizit nicht die Arbeit betreffen.</p><p><strong>7. Es wird in Zukunft keine rein digitale Führung geben</strong></p><p>Stattdessen wird es immer reale Räume geben, in denen Menschen andere Menschen führen –&nbsp;aber eben nicht ausschließlich. Für Führungskräfte wird es dann wichtig sein, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann man sich digital und wann real treffen muss. „Das Beste aus beiden Welten zu schaffen, kann ein unglaublicher Gewinn sein“, glaubt Anna Kaiser.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-342</guid>
        <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 10:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das können Führungskräfte und Fußballtrainer voneinander lernen]]></title>
        <link>https://www.xing-events.com/CREBMPF.html</link>
        <description><![CDATA["Leadership" und "Leistungsmotivation" sind zwei elementare Bestandteile und Herzensthemen in der Arbeit von Achim Beierlorzer. In einer neuen Folge des "New Work Turbo"- Talkformats wird der bekannte Fußballtrainer am 17. Juni ab 17.30 Uhr über seine Erfahrungen und Herausforderungen und die seiner Trainerkollegen sprechen. Gemeinsam mit Host Christian Kugelmeier (Mitgründer und Co-CEO von VORSPRUNGatwork)  werden sie Erlebnisse und Erkenntnisse aus der Fußball- und Unternehmenswelt thematisieren, dabei deren Parallelen und Unterschiede beleuchten - und schließlich daraus handlungsleitende Essenzen für den Zuschauer destillieren.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-281</guid>
        <pubDate>Mon, 14 Jun 2021 10:19:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Was wir von "Game of Thrones" über Führung lernen können]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/was-wir-von-game-of-thrones-uber-fuhrung-lernen-konnen</link>
        <description><![CDATA[Die Fans der Erfolgsserie "Game of Thrones" wissen es längst: Von den weltweit gefeierten Fantasy-Geschichten um Intrigen, blutige Schlachten, übernatürliche Feinde, Loyalität und Verrat kann man auch einiges über das wahre Leben im Allgemeinen und die Arbeitswelt im Besonderen lernen. Schließlich schlagen sich viele GoT-Protagonisten mit Problemen herum, die gerade auch in der Kommunikation zwischen Führungskräften und ihren Teams entscheidend sind: Aber welche dieser Seriencharakter ist typisch für einen autoritären Führungsstil, wer Meister der flexiblen Kommunikation, wo schlägt das Macht-Paradox zu und wer ist eigentlich der oder die wirksamste Führungskraft in Westeros?]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(10,10,10);">Die Fans der Erfolgsserie "Game of Thrones" wissen es längst: Von den weltweit gefeierten Fantasy-Geschichten um Intrigen, blutige Schlachten, übernatürliche Feinde, Loyalität und Verrat kann man auch einiges über das wahre Leben im Allgemeinen und die Arbeitswelt im Besonderen lernen. Schließlich schlagen sich viele GoT-Protagonisten mit Problemen herum, die gerade auch in der Kommunikation zwischen Führungskräften und ihren Teams entscheidend sind: Aber welche dieser Seriencharakter </span>ist typisch für einen autoritären Führungsstil, wer Meister der flexiblen Kommunikation, wo schlägt das Macht-Paradox zu und wer ist eigentlich der oder die wirksamste Führungskraft in Westeros?<span style="color:rgb(10,10,10);">&nbsp;</span></p><p><span style="color:rgb(10,10,10);">In der </span>aktuellen Folge<span style="color:rgb(10,10,10);"> ihres Podcasts </span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><span style="color:rgb(10,10,10);">"NEW WORK Stories"</span></a><span style="color:rgb(10,10,10);"> diskutieren unsere Kollegen Lisa und Alex gemeinsam mit dem Autorenduo Mark Hübner-Weinhold und Manfred Klapproth, beides ausgewiesene GoT-Experten, welche Eigenschaften sich Führungskräfte in der echten Welt von den Helden der Serie abschauen können und welche sie lieber nicht übernehmen sollten.</span></p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/3oxw2XwatysggwZO4cc0mG" target="_blank"><span style="color:rgb(10,10,10);"><span class="btn btn--one">Hier geht es zur Podcast-Folge</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-185</guid>
        <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 09:43:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Zwischen Agilität und Startups – Was bedeuten die Hype-Themen für die Good old Economy?]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/fuehrung/live-talk-zwischen-agilitat-und-startups</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im letzten Jahr bereits zwei Hands-on Sessions stattgefunden haben, haben wir auch in diesem Jahr die erfolgreiche Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Braunschweig fortgesetzt. &nbsp;In diesem Format geht es darum, was der Wandel unserer Arbeitswelt für waschechte Mittelständler und eine Region bedeutet, in der immer noch mehr in Werkshallen als in Büroräumen gearbeitet wird. Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf die Veränderungen der Arbeitswelt? Wie gestalten mittelständische Unternehmen Führungs- und Unternehmenskulturen neu? Was bedeuten die hippen Schlagworte von NEW WORK in der Praxis vor Ort? Diesen Fragen gehen die Hands-on Sessions auf den Grund.</p><p>Als Gäste der dritten Ausgabe konnte Moderator Florian Bernschneider (Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Region Braunschweig e.V) Andrea Morgan-Schönwetter (Leiterin Recruiting &amp; Talent Marketing, Volkswagen AG) und Richard Borek IV (Geschäftsführender Gesellschafter, Richard Borek Unternehmensgruppe// borek.digital) begrüßen.&nbsp;</p><p><i>Gäste-Info: &nbsp;</i></p><p><strong>Andrea Morgan-Schönwetter, Leiterin Recruiting &amp; Talent Marketing, Volkswagen AG</strong></p><p>Andrea Morgan-Schönwetter, geboren und aufgewachsen in München, studierte Betriebswirtschaftslehre in Regensburg. Nach ihrem Berufseinstieg im Hochschulmarketing bei der debis Systemhaus GmbH in Leinfelden-Echterdingen war sie in verschiedenen Funktionen und Gesellschaften der Deutschen Telekom AG tätig. Sie leitete internationale HR Projekte, war unter anderem für das Personalmarketing und Employer Branding des Konzerns verantwortlich, leitete das Recruiting und baute das Recruiting Center auf und aus. Im Januar 2019 wechselte sie, inmitten der größten Transformation der Automobilbranche, zur Volkwagen AG und ist dort für den Aufbau eines agilen Teams rund um die Themen Personalmarketing, Recruiting und Personalauswahl verantwortlich.</p><p><strong>Richard Borek IV, Geschäftsführender Gesellschafter, Richard Borek Unternehmensgruppe// borek.digital</strong></p><p>Richard Borek IV hat nach seinem internationalen BWL Studium&nbsp; mit&nbsp; Doppelabschluss&nbsp; an&nbsp; der&nbsp; FH&nbsp; Münster&nbsp; und einer Universität in England, bereits 1999 seine Diplom-Arbeit über&nbsp; „Das&nbsp; virtuelle&nbsp; Versandhaus&nbsp; im&nbsp; Internet“ geschrieben und hatte immer ein Gespür für Zukunftsthemen. 2005 trat er als vierte Generation in das Familienunternehmen ein und führt als Geschäftsführender Gesellschafter somit die Familientradition fort. Seitdem gestaltet er den digitalen Wandel mit neuen Produktions- und Arbeitsprozessen sowie digitalen Produkten. Sein Credo: “Nach der Digitalisierung ist vor der Transformation – Wandlungsfähigkeit gehört heute zum Alltag. Um mit meinen Mitarbeitern gemeinsam einen Fokus darauf zu setzen, wurde borek.digital ins Leben gerufen. So sind wir mit Startups und der Gründerszene am Puls der Zeit und entwickeln uns und unsere Unternehmenskultur kontinuierlich und konsequent weiter.”</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Führung</category>
        <guid isPermaLink="false">news-133</guid>
        <pubDate>Thu, 18 Feb 2021 08:53:00 +0100</pubDate>
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