<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="https://nwx.new-work.se/rss/xslt"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
    <channel>
        <title>Kultur - NEW WORK Experience</title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur</link>
        <description><![CDATA[<p><span style="color:rgb(0,0,0);">Um Themen, neue Arbeitsweisen und Formen von New Work einzuführen, ist auch ein dementsprechender Wandel der Kultur in Unternehmen notwendig. Ein partnerschaftlicher, offener Umgang untereinander, die Definition gemeinsamer Ziele oder die Wahrung gesundheitlicher und ökologischer Standards sind einige der Kernpunkte einer modernen Unternehmenskultur.</span></p>]]></description>
        <image>
            <title>New Work SE</title>
            <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur</link>
            <url>https://nwx.new-work.se/assets/frontend/img/logo/nwx-logo.svg</url>
        </image>
        <language>de</language>
        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:07:26 +0200</pubDate>

                    <item>
        <title><![CDATA[Bye-bye Lisa und Alex!]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/letzte-ausgabe-des-erfolgreichen-podcasts-new-work-stories-bye-bye-lisa-und-alex</link>
        <description><![CDATA[Ja, sie haben die New Work-Welt bereichert: Die Podcasts von Lisa Nölting und Alex Kornelsen mit spannenden Gästen über Ideen und Projekte für eine bessere Arbeitswelt waren inspirierend und unterhaltsam. Jetzt ist nach fast 200 Ausgaben ihrer "New Work Stories" Schluss. Und die beiden lassen die Highlights noch einmal Revue passieren.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, sie haben die New Work-Welt bereichert: Die Podcasts unser lieben Kollegen Lisa Nölting und Alex Kornelsen mit spannenden Gästen über Ideen und Projekte für eine bessere Arbeitswelt waren inspirierend und unterhaltsam. Jetzt ist nach fast 200 Ausgaben ihrer</strong><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong> "New Work Stories"</strong></span></a><strong> Schluss. Das sagen die beiden selbst dazu:</strong></p><p>"Was haben Wladimir Klitschko, Magdalena Neuner und Benjamin Adrion gemeinsam? Klar, sie waren alle zu Gast im New Work Stories Podcast, aber sie haben auch ihre Karriere auf dem Höhepunkt beendet. Und das machen wir jetzt auch…Nach insgesamt 196 Folgen, sehr vielen inspirierenden Stories und Interviews, veröffentlichen wir heute unsere letzte Podcast Folge.</p><p>Wir sind mit dem Podcast zu einer Zeit gestartet, da gab es weder Corona, noch Krieg in Europa. Das Thema Remote Work war vielen Unternehmen völlig fremd und selbst Topics wie Purpose im Job, Personal Branding und Podcasting waren für viele noch neu. Einiges hat sich seitdem verändert. Was sich jedoch nicht verändert hat, sind die teils erschreckenden Zahlen, die die <a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/gesellschaft/aktuelle-gallup-studie-fast-jeder-funfte-deutsche-hat-innerlich-gekundigt" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><u>Gallup Studie</u></span></a> uns jedes Jahr präsentiert. Und auch das Gender Pay Gap hat sich nicht geschlossen. Es gibt also immer noch genügend Themen, über die gesprochen werden muss! Zum Glück gibt es da draußen noch viele weitere gute Podcasts, die diese vielen Themen der Arbeitswelt beleuchten und diskutieren.</p><p>Für uns ist hier leider Schluss: Wir hatten eine geile Zeit, haben so viele großartige Leute kennengelernt und natürlich jede Menge gelernt. Nun gehen unsere Reisen weiter. Alex setzt sich weiter intensiv für sein Herzensprojekt <a href="https://missiontomarsh.org/" target="_blank"><u>„Mission to Marsh“</u></a> und seine geliebten Moore ein und Lisa startet in Kürze eine neue berufliche Herausforderung."</p><h5 class="hl hl--five" style="text-align:center;"><strong>Hier ist die letzte New Work Stories Folge mit Lisa und Alex:</strong></h5>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-819</guid>
        <pubDate>Tue, 05 Mar 2024 14:11:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Was bringt Gehaltstransparenz im Unternehmen?]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/kununu-analyse-zum-thema-lohngerechtigkeit-was-bringt-gehaltstransparenz-im-unternehmen</link>
        <description><![CDATA[Wenn’s um Geld geht, gilt für viele nach wie vor das Motto: "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold". Aber stimmt das immer noch in Zeiten, in denen sich die Arbeitswelt und die Einstellung vieler Arbeitnehmerinnen nachhaltig verändert? Darf man nun über sein Gehalt sprechen oder sollte man es sogar? Das Thema Gehaltstransparenz hat in den vergangenen Jahren stetig mehr an Bedeutung gewonnen, auch im deutschsprachigen Raum. Hintergrund ist unter anderem auch der sogenannte Gender-Pay-Gap, also die Tatsache, dass Frauen nach wie vor durchschnittlich weniger verdienen als Männer. Hinter der Diskussion um die Offenlegung von Gehältern steht also auch die Forderung nach mehr Gehaltsgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Unsere Kolleg*innen von kununu haben in einem umfangreichen Artikel alle zentralen Informationen und auch die Vor- und Nachteile von Gehaltstransparenz zusammengefasst.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Wenn’s um Geld geht, gilt für viele nach wie vor das Motto: "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold". Aber stimmt das immer noch in Zeiten, in denen sich die Arbeitswelt und die Einstellung vieler Arbeitnehmerinnen nachhaltig verändert? Darf man nun über sein Gehalt sprechen oder sollte man es sogar? Das Thema <strong>Gehaltstransparenz</strong> hat in den vergangenen Jahren stetig mehr an Bedeutung gewonnen, auch im deutschsprachigen Raum. Hintergrund ist unter anderem auch </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/gesellschaft/new-work-stories-podcast-anne-kathrin-gerstlauer-so-sind-frauen-bei-gehaltsverhandlungen-erfolgreich" target="_blank"><span style="color:hsl(180,100%,23%);"><strong><u>der &nbsp;Gender-Pay-Gap</u></strong></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><u>,</u> also die Tatsache, dass Frauen nach wie vor durchschnittlich weniger verdienen als Männer. Hinter der Diskussion um die Offenlegung von Gehältern steht also auch die Forderung nach mehr Gehaltsgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Unsere Kollegen von </span><a href="https://www.kununu.com/" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><i><u>kununu</u></i></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);"> haben in einem umfangreichen Artikel alle zentralen Informationen und auch die Vor- und Nachteile von Gehaltstransparenz zusammengefasst.&nbsp;</span></p><p><a href="https://news.kununu.com/pro-contra-das-spricht-fuer-und-gegen-gehaltstransparenz/" target="_blank"><span class="btn btn--one">Hier geht es zum Blogbeitrag von kununu</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-355</guid>
        <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 08:05:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Work has left the building - die Rolle von Kultur in der Arbeitswelt]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/work-has-left-the-building-die-rolle-von-kultur-in-der-arbeitswelt</link>
        <description><![CDATA[Mit ihren Vorträgen begeistert sie Zuhörer weltweit: Wenn die Anthropologin Jitske Kramer auf Trends der Arbeits- und Unternehmenswelt schaut, überrascht sie ihre Gäste mit exotischen Blickwinkeln und führt sie zu erhellenden Erkenntnissen. In ihrer Keynote auf der NWX22 widmete sich die Niederländerin unserer Lage nach Corona: Sie nahm ihre Zuhörer in der Elphi mit auf eine faszinierende Reise voller schöner Geschichten und anthropologischer Lektionen über Menschen, Kultur, Wandel und Führung. In ihrem Vortrag, den wir hier als Videoaufzeichnung veröffentlichen, zeigte sie, wie wir zukunftssichere Organisationskulturen gestalten können, was Führungskräfte tun müssen, um eine Organisation durch den Wandel zu führen - und wie wir mit unseren Unsicherheiten auf diesem Weg umgehen können.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(0,0,0);">Mit ihren Vorträgen begeistert sie Zuhörer weltweit: Wenn die Anthropologin Jitske Kramer auf Trends der Arbeits- und Unternehmenswelt schaut, überrascht sie ihre Gäste mit exotischen Blickwinkeln und führt sie zu erhellenden Erkenntnissen. In ihrer Keynote auf der NWX22 widmete sich die Niederländerin unserer Lage nach Corona: Werte wie Empathie, Transparenz und Mitsprache haben während der Pandemie massiv an Bedeutung gewonnen. Aber gleichzeitig betrachten viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ihren Job, ihre Belastungen und die Sinnhaftigkeit äußerst kritisch. Die Konsequenz: Viele sind bereit für einen Jobwechsel, oder sogar auf dem Sprung in ein ganz neues berufliches Umfeld, das die eigenen Bedürfnisse stärker berücksichtigt. Die unsichere Situation belastet viele Unternehmen. Für Jitske Kramer ist klar: Das Fundament in der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern muss neu gelegt werden. Jitske nahm ihre Zuhörer in Hamburg mit auf eine faszinierende Reise voller schöner Geschichten und anthropologischer Lektionen über Menschen, Kultur, Wandel und Führung. In ihrem Vortrag, den wir hier als Videoaufzeichnung veröffentlichen, &nbsp;zeigte sie, wie wir zukunftssichere Organisationskulturen gestalten können, was Führungskräfte tun müssen, um eine Organisation durch den Wandel zu führen - und wie wir mit unseren Unsicherheiten auf diesem Weg umgehen können.</span></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-544</guid>
        <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 08:38:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Was ist das eigentlich: eine gute Unternehmenskultur?]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/definition-eines-buzzwords-was-ist-das-eigentlich-eine-gute-unternehmenskultur</link>
        <description><![CDATA[Was macht ein Unternehmen besonders, was ist seine spezielle DNA? Warum macht die Arbeit in diesem Unternehmen Spaß? Befriedigt die Arbeit dort die Sehnsucht der Menschen, Sinn in ihrem täglichen Tun zu sehen?  Jedes Unternehmen hat seine eigene Leitkultur, seine Werte und Regeln. Sie machen ein Unternehmen unverwechselbar, beeinflussen sein Atmosphären nach innen und sein Image nach außen. Kurzum: Sie machen es zu dem, was es ist. Die Unternehmenskultur ist mitentscheidend dafür, wie attraktiv ein Arbeitgeber ist, ob Beschäftigte dort gerne und über viele Jahre arbeiten und wie der Ruf am Markt ist.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:black;"><strong>Was macht ein Unternehmen besonders, was ist seine spezielle DNA? Warum macht die Arbeit in diesem Unternehmen Spaß? Befriedigt die Arbeit dort die Sehnsucht der Menschen, Sinn in ihrem täglichen Tun zu sehen? &nbsp;Jedes Unternehmen hat seine eigene Leitkultur, seine Werte und Regeln. Sie machen ein Unternehmen unverwechselbar, beeinflussen sein Atmosphären nach innen und sein Image nach außen. Kurzum: Sie machen es zu dem, was es ist. Die Unternehmenskultur ist mitentscheidend dafür, wie attraktiv ein Arbeitgeber ist, ob Beschäftigte dort gerne und über viele Jahre arbeiten und wie der Ruf am Markt ist.&nbsp;</strong></span></p><p><span style="color:black;">Auch die Experten auf der </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/gesellschaft/das-waren-die-highlights-der-nwx22-ein-fest-der-unternehmenskultur" target="_blank"><span style="color:black;"><u>NWX22</u></span></a><span style="color:black;">, auf der die Unternehmenskultur den thematischen Schwerpunkt bildete, waren sich einig: Arbeitnehmer legen immer mehr Wert darauf, einen Arbeitgeber zu finden, der ihren Vorstellung möglichst gut entspricht. Eine identitätsstiftende Unternehmenskultur schafft Motivation führt dazu, dass die besten Mitarbeiterinnen auch bleiben. Sie kann aber </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/videocast-mit-lisa-foll-asana-ab-2803-um-9-uhr-authentische-unternehmenskultur-entscheidet-im-ringen-um-talente" target="_blank"><span style="color:black;"><u>auch die Chancen im Recruiting erhöhen</u></span></a><span style="color:black;"> und ein Magnet für top Talente werden. Denn auch Bewerber stellen immer öfter die Frage nach dem „Cultural Fit“: Passe ich in dieses Unternehmen?“, oder, noch viel wichtiger: </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/individuum/xing-prasentiert-neuen-kulturcheck-so-findet-man-ein-unternehmen-das-wirklich-zu-einem-passt" target="_blank"><span style="color:black;"><u>„Passt dieses Unternehmen zu mir?“</u></span></a><span style="color:black;"> .</span></p><p><span style="color:black;">Was aber macht eine „gute Unternehmenskultur“ aus? Auf der Bewertungsplattform&nbsp;</span><a href="http://www.kununu.com/"><span style="color:black;">kununu</span></a><span style="color:black;"> beurteilen Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber anhand von mehreren, ganz unterschiedlichen Kriterien. Diese reichen von ‚harten’ Fakten wie Gehalt und Arbeitsbedingungen zu&nbsp; ‚weicheren’ Themen wie Kollegenzusammenhalt und Work-Life-Balance. Interessant ist, dass an manchen Faktoren der Kultur noch ‚kränkelt’. Während die Kollegen beinahe traditionell oft gelobt werden und auch Aufgaben und Arbeitsbedingungen immer besser abschneiden, rangieren Indikatoren wie Image, interne und externe Kommunikation sowie Umwelt- und Sozialbewusstsein </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/interview-mit-nwx22-speaker-pa-sinyan-gallup-viele-unternehmen-brauchen-eine-verhaltenstherapie" target="_blank"><span style="color:black;"><u>auf den letzten Plätzen der Bewertungsskala</u></span></a><span style="color:black;">. Da gibt es also noch Aufholbedarf.</span></p><p><span style="color:black;">Zwar versuchen&nbsp;Unternehmen nach wie vor häufig, genau diese Punkte durch Hochglanzbroschüren und Image-Videos zu vermitteln. Authentisch sind diese Selbstdarstellungen aber nicht immer. Dabei ist es für Arbeitgeber wichtig, ihre Unternehmenswerte aktiv zu leben und dann auch nach außen konsistent zu vermitteln.</span></p><p><span style="color:black;">Der Aufbau einer identitätsstiftenden Unternehmenskultur ist erheblich leichter gesagt als getan, denn Vorspielen kann man eine solche Kultur nicht. Das Schaffen einer authentischen Kultur funktioniert außerdem nicht von heute auf morgen. Denn sie betrifft sämtliche Bereiche einer Organisation, angefangen von der strukturellen Architektur der Firma, über Gehaltsfragen, Arbeitszeitgestaltung und individuellen Freiheiten </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/interview-mit-nwx22-speakerin-insa-klasing-neue-fuhrung-das-mindset-ist-der-schlussel" target="_blank"><span style="color:black;"><u>bis hin zu Führungsprinzipien</u></span></a><span style="color:black;">.</span></p><p><span style="color:black;">Gerader die Realisierung des letzten Punkts ist oft mühselig: Denn die Veränderung einer Unternehmenskultur vom hierarchisch geprägten System, in dem Arbeitsschritte stets eng begleitet und kontrolliert wurden, hin zum agilen Arbeitsumfeld weitestgehend ohne Führungskräfte und mit der Anforderung an die Mitarbeiter, gerne eigenverantwortlich zu arbeiten müssen, </span><a href="https://nwx.new-work.se/themenwelten/unternehmen/nwx22-speakerin-jutta-rump-im-interview-positive-unternehmenskultur-ist-kein-schonwetterthema" target="_blank"><span style="color:black;"><u>kann nicht innerhalb weniger Monate gelingen</u></span></a><span style="color:black;">.&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;">Und schließlich ist jede Firmenkultur, so gut und „new workig“ sie auch sein mag, in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt. Ob und wie man gemeinsam wirtschaftlichen Druck, Lockdowns und private Belastungen übersteht und bestenfalls stärker aus der Krise hervorgeht, kann die&nbsp;</span>Unternehmenskultur nachhaltig prägen und verändern.<span style="color:black;">&nbsp;</span></p><p><span style="color:black;"><i>Thorben Hansen</i></span></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-523</guid>
        <pubDate>Wed, 22 Jun 2022 15:35:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA["Die moderne Arbeitswelt kann viel von der Kunst lernen"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/starpianist-alexander-krichel-auf-der-nwx22-die-moderne-arbeitswelt-kann-viel-von-der-kunst-lernen</link>
        <description><![CDATA[Alexander Krichel hat auf der NWX22 ein Heimspiel - im wahrsten Wortsinn: Der 33-jährige Ausnahmepianist ist in Hamburg geboren und wohnt inzwischen ganz in der Nähe der Elbphilharmonie. Der weltweit gefeierte Künstler, der sein Instrument ebenso virtuos wie gefühlvoll beherrscht, wird auf der NWX22 eine ganz besondere Weltpremiere präsentieren: In Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Roshanak Khakban führt Krichel Mussorgskys “Bilder einer Ausstellung” nicht nur klanglich, sondern auch visuell im großen Saal der Elphi auf. Vor seinem Auftritt gab Krichel dem NWX Magazin noch ein Interview über Kunst, Corona und seine Verbindung zu New Work.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(0,0,0);"><strong>Alexander Krichel hat auf der NWX22 ein Heimspiel - im wahrsten Wortsinn: Der 33-jährige Ausnahmepianist ist in Hamburg geboren und wohnt inzwischen ganz in der Nähe der Elbphilharmonie. Der weltweit gefeierte Künstler, der sein Instrument ebenso virtuos wie gefühlvoll beherrscht, wird auf der NWX22 eine ganz besondere Weltpremiere präsentieren: In Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Roshanak Khakban führt Krichel Mussorgskys “Bilder einer Ausstellung” nicht nur klanglich, sondern auch visuell im großen Saal der Elphi auf. Vor seinem Auftritt gab Krichel dem NWX Magazin noch ein Interview über Kunst, Corona und seine Verbindung zu New Work.</strong></span></p><p><span style="color:#333333;"><i>Endlich wieder Live-Auftritte vor Publikum: Wie empfanden Sie diesen Neustart?</i></span></p><p><span style="color:#333333;"><strong>Alexander Krichel:</strong> Es war für mich eine richtige Befreiung, endlich wieder Konzerte in vollen, ausverkauften Häusern spielen zu können. Man fühlt sich fast so, als hätte man sein altes Bühnenleben wieder und es ist doch einfach ein tolles Gefühl, mit einem Saal voller Menschen gemeinsam Musik zu erleben. Natürlich habe ich aber auch während der Pandemie versucht, Wege zu finden, über meine Kunst mit meinem Publikum in Kontakt zu bleiben. Das fing an mit dem weltweit ersten Autokino-Klassikkonzert, das vom&nbsp; WDR aufgezeichnet wurde. Später wurde das Konzert dann auch von arte und 3Sat ausgestrahlt. Ein weiteres Projekt war ein Live-Videotagebuch auf Youtube aus meiner 14-tägigen Hotelzimmer-Quarantäne in Hong Kong. Das waren sehr interessante Erfahrungen, aber es ist natürlich nichts vergleichbar mit einem Konzert mit echtem Publikum im gleichen Saal. Magie entsteht dann, wenn das Publikum und die Künstler gemeinsam die Musik erleben - in Raum und Zeit vereint.</span></p><p><span style="color:#333333;"><i>Wie haben Sie die Pandemie als Künstler überstanden?</i></span></p><p><span style="color:#333333;"><strong>Alexander Krichel: </strong>Ich bin dankbar und hatte großes Glück, zu den Künstlern zu gehören, denen es vergleichsweise gut ging während der Pandemie. Einerseits, weil ich über die oben genannten Projekte auf alternativen Wegen mit meiner Musik weiter ein Publikum erreichen konnte, andererseits aber auch, weil ich dann, wenn es möglich war, immer wieder von Veranstaltern oder Orchestern eingeladen wurde und auftreten konnte. Dadurch habe ich nie den Bezug zum Konzert mit Live-Publikum verloren oder vergessen, wie sich das anfühlt. Das passiert tatsächlich schneller, als man es sich vorstellen kann! Unbekannte Künstler hatten es da deutlich schwieriger, die meisten Veranstalter haben in diesen Zeiten auf “sichere Namen” gesetzt, bei denen sie zuversichtlich waren, dass diese trotz der Bedenken des Publikums Menschen in den Saal ziehen.</span></p><p><span style="color:#333333;"><i>Haben die vergangenen zwei Jahre auch etwas an Ihrer Musik geändert?</i></span></p><p><span style="color:#333333;"><strong>Alexander Krichel: </strong>Wenn man praktisch die ganze Zeit unterwegs auf Tour ist, kann auch schon mal ein gewisser Automatismus eintreten. Klar, so spart man Zeit und ist effizient. Auf der Bühne passiert mir das zum Glück nie, da bin ich immer achtsam und lebe den Moment mit der Musik; sie ist auch viel zu emotional, als dass dort für mich etwas “passiv” passieren könnte. Dennoch: Beim Drumherum, beim Reisen, beim Planen, etc. habe ich gemerkt, dass ich an vielen Stellen aufgehört habe, wirklich wahrzunehmen und bewusst Dinge zu tun. Als auf einmal vor gut zwei Jahren alles abgesagt wurde und ich richtig Zeit hatte, habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, zu hundert Prozent ohne Druck und ohne externen Antrieb jeglicher Art zu arbeiten und einfach jeden Tag die Musik zu spielen und zu üben, die sich für mich gerade richtig und passend anfühlt. So etwas ist in einer Branche, in der teilweise drei Jahre im Voraus geplant wird, nicht leicht, aber ich habe mir fest vorgenommen, zu versuchen, aus dieser Erfahrung etwas mitzunehmen in die Zeit nach der Pandemie.</span></p><p><span style="color:#333333;"><i>Was sind Ihre aktuellen Projekte?</i></span></p><p><span style="color:#333333;"><strong>Alexander Krichel: </strong>Es freut mich zunächst natürlich vor allem, wieder mehr oder weniger ohne Einschränkung die ganz großen Klavierkonzerte mit Orchester zu spielen - aktuell in den nächsten Wochen und Monaten viel Beethoven, Chopin und Rachmaninoff. Wenn die Musiker im Orchester und auch ich als Solist nicht mehr die großen Sicherheitsabstände einhalten müssen, wird das Musikmachen doch noch eine Spur intimer, man hört die Kollegen atmen, man spürt ihre Energie noch stärker und das Gesamterlebnis wird viel intensiver.</span><br><span style="color:#333333;">Ein weiteres wichtiges Projekt ist in diesem Jahr die Aufnahme meines neuen Albums, das im Frühjahr 2023 erscheinen wird. Außerdem werde ich nach meiner Hong Kong-Erfahrung und dem letzten Konzert dort, das nur vor Kameras stattfinden konnte, im Herbst erneut nach Asien reisen, um unter anderem eben in Hong Kong vor Publikum aufzutreten. Es ist schon skurril, wenn man überlegt, dass man dort eine Fanbase aufbauen konnte, die einen zum Großteil bisher noch nie live erlebt hat, sondern nur von Youtube kennt.</span></p><p><span style="color:#333333;"><i>Ein Auftritt auf einer Veranstaltung wie der NWX ist sicherlich auch für Sie (mal wieder) etwas Besonderes. Wie sehen Sie auf das Thema Moderne Arbeitswelt?</i></span></p><p><span style="color:#333333;"><strong>Alexander Krichel: </strong>Meiner Meinung nach - und als selbstständiger, freischaffender klassischer Musiker sehe ich mich bei der Thematik schon ein wenig als “Außerirdischer” - entwickelt sich die Moderne Arbeitswelt zur Zeit vielerorts in die richtige Richtung. Hierarchien werden in vielen Bereichen aufgebrochen und flacher, man traut seinen Mitarbeitenden und Kolleginnen und Kollegen mehr zu. Es ist ihnen oft erlaubt, vielleicht ist es manchmal sogar erwünscht, verrückt zu sein und out of the box zu denken. Vielleicht kann die Moderne Arbeitswelt da auch von der Kunst lernen, die Erkenntnis hatte ich mehrfach mit Freunden, die als Unternehmensberater tätig sind. Im Endeffekt hat meiner Meinung nach jeder Mensch das Potenzial zum Künstler, es ist immer die Frage, wie viel er oder sie abhängig von persönlichen Erfahrungen und individueller Biographie davon in seinem alltäglichen Entscheidungs- und Gefühlssystem zulässt. Freiheit kann für einige Menschen auch ganz schön beklemmend sein. Dennoch: Freiheit zu geben und damit Vertrauen in seine Mitarbeitenden zu haben, ist die beste Förderung - nicht nur fürs Team selbst, sondern für das ganze Unternehmen.</span></p><p><span style="color:#333333;"><i>Sie werden auf der NWX eine Weltpremiere präsentieren. Können Sie schon ein bisschen was dazu verraten?</i></span></p><p><span style="color:#333333;"><strong>Alexander Krichel: </strong>Sehr gerne! Das Thema passt eigentlich sogar sehr gut zur vorherigen Frage. Auf meinem letzten Album habe ich die “Bilder einer Ausstellung” von Modest Mussorgsky aufgenommen, wahrscheinlich sind der Gnom, das alte Schloss oder die Hexe Baba-Yaga noch einigen aus dem Musikunterricht bekannt. Um mit dieser wirklich ausdrucksstarken und menschlichen Tonsprache noch mehr Menschen emotional zu erreichen, habe ich mich mit meiner guten Freundin, der iranischen Videokünstlerin Roshanak “Roshi” Khakban, die ich während meines Studiums in London kennengelernt habe, zusammengetan und gemeinsam mit ihr eine abstrakte multisensorische Reise durch Mussorgskys Bilder kreiert. Roshi ist visuelle Künstlerin und hatte vorher wenig Berührungspunkte mit Musik, ich musste sehr oft einfach darauf vertrauen, dass sie trotzdem das, was die Musik transportiert, versteht, und entsprechend frei in ihrer Kunst sein kann, das dann auch authentisch ins Visuelle zu übersetzen und passend darzustellen. Bei unserer Arbeit wird manchmal die Musik paraphrasiert, manchmal polarisiert und manchmal sogar kontrapunktiert. Wir haben versucht, nicht plakativ zu sein, was Rhythmus und Melodie angeht, sondern die Essenz zu spiegeln: die Tiefe und die echte Emotion dieses gigantischen Meisterwerks. Ich bin sehr gespannt, wie das auf das Publikum in der Elbphilharmonie wirkt!</span></p><p><a href="https://nwx.new-work.se/festival/nwx22" target="_blank"><span style="color:#333333;"><span class="btn btn--two">Noch gibt es einige Tickets für die NWX22 am 20. Juni in Hamburg. Hier gehts zum Shop.&nbsp;</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-530</guid>
        <pubDate>Wed, 08 Jun 2022 18:32:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Inspiration, Austausch und Debatte zur Zukunft der Arbeit – und endlich wieder persönlich]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/petra-von-strombeck-uber-die-nwx22-inspiration-austausch-und-debatte-zur-zukunft-der-arbeit-endlich-wieder-personlich</link>
        <description><![CDATA[Viele großartige Gäste, neue Gesichter, spannende (Unternehmens-) Kulturen und jede Menge Lernstoff für die Praxis: Hier beschreibt Petra von Strombeck, CEO der NEW WORK SE, warum sie sich auf die diesjährige NWX22, das größte Event zur Zukunft der Arbeit, ganz besonders freut.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele großartige Gäste, neue Gesichter, spannende (Unternehmens-) Kulturen und jede Menge Lernstoff für die New Work-Praxis: Hier beschreibt Petra von Strombeck, CEO der NEW WORK SE, warum sie sich auf die diesjährige NWX22, das größte Event zur Zukunft der Arbeit, ganz besonders freut.</strong></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-519</guid>
        <pubDate>Tue, 24 May 2022 17:14:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Die 30-Tage-Challenge für besseren Teamgeist]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/podcast-mit-dr-martina-weifenbach-myndway-die-30-tage-challenge-fur-besseren-teamgeist</link>
        <description><![CDATA[Für diese Folge ihrer Podcast-Serie "New Work Stories" haben sich Lisa Nölting und Alexander Kornelsen 30 Tage lang einem interessierten Experiment unterzogen. Mit Hilfe ihres heutigen Podcastgastes Dr. Martina Weifenbach, CEO & Co-Founder von myndway, sind  Lisa und Alex in einer Mindfulness-Challenge der Frage nachgegangen, wie wichtig Empathie und Resilienz in unseren Teams sind. Martina hat die beiden dabei als Coach aus der Ferne begleitet. In der heutigen Folge berichtet sie, wie ihr Fazit des Experiments ausfällt, wie sich Lisa und Alex geschlagen haben und wie sie mithilfe des Themas Achtsamkeit Unternehmen dabei hilft, Veränderung und Innovation vor]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(51,51,51);">Für diese Folge ihrer</span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><u> Podcast-Serie "New Work Stories" </u></span></a><span style="color:rgb(51,51,51);">haben sich </span><strong>Lisa Nölting</strong><span style="color:rgb(51,51,51);"><strong> </strong>und<strong> </strong></span><strong>Alexander Kornelsen</strong><span style="color:rgb(51,51,51);"> </span>30 Tage lang einem interessierten Experiment unterzogen. Mit Hilfe ihres heutigen Podcastgastes <span style="color:rgb(51,51,51);"><strong>Dr. Martina Weifenbach</strong>, CEO &amp; Co-Founder von </span><a href="https://myndway.com/" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><u>myndway</u></span></a><span style="color:rgb(51,51,51);">, sind Lisa und Alex in einer Mindfulness-Challenge der Frage nachgegangen, wie wichtig Empathie und Resilienz in unseren Teams sind. Martina hat die beiden dabei als Coach aus der Ferne begleitet. In der heutigen Folge berichtet sie, wie ihr Fazit des Experiments ausfällt, wie sich Lisa und Alex geschlagen haben und wie sie mithilfe des Themas Achtsamkeit Unternehmen dabei hilft, Veränderung und Innovation voranzutreiben.&nbsp;</span></p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/2Stpb13NDyQSAQliZ00iWA" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><span class="btn btn--two">Hier geht es zur Podcast-Folge mit Dr. Martina Weifenbach auf Spotify</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-459</guid>
        <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 09:31:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA["Niemand steht mehr zwei Stunden im Stau, um im Büro Mails zu lesen"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/nwx22-top-speakerin-jitske-kramer-im-interview-niemand-wird-sich-mehr-zwei-stunden-in-den-stau-stellen-um-im-buro-mails-zu-lesen</link>
        <description><![CDATA["Zu viele Leute denken immer noch, die Arbeit sollte nicht allzu viel Spaß machen", sagt Jitske Kramer. Dies sei auch der Grund, warum viele Büros nach wie vor so schrecklich aussehen. Die niederländische Unternehmensanthropologin, die am 20.Juni 2022 eine der Top-Speakerinnen auf der NWX22 sein wird, reist um die ganze Welt, um Kulturen kennenzulernen - und um von ihnen zu lernen. Sie empfiehlt, dass wir bei der Wahl und Ausstattung unseres Arbeitsortes emotionaler und kreativer werden und ihn nach unserem Tagesrhythmus auswählen. Und um den Kulturschock Corona zu überwinden, hilft mehr Klavier und weniger Excel, verrät Kramer im Interview mit dem NWX Magazin.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>"Zu viele Leute denken immer noch, die Arbeit sollte nicht allzu viel Spaß machen", sagt Jitske Kramer. Dies sei auch der Grund, warum viele Büros nach wie vor so schrecklich aussehen. Die niederländische Unternehmensanthropologin, die am 20.Juni 2022 eine der Top-Speakerinnen auf der NWX22 sein wird*, reist um die ganze Welt, um Kulturen kennenzulernen - und um von ihnen zu lernen. Sie empfiehlt, dass wir bei der Wahl und Ausstattung unseres Arbeitsortes emotionaler und kreativer werden und ihn nach unserem Tagesrhythmus auswählen. Und um den Kulturschock Corona zu überwinden, hilft mehr Klavier und weniger Excel, verrät Kramer im Interview mit dem NWX Magazin.&nbsp;</strong></p><p><i>NWX Magazin: Wir sind soziale Wesen und wollen in einer Gruppe leben – also im Großraumbüro arbeiten?</i></p><p><strong>Jitske Kramer: </strong>Es ist schön, in einer Gemeinschaft zu sein und bei der Arbeit (nach Corona wieder) alle Kollegen zu sehen. Aber man kann auch alles hören. Ab und zu brauchen wir einfach ein Gespräch unter vier Augen, in dem wir etwas diskutieren können, was nicht jeder wissen muss. Wenn es diese Räume nicht gibt, schaffen wir uns heimliche Ecken – so wie Kinder sich eine Höhle bauen, in der Mama sie nicht sehen kann. Das kann passieren. Deshalb ist es gut, wenn Unternehmen Räume für unterschiedliche Bedürfnisse schaffen.</p><p><i>Also hin zum hybriden Arbeiten?</i></p><p><strong>Kramer:</strong> Ja, wobei ich empfehle, auf den Rhythmus zu achten: Im Großraumbüro herrscht der schnelle, durchgetaktete Rhythmus des Tagesgeschäfts. Wenn ich aber an der Strategie für die nächsten zwei Jahre feile, brauche ich einen ganz anderen, ruhigeren Rhythmus. Und wenn ich gerade nur über etwas nachdenken muss, kann ich das auch bei einem Spaziergang tun.&nbsp;</p><p><i>Was muss sich noch ändern in Büros?</i></p><p><strong>Kramer: </strong>Menschen wollen gern „loyal to the logo“ sein, sie wollen sich gern mit der Story und der Idee des Unternehmens identifizieren. Es gehört zu unserem Wesen, dass wir irgendwo dazugehören möchten. Das müssen Unternehmen dann in die Dimension Raum übersetzen, damit sich die Mitarbeiter ein bisschen zuhause fühlen.</p><p><i>Brauchen also alle durchgestylte Work-Spaces wie in der Techwelt?</i></p><p><strong>Kramer:</strong> Sicher nicht. Dort herrscht oft fast schon ein Rhythmus der Freizeit, der nicht in jedes Unternehmen passt. Man muss eine gute Balance finden. Fangen wir doch ganz einfach an: Warum gibt es Büromöbel? Niemand würde sich sowas zuhause hinstellen und sich wohlfühlen. Wer denkt sich: „Hey, wir geben ihnen hässliche Möbel, dann werden sie sicher hart arbeiten?“ Zu viele Leute denken immer noch, die Arbeit sollte nicht allzu viel Spaß machen und es sollte im Büro nicht allzu schön sein, um die Menschen nicht abzulenken. Es ist aber die Hauptaufgabe von Führungskräften, die Arbeitsumgebung so zu gestalten, dass die Menschen bestmöglich arbeiten können.</p><p><i>Sie sagen, man kann viel von anderen Kulturen und ursprünglich lebenden Stämmen, die Sie in Afrika besucht haben, lernen. Was können wir uns da in Bezug auf Corona abschauen?&nbsp;</i></p><p><strong>Kramer:</strong> Remote Working lässt sich gut mit dem „Arbeiten“ nomadischer Völker vergleichen. Sie leben auch nach dem Motto: Die Arbeit ist da, wo wir sind. Die Gruppen bewegen sich unabhängig voneinander und dennoch haben Sie ein Zugehörigkeitsgefühl: Ich gehöre zu diesem Stamm. Warum? Sie treffen sich ein einziges Mal im Jahr, alle zusammen: Da werden Geschichten erzählt, Hochzeiten gefeiert, Konflikte bewältigt, es wird gesungen und gemeinsame Symbole werden gefeiert. Sie schaffen Erinnerungen, die Jahrzehnte lang anhalten.&nbsp;</p><p><i>Und wie lässt sich das in moderne Unternehmen übersetzen?</i></p><p><strong>Kramer:</strong> Sie können zum Beispiel ein regelmäßiges Townhall-Meeting etablieren. Wichtig ist, dass wir nicht nur auflisten, was wir erreicht haben – oder hatten Sie schon viele Bullet-Point-Meetings, an die Sie sich in zehn Jahren noch erinnern werden? Es geht um Gefühle und Erinnerungen: Man muss nicht jedes Mal eine Party starten, aber vielleicht spielt einer der Kollegen gut Klavier und sitzt gerade im Home Office. Warum also nicht den Videocall einmal mit fünf Minuten Klaviermusik beginnen? Oder eine Kollegin liest aus dem Buch vor, das sie gerade spannend findet – oder trägt ein Gedicht vor. Natürlich fühlt sich das erstmal künstlich an, aber es schafft Erinnerungen und Vertrauen. Und wir arbeiten besser mit Menschen, denen wir vertrauen.&nbsp;</p><p><i>Gerade Führungskräften geht diese „Fernbeziehung“ nicht leicht von der Hand.</i></p><p><strong>Kramer:</strong> Das ist verständlich, denn sie müssen mehr Kontrolle abgeben und Vertrauen aufbringen, obwohl sie ihre Mitarbeiter nicht sehen. Aber es zu lernen, ist wichtig, denn nach Corona wird nicht alles werden wie zuvor. Sie müssen diese Beziehung pflegen, um das Vertrauen herzustellen. Wenn man in einer Fernbeziehung als Paar nur jeden Freitag eine Excel-Tabelle teilt, in der steht, was man diese Woche gemacht hat, wird die Liebe auch sterben. Wir brauchen ab und zu einen handgeschriebenen Brief, einen Song, ein Dinner über Zoom.</p><p><i>Was bleibt nach Corona?</i></p><p><strong>Kramer:</strong> Es wird nicht bleiben, wie es jetzt ist und es wird nicht mehr werden, wie es war. Niemand wird sich mehr zwei Stunden in den Stau stellen, um dann im Büro seine Mails zu lesen. Wir werden viel mehr danach entscheiden, welchen Rhythmus und welche Menschen wir für die Arbeit brauchen, die heute zu tun ist. Arbeit und Freizeit werden verschwimmen. Die Arbeitszeit der Menschen kann man nicht kontrollieren. Und warum überhaupt? Wir müssen uns klar machen: Wir bezahlen Menschen nicht für ihre Zeit, sondern für ihre Arbeit. Das wird den Unterschied machen.</p><p><i><strong>Das Interview führte Maria Zeitler</strong></i></p><p><i>*Unsere Gesprächpartnerin<strong>: </strong></i><span style="color:#1D1C1D;"><i><strong>Jitske Kramer</strong> ist Unternehmensanthropologin und bringt ihre Erfahrungen als Rednerin, Autorin und Unternehmerin von Human Dimensions in die Welt der Organisationen. Erkenntnisse und praktische Impulse teilt sie in Büchern wie „The Corporate Tribe“ und „Deep Democracy“. Sie ist eine der Top-Speakerinnen der NWX22, die am 20. Juni 2022 </i></span><span style="color:rgb(51,51,51);">unter dem Motto </span><i><strong>„CELEBRATING WORK // PIONEERING CULTURE“</strong></i><span style="color:rgb(51,51,51);"> </span><a href="https://nwx.new-work.se/festival/nwx22" target="_blank"><u>zum New Work Festival wird.</u></a></p><p><a href="https://nwx.new-work.se/festival/nwx22" target="_blank"><span class="btn btn--two">Hier geht es zu allen NWX22-Infos und den Early-Bird-Tickets</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-203</guid>
        <pubDate>Tue, 28 Dec 2021 08:26:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Feuerwerk reloaded]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/jitske-kramer-kommt-zur-nwx22-feuerwerk-reloaded</link>
        <description><![CDATA[Noch ist ja ein bisschen Zeit bis zur nächsten NEW WORK EXPERIENCE, die am 20. Juni 2022 unter dem Motto „CELEBRATING WORK // PIONEERING CULTURE“ zum New Work Festival wird. Unter den vielen hochrangigen Gästen und Speakern auf den Bühnen der Hamburger Elbphilharmonie wird eine tolle Frau sein, die bereits in diesem Jahr das Event gerockt hat: Jitske Kramer, holländische Anthropologin, hielt einen unglaublich mitreißenden Vortrag, der wohl allen Zuhörern in langer Erinnerung bleiben wird. Als Vorgeschmack auf ihren NWX22-Auftritt präsentieren wir ihn hier nochmals im Video. Und freuen uns sehr auf Jitskes Power im nächsten Jahr.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist ja ein bisschen Zeit bis zur nächsten <strong>NEW WORK EXPERIENCE,</strong> die am <strong>20. Juni 2022</strong> unter dem Motto <i><strong>„CELEBRATING WORK // PIONEERING CULTURE“</strong></i> <a href="https://nwx.new-work.se/festival/nwx22" target="_blank"><u>zum New Work Festival wird</u></a> (Early-Bird-Tickets gibt es unter dem Link unten). Aber das Programm hat jetzt schon etliche Highlights zu bieten. Unter den vielen hochrangigen Gästen und Speakern auf den Bühnen der Hamburger Elbphilharmonie wird eine tolle Frau sein, die bereits in diesem Jahr das Event gerockt hat: <strong>Jitske Kramer</strong>, holländische Anthropologin, hielt einen unglaublich mitreißenden Vortrag, der wohl allen Zuhörern in langer Erinnerung bleiben wird. Als Vorgeschmack auf ihren NWX22-Auftritt präsentieren wir ihn hier nochmals im Video. Und freuen uns sehr auf Jitskes Power im nächsten Jahr.</p><p><span class="btn btn--one">Hier geht es zu mehr Infos und den Early Bird-Tickets für die NWX22</span></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-425</guid>
        <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 15:54:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das sind die wichtigsten Faktoren für Teamwork im "New Normal"]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/podcast-mit-janina-stork-haufe-group-das-sind-die-wichtigsten-faktoren-fur-teamwork-im-new-normal</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Funktionierendes, eingespieltes Teamwork ist die Basis erfolgreicher Unternehmen und Organisationen. Im Idealfall bringen Teams schneller Innovationen hervor als Einzelkämpfer, setzen Ideen konsequenter um und steigern in der Gemeinschaft die Leistung aller. Doch auch ihre (Zusammen-)Arbeit hat sich in der Corona-Krise stark verändert. Denn - neben den vielen Vorteilen des hybriden Arbeitens - hat die Verbindung vieler Mitarbeitenden zum Unternehmen und ihren Kollegen massiv gelitten. Auch viele Führungskräfte wissen derzeit nicht genau, wie es in ihren Teams um Motivation und Zufriedenheit steht. Wie funktioniert also nun das Teamwork, gerade auch im "New Normal", halb im Office, halb zuhause? </span><span style="color:rgb(51,51,51);">In dieser Folge </span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><u>ihrer Podcast-Serie "New Work Stories"</u></a><span style="color:rgb(51,51,51);">sprechen unsere Kollegen <strong>Lisa Nölting</strong> und <strong>Alexander Kornelsen </strong>deshalb<strong> </strong></span><span style="color:hsl(0,0%,20%);">mit <strong>Janina Stork</strong> von der Haufe Group. Sie hilft Unternehmen mit dem Tool „Teampact“, die Grundlagen für leistungsstarke und resiliente und Teams zu schaffen. Sie erklärt uns auch, welche zwölf wissenschaftlich belegten Faktoren förderlich für die Grundlage erfolgreicher Teams sind. Überraschende Punkte inklusive.</span></p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/1NK06fvMqSqDIAUIGDpgen" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zur Podcastfolge mit Janina Stork auf Spotify</span></span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-386</guid>
        <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 08:21:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So werden Meetings nicht mehr zu Zeitfressern]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/podcast-mit-inga-holtmann-so-werden-meetings-nicht-mehr-zu-zeitfressern</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(51,51,51);">In dieser Folge </span><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank"><u>ihrer Podcast-Serie "New Work Stories"</u></a><span style="color:rgb(51,51,51);">sprechen unsere Kollegen <strong>Lisa Nölting</strong> und <strong>Alexander Kornelsen</strong> mit ihrem Gast <strong>Inga Höltmann</strong> über ein Problem im Arbeitsalltag, das wohl jeder kennt: Viel zu lange, viel zu unproduktive Meetings. </span><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Gut 16 Stunden verbringen deutsche Arbeitnehmer*innen durchschnittlich pro Monat in Sitzungen - und viele wissen manchmal gar nicht, warum sie überhaupt dabei sind. Und die Situation ist durch die Corona-Pandemie nicht besser geworden, im Gegenteil: Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass jeder zehnte Teilnehmer sogar schon einmal während einer Online-Besprechung eingeschlafen ist. Viele surfen nebenbei, chatten mit den Kollegen und sitzen einfach die Zeit ab.&nbsp;</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Unproduktive Meetings kosten Unternehmen riesige Summen und vor allem auch kostbare Zeit, die man für anderweitige Arbeit dringend bräuchte. Wie das Beste aus Meetings herauszuholen ist und eine bessere Sitzungskultur zu etablieren wäre, verrät unser Gast Inga Höltmann, </span><a href="https://www.ingahoeltmann.de/" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><u>Expertin für New Work-Themen und Kulturwandel</u></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);">, die vor allem einige leicht zu befolgende Kniffe mitgebracht hat.</span></p><p><a target="_blank" href="https://open.spotify.com/episode/6X5MT4ABEC7HaYHS5C5hYN"><span style="color:rgb(51,51,51);"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zur Podcastfolge mit Inga Höltmann auf Spotify</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-379</guid>
        <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 09:04:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[XING Puls NEW WORK und Gesundheit]]></title>
        <link>https://www.xing.com/events/new-work-gesundheit-xing-puls-new-work-munchen-3420999</link>
        <description><![CDATA[New Work, das steht auch für gesundheitsfördernde Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle, für betriebliche Gesundheitsvorsorge und eigenverantwortliches Arbeitnehmertum. Bei unserem mittlerweile sechsten New Work-Event gibt es dieses Mal drei spannende Perspektiven rund um das Thema Gesundheit. Zwei Experten und ein Unternehmensvertreter werden in prägnanten Beiträgen über Ihre Sicht und Erfahrungen berichten. Zielgruppe sind Unternehmer, Angestellte, Führungskräfte/Manager. Eingeladen sind New Work-Unerfahrene, die durch die Vorträge Einblicke in das Thema "New Work &Gesundheit" bekommen wollen, sowie erfahrene New Work-Profis, die sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten. Wir starten am 30.09.2021 um 18.30 Uhr, online über ZOOM. Die Teilnahme ist kostenfrei.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(0,0,0);">NEW WORK, das steht auch für gesundheitsfördernde Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle, für betriebliche Gesundheitsvorsorge und eigenverantwortliches Arbeitnehmertum. </span>Bei unserem mittlerweile sechsten NEW WORK-Event gibt es dieses Mal drei spannende Perspektiven rund um das Thema Gesundheit. Zwei Experten und ein Unternehmensvertreter&nbsp;werden in prägnanten Beiträgen über Ihre Sicht und Erfahrungen berichten. Zielgruppe sind Unternehmer, Angestellte, Führungskräfte/Manager. Eingeladen sind NEW WORK-Unerfahrene, die durch die Vorträge Einblicke in das Thema&nbsp;"NEW WORK &amp;Gesundheit"&nbsp;bekommen wollen, sowie&nbsp;erfahrene NEW WORK-Profis,&nbsp;die sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten. Wir starten am 30.09.2021 um 18.30 Uhr, online über ZOOM. Die Teilnahme ist kostenfrei.</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-341</guid>
        <pubDate>Fri, 30 Jul 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[„Ich sehe, du bist stinkesauer! Was brauchst du?“ ]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/gewaltfreie-kommunikation-ich-sehe-du-bist-stinkesauer-was-brauchst-du</link>
        <description><![CDATA[Kommunikation und soziale Fähigkeiten landen auf den Top-Plätzen in Umfragen zu den wichtigsten Jobskills, für Arbeitnehmer*innen wie für Führungskräfte gleichermaßen. Doch wie gelingt uns eine gute Verständigung im Beruf? Vor allem, indem wir unsere Kommunikation gewaltfrei praktizieren, sagt Kommunikationsberaterin Anette Gohlke. Wie das geht, verrät sie im Interview mit dem NWX Magazin.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommunikation und soziale Fähigkeiten landen auf den Top-Plätzen in Umfragen zu den wichtigsten Jobskills, für Arbeitnehmer*innen wie für Führungskräfte gleichermaßen. Doch wie gelingt uns eine gute Verständigung im Beruf? Vor allem, indem wir unsere Kommunikation gewaltfrei praktizieren, sagt Kommunikationsberaterin Anette Gohlke. Wie das geht, verrät sie im Interview mit dem NWX Magazin.</strong></p><p><i>NWX Magazin:&nbsp;</i>Frau Gohlke, was genau bedeutet „Gewaltfreie Kommunikation“?</p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Es geht darum, so zu kommunizieren, dass wir anderen mit Worten keine Gewalt antun und dass wir uns nicht verbal – oder auch <span style="color:black;">nonverbal&nbsp;</span>durch beispielsweise die Mimik – verletzen. Das tun wir zum Beispiel, indem wir in einem Vorwurf pauschalisieren: „Immer bist du zu spät!“ Bei der Gewaltfreien Kommunikation, die der US-amerikanische Psychologe Marshall B. Rosenberg in den 70er und 80er Jahren entwickelt hat, geht es um zwei große Ziele: 1. Ich will den anderen verstehen <strong>und&nbsp;</strong>ich will verstanden werden. 2. Ich will in Verbindung bleiben.</p><p><i>Wie funktioniert das ganz konkret?</i></p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Wenn der Chef oder ein Kollege mich anschreit und schimpft, schlage ich nicht gleich zurück. Ich frage mich: Worum geht es dem anderen, wenn er so schreit und schimpft? Dabei können drei Schritte helfen. Zuerst beobachte ich: Was sehe ich? Was passiert hier? Und zwar ohne jegliche Bewertung. Beim zweiten Schritt geht es dann um das Fühlen: Wie geht es demjenigen dabei? Sicher ist er nicht glücklich, wenn er gerade so rumschreit. Im letzten Schritt kommen dann die Bedürfnisse: Was braucht derjenige jetzt? Was benötigt er wirklich, damit es ihm besser geht? Die drei Schritte funktionieren auch bei einem selbst: Bevor ich also jemandem einen Vorwurf mache, gehe ich in die Selbstklärung und frage mich: Halt, worum geht es mir eigentlich gerade?</p><p><i>Braucht man die gewaltfreie Kommunikation erst in solchen Krisensituationen – oder kann man diese damit auch vermeiden?&nbsp;</i></p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Sie hilft auf jeden Fall, die Anzahl und die Intensität der Konflikte zu verringern. Denn je klarer ich formuliere, desto weniger kommt es zu Missverständnissen, die dann oft zum Konflikt führen. Ein Beispiel: Der Chef hat einen Arbeitsauftrag und sagt: Stell mir bitte bis morgen die Unterlagen zum Thema XY zusammen. Dann hat er schon mal eine Sache richtig gemacht und die Unterlagen spezifiziert. Aber: Was ist morgen? 9 Uhr? 12 Uhr? Der Tag geht bis 0 Uhr. Und in welcher Form will er es erhalten: Einen Aktendeckel auf seinem Schreibtisch, eine Mail, ein Telefonat mit den Highlights? Wenn er sagt, er möchte bis 12 Uhr eine Seite in seinem Mailpostfach haben, ist das klarer. Dann sagt der Mitarbeiter zwar vielleicht, dass er den ganzen Vormittag ein Meeting hat, aber dann kann der Chef entweder entgegenkommen und die Deadline nach hinten schieben. Oder es ist so wichtig, dass der Mitarbeiter das Meeting zu dem anderen Projekt auf morgen schieben soll. Dann sind sie in Verbindung, dann geht das Aushandeln los und sie finden eine Lösung, die für alle passt.&nbsp;</p><p><i>Aber immer nett sein ist doch auf die Dauer auch anstrengend, oder?</i></p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Auf jeden Fall, aber darum geht es auch nicht! Gewaltfreie Kommunikation ist nicht mega-supernett, sondern klar und ehrlich. Ein Zitat von Rosenberg lautet: „Depressionen sind die Belohnung fürs Bravsein“. Wenn ich mich immer nur zurücknehme und ständig sauer bin und nichts sage, werde ich krank. Ich tue also was für mich und meine Gesundheit, wenn ich auf einem gesunden kleinen "Ego-Trip" bin und klar und deutlich kommuniziere. Klar kostet es erst einmal Überwindung, zu sagen: „Ich sehe, du bist gerade stinkesauer. Lass uns schauen: Worüber streiten wir gerade und reden wir über dasselbe? Was brauchst du?“ Der andere ist vielleicht trotzdem noch genervt, hat aber gleichzeitig die Chance zu sagen, was ich tun kann. Und selbst wenn das nur einer im Team macht: Es wird sich etwas verändern!</p><p><i>Aber es gibt ja immer auch Menschen, die einem einfach unsympathisch sind. Kann ich durch gewaltfreie Kommunikation auch erfolgreich mit jemandem zusammenarbeiten, der gar nicht auf meiner Wellenlänge ist?</i></p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Ich kann mit denen super zusammenarbeiten. Ich liebe Menschen, die klar sind, auch wenn mir da vielleicht was gar nicht passt: Das Auto, die Klamotten, die Einstellung oder das "gockelhafte" Auftreten. Man muss sich nur klar machen, dass man auch mit den unsympathischsten Menschen empathisch sein kann. Wir Menschen haben ja die Fähigkeit, uns in den anderen hineinzuversetzen und zu überlegen: Wie geht es dem gerade? Was braucht er? Eine Grundannahme in der GFK ist auch, dass Menschen gern zum Wohl anderer beitragen, wenn sie es freiwillig tun können. „Ist es dir möglich, mir das bis morgen zu schicken?“ lässt dem anderen eine Wahl und ist besser als: „Schick mir das!“</p><p><i>Zahlreiche Umfragen, zum Beispiel auf XING oder kununu, ergeben gerade, dass Kommunikationsskills und soziale Fähigkeiten zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen gehören. Warum ist gute Kommunikation in der Arbeitswelt von morgen so gefragt?</i></p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Ich tue mich ja mit dem „morgen“ schwer – gute Kommunikation war ja auch schon gestern und heute wichtig. Der Zeitdruck, unter dem wir heute leben, macht es nur schwieriger und deswegen müssen wir noch präziserer kommunizieren. Heute schreiben wir an einem Nachmittag 20 Mails hin und her. Vor 50 Jahren haben sich die Leute an die Schreibmaschine gesetzt, einen Brief geschrieben und nach einer Woche kam der Postbote mit der Antwort. Alles war entschleunigter. Dazu kommt, dass früher Leute Aufgaben manuell erledigt haben, die heute automatisiert ablaufen. In meiner Ausbildung bei der Bank habe ich Kontoblättchen einsortiert, da gab es keine Diskussionen oder Konflikte über richtig oder falsch. Das heißt, wir begegnen uns heute im Job in den komplexen Situationen, die nicht maschinell erledigt werden können. Und das sind die Situationen, in denen bereits Ungenauigkeiten in Details zu Missverständnissen führen – und die wiederum zu Konflikten.&nbsp;</p><p><i>Sind die Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter darauf vorbereitet, in Zukunft immer besser – und möglichst gewaltfrei – zu kommunizieren?</i></p><p><strong>Anette Gohlke:</strong> Viele sind da schon fit oder haben erkannt, dass es wichtig ist. Aber meine Einschätzung ist: Da geht noch eine ganze Menge. Bei Weiterbildungen zum Thema Kommunikation lassen sich eben die Opportunitätskosten nicht so genau beziffern: Wie viele Kranken- und Fehltage dadurch vermieden worden sind und ob die Fluktuation wegen der besseren Unternehmenskultur gesunken ist, lässt sich schlecht messen. Wer versteht, dass wir als Menschen – verrückterweise! – auch im Job Gefühle haben und wer seine Mitarbeiter als Menschen mit allen Facetten wirklich willkommen heißt, der ist schon auf einem richtig guten Weg.</p><p><i>Das Interview führte Maria Zeitler</i></p><p>*Unsere Gesprächspartnerin: <a href="https://www.anettegohlke.de/" target="_blank"><u>Anette Gohlke</u></a> ist Mediatorin und Kommunikationstrainerin aus Köln und international tätig.&nbsp;Nach mehr als 30 Jahren Vertriebs- und Führungsverantwortung in einer deutschen Geschäftsbank coacht sie seit sechs Jahren erfolgreich Einzelpersonen und große Unternehmen mit dem Schwerpunkt „Gewaltfreie Kommunikation“.</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-340</guid>
        <pubDate>Thu, 29 Jul 2021 09:53:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das Rezept für gutes Storytelling]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/new-work-stories-das-geheimnis-gutes-storytelling</link>
        <description><![CDATA[In dieser Folge ihrer Podcast-Serie "New Work Stories" sprechen Lisa Nölting und Alexander Kornelsen mit Laura Lewandowski. Sie ist Podcasterin, Kolumnistin, Gründerin - und Storytelling-Expertin. Und darum reden die drei auch über ein Thema, das Lisa und Alex besonders am Herzen liegt. Denn auch sie möchten natürlich in ihren New Work Stories gerne Geschichten erzählen, von denen ihre Zuhörer*innen etwas lernen können. Aber wie gestaltet man eine Story so, dass sie einen Impact hat, wirklich etwas auslöst und verändert? Nach Lauras Meinung gibt es zwei Schritte für gutes Storytelling. Erstens: Think outside the box. Zweitens: Schreibt einfach die Regeln neu. Wie Laura diese beiden Faktoren bei ihren Stories anwendet, erfahrt Ihr in dieser Folge.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(51,51,51);">In dieser Folge ihrer </span><a href="https://open.spotify.com/show/5TIql5Rq9Lw82DjNbrJUPm" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><u>Podcast-Serie "NEW WORK Stories"</u></span></a><span style="color:rgb(51,51,51);"> sprechen Lisa Nölting und </span><a href="https://www.xing.com/profile/Alexander_Kornelsen/cv"><span style="color:rgb(51,51,51);">Alexander Kornelsen mit </span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Laura Lewandowski. Sie ist Podcasterin, Kolumnistin, Gründerin - und Storytelling-Expertin. Und darum reden die drei auch über ein Thema, das Lisa und Alex besonders am Herzen liegt. Denn auch sie möchten natürlich in ihren NEW WORK Stories gerne Geschichten erzählen, von denen ihre Zuhörer*innen etwas lernen können. Aber wie gestaltet man eine Story so, dass sie einen Impact hat, wirklich etwas auslöst und verändert? Nach Lauras Meinung gibt es zwei Schritte für gutes Storytelling. Erstens: Think outside the box. Zweitens: Schreibt einfach die Regeln neu. Wie Laura diese beiden Faktoren bei ihren Stories anwendet, erfahrt Ihr in dieser Folge.</span><br><a href="https://open.spotify.com/episode/5xr8Dl1KB8fJOx0ymnw7ya" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zur Podcast-Folge auf spotify</span></span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-339</guid>
        <pubDate>Wed, 28 Jul 2021 10:08:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Klappt New Work auch mit Zeiterfassung?]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/podcast-mit-daniel-vogler-und-tobias-hagenau-darum-klappt-new-work-auch-mit-digitaler-stechuhr</link>
        <description><![CDATA[Arbeitszeiterfassung: Schon das Wort finden viele Menschen veraltet und negativ besetzt. Denn passt eine Kontrolle über die am Arbeitsplatz verbrachte Zeit wirklich noch in die moderne Arbeitswelt? Sollte das Misstrauen vieler Arbeitergeber und Führungskräfte in Zeiten von New Work nicht in Vertrauen umgewandelt werden und sich die Kontrolle der Mitarbeiter rein auf die erzielte Leistung konzentrieren, egal wo und wann man die erbracht hat? Das Thema spaltet jedenfalls die Meinungen, vor allem, seit der Europäische Gerichtshof 2019 - und ganz aktuell auch das Bundesarbeitsgericht - entschieden hat, dass Unternehmen zwingend ein Zeiterfassungssystem einführen müssen. 

In dieser Folge ihrer Podcast-Serie "NEW WORK Stories" sprachen Lisa Nölting und Alexander Kornelsen - vor dem BAG-Urteil - mit zwei Experten auf diesem Themengebiet: Daniel Vogler und Tobias Hagenau erklären, wie die "digitalen Stechuhren" sehr wohl zu New Work passen und warum sie auch für Arbeitnehmer:innen ein hilfreiches Instrument sein können, etwa in Sachen Überstunden und faire Arbeitszeiten.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">Arbeitszeiterfassung: Schon das Wort finden viele Menschen veraltet und negativ besetzt. Denn passt eine Kontrolle über die am Arbeitsplatz verbrachte Zeit wirklich noch in die moderne Arbeitswelt? Sollte das Misstrauen vieler Arbeitergeber und Führungskräfte in Zeiten von New Work nicht in Vertrauen umgewandelt werden und sich die Kontrolle der Mitarbeiter rein auf die erzielte Leistung konzentrieren, egal wo und wann man die erbracht hat? Das Thema spaltet jedenfalls die Meinungen, vor allem, seit der Europäische Gerichtshof 2019 - </span><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/zeiterfassung-bag-urteil-folgen-arbeitnehmer-101.html" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><u>und ganz aktuell auch das Bundesarbeitsgericht</u></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);"> - entschieden hat, dass Unternehmen zwingend ein Zeiterfassungssystem einführen müssen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:rgb(51,51,51);">In dieser Folge ihrer </span><a href="https://open.spotify.com/show/5TIql5Rq9Lw82DjNbrJUPm" target="_blank"><span style="color:rgb(51,51,51);"><u>Podcast-Serie "NEW WORK Stories"</u></span></a><span style="color:rgb(51,51,51);"> sprachen Lisa Nölting und </span><a href="https://www.xing.com/profile/Alexander_Kornelsen/cv"><span style="color:rgb(51,51,51);">Alexander Kornelsen</span></a><span style="color:rgb(51,51,51);"> - vor dem BAG-Urteil - mit zwei Experten auf diesem Themengebiet: </span><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><strong>Daniel Vogler</strong> und <strong>Tobias Hagenau</strong> erklären, wie die "digitalen Stechuhren" sehr wohl zu New Work passen und warum sie auch für Arbeitnehmer:innen ein hilfreiches Instrument sein können, etwa in Sachen Überstunden und faire Arbeitszeiten.</span></p><p><a target="_blank" href="https://nwx.new-work.se/api/podcast/player/digitale-stechuhr-warum-arbeitszeiterfassung-und-vertrauen-sich-nicht-ausschliessen"><span style="color:rgb(51,51,51);"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zur Podcast-Folge</span></span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-326</guid>
        <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 10:29:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So gelingt die Kommunikation im Büro nach Corona]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/so-gelingt-die-kommunikation-im-buro-nach-corona-1</link>
        <description><![CDATA["Augen, Ohren und Herz auf!" So lautet der Appell von XING-Insider Philipp Leipold an Führungskräfte für die Zeit nach der Rückkehr ihrer Mitarbeiter:innen ins Büro. Denn, so der CEO der Academic Work Academy Germany GmbH: "Wenn jemals Zeit für Aktionismus war, jetzt ist es sicher NICHT soweit." Schließlich sei die Rückkehr in vermeintlich bekannte Strukturen "ebenso eine Veränderung, wie die damals plötzliche Abberufung ins heimische Büro", so Leipold weiter. Und daher sei auch hier, wie bei jedem Veränderungsprozess  transparente Kommunikation essenziell. Leipolds Rat: "Idealerweise kommuniziert man als Arbeitgeber:in klar und für alle gleichermaßen verständlich und gültig einen strukturierten Plan mit den ersten konkreten Schritten Richtung Normalität."]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:rgb(77,77,77);">"Augen, Ohren und Herz auf!" So lautet der Appell von </span><a href="https://www.xing.com/profile/Philipp_Leipold3/cv" target="_blank"><span style="color:rgb(77,77,77);"><u>XING-Insider Philipp Leipold</u></span></a><span style="color:rgb(77,77,77);"> an Führungskräfte für die Zeit nach der Rückkehr ihrer Mitarbeiter:innen ins Büro. Denn, so der </span><span style="color:hsl(0,0%,20%);">CEO der Academic Work Academy Germany GmbH: "Wenn jemals Zeit für Aktionismus war, jetzt ist es sicher NICHT soweit." Schließlich sei die Rückkehr in vermeintlich bekannte Strukturen "ebenso eine Veränderung, wie die damals plötzliche Abberufung ins heimische Büro", so Leipold weiter. Und daher sei auch hier, wie bei jedem Veränderungsprozess &nbsp;transparente Kommunikation essenziell. Leipolds Rat: "Idealerweise kommuniziert man als Arbeitgeber:in klar und für alle gleichermaßen verständlich und gültig einen strukturierten Plan mit den ersten konkreten Schritten Richtung Normalität."</span></p><p><span style="color:hsl(0,0%,20%);">In seinem Beitrag für </span><a href="https://www.xing.com/pages/xing-insider" target="_blank"><span style="color:hsl(0,0%,20%);"><u>XING Insider,</u></span></a><span style="color:hsl(0,0%,20%);"> schreibt Leipold weiter: "Es kann sehr wertvoll sein, zuvor schon mit seinen Arbeitnehmer:innen zu besprechen, welche Sorgen und Hoffnungen vor der Rückkehr im Raum stehen. Die eine wünscht sich auch künftig mehr Flexibilität, die andere freut sich darauf, Berufliches und Privates wieder einfacher trennen zu können. Man wird nicht allen Interessen gerecht werden können, aber nach den individuellen Präferenzen zu fragen, war nie passender als jetzt."</span></p><p><a href="https://www.xing.com/news/insiders/articles/augen-ohren-und-herz-auf-bei-der-ruckkehr-ins-buro-4071320?" target="_blank"><span style="color:rgb(77,77,77);"><span class="btn btn--one"><strong>Hier geht direkt es zum Beitrag von XING-Insider Philipp Leipold</strong></span></span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-301</guid>
        <pubDate>Mon, 28 Jun 2021 13:58:00 +0200</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[So fördert die Deutsche Bahn die Gleichstellung im Unternehmen]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/so-fordert-die-deutsche-bahn-die-gleichstellung-im-unternehmen</link>
        <description><![CDATA[Der Weltfrauentag am 8.März ist nicht nur ein Grund zum Feiern: Denn obwohl die berechtigten Wünsche von Frauen nach mehr Anerkennung im Beruf und Privatleben immer mehr  Gehör finden, hapert es bei der Umsetzung noch an vielen Stellen: Viele Karrierewege sind nach wie vor verbaut, Gehaltsgleichheit gibt es nahezu überhaupt noch nicht und die Corona-Pandemie hat alte Rollenbilder (Mann geht arbeiten, Frau hütet Kinder) wieder verstärkt. Da ist jede Initiative willkommen, die an diesem Zustand ernsthaft etwas ändern will. Auch die Deutsche Bahn hat sich auf die Fahne geschrieben, den Frauenanteil im Konzern und auch in Führungspositionen deutlich zu erhöhen.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltfrauentag am 8.März ist nicht nur ein Grund zum Feiern: Denn obwohl die berechtigten Wünsche von Frauen nach mehr Anerkennung im Beruf und Privatleben immer mehr &nbsp;Gehör finden, hapert es bei der Umsetzung noch an vielen Stellen: Viele Karrierewege sind nach wie vor verbaut, Gehaltsgleichheit gibt es nahezu überhaupt noch nicht und die Corona-Pandemie hat alte Rollenbilder (Mann geht arbeiten, Frau hütet Kinder) wieder verstärkt.</p><p>Da ist jede Initiative willkommen, die an diesem Zustand ernsthaft etwas ändern will. Auch die Deutsche Bahn hat sich auf die Fahne geschrieben,&nbsp;den Frauenanteil im Konzern und auch in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Die Zielgröße wurde auf 30 Prozent bis 2024 festgeschrieben. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Konzern eine eigene, innovative Personalgewinnungsstrategie konzipiert: die „women@DB2024“.&nbsp;</p><p>In der aktuellen Folge unser NEW WORK Stories schildert Kerstin Wagner, <span style="color:rgb(77,77,77);">Head of Talent Acquisition beim Konzern, </span>wie diese Strategie aussieht, wie die Deutsche Bahn die Zielgröße erreichen möchte und welche Maßnahmen der Konzern für mehr Gleichstellung noch umsetzt.</p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/3MM35AeppEO6RND7rkKDsc?si=132ac614ea834cf6&amp;nd=1" target="_blank"><span class="btn btn--one">Hier geht es direkt zur Podcast-Folge mit Kerstin Wagner</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-191</guid>
        <pubDate>Mon, 08 Mar 2021 09:57:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Das sagt die Unternehmenskultur über Deinen Arbeitgeber aus]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/das-sagt-die-unternehmenskultur-uber-deinen-arbeitgeber-aus</link>
        <description><![CDATA[Lange galt auf dem Arbeitsmarkt die Auffassung, das Gehalt wäre der entscheidende Faktor für einen Jobwechsel. Doch in Zeiten von New Work und Wertewandel spielt der Cultural Fit für Jobsuchende ebenfalls eine immer wichtigere Rolle und hat später großen Einfluss auf Wohlbefinden und Leistung der Mitarbeitenden.  Der kununu Kulturkompass kann helfen herauszufinden, ob neben Faktoren wie Gehalt, Benefits und Team auch die Kultur des potentiellen Arbeitgebers zu den eigenen Vorstellungen passt.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Lange galt auf dem Arbeitsmarkt die Auffassung, das Gehalt wäre der entscheidende Faktor für einen Jobwechsel. Doch in Zeiten von NEW WORK und Wertewandel spielt der Cultural Fit für Jobsuchende ebenfalls eine immer wichtigere Rolle und hat später großen Einfluss auf Wohlbefinden und Leistung der Mitarbeitenden.&nbsp;</p><p>Der kununu Kulturkompass kann helfen herauszufinden, ob neben Faktoren wie Gehalt, Benefits und Team auch die Kultur des potentiellen Arbeitgebers zu den eigenen Vorstellungen passt. Welche Bedeutung dem Begriff Unternehmenskultur zukommt und was die Kultur über deinen Arbeitgeber verrät, erklären wir in diesem Beitrag.</p><p><a href="https://news.kununu.com/unternehmenskultur-das-sagt-sie-ueber-deinen-arbeitgeber-aus/" target="_blank"><span class="btn btn--one">Zum Artikel auf kununu.com</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-139</guid>
        <pubDate>Mon, 15 Feb 2021 07:22:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Personalexpertin verrät: Was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus?]]></title>
        <link>https://www.xing.com/news/articles/personalexpertin-verrat-was-macht-einen-attraktiven-arbeitgeber-aus-3523141</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Corinna Vogt ist seit August des letzten Jahres Geschäftsleiterin bei DB Training, Learning &amp; Consulting. Die studierte Psychologin mit Schwerpunkt Personalentwicklung und Change Management und kann auf viele Erfahrungen in Lean-Management sowie in digitaler und agiler Transformation in Unternehmen zurückgreifen. Wir haben mit ihr über die Herausforderungen gesprochen, vor denen Personalbereiche heute oft stehen.</p><p><a href="https://www.xing.com/news/articles/personalexpertin-verrat-was-macht-einen-attraktiven-arbeitgeber-aus-3523141" target="_blank"><span class="btn btn--one">Hier geht's zum Interview</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-156</guid>
        <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 12:32:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Unternehmenskultur: Für Mittelmaß gibt es keine Punkte]]></title>
        <link>https://www.xing.com/news/articles/fur-mittelmass-gibt-es-keine-punkte-3482331</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Tobias Dauth ist Professor für Internationales Management an der HHL – Leipzig Graduate School of Management, forscht zu NEW WORK und hat das <a href="https://arbeitgebersiegel.new-work.se/">NEW WORK ARBEITGEBERSIEGEL</a> mitentwickelt. Im Interview spricht er über seine Faszination zu dem Thema, die Facetten von NEW WORK und die Möglichkeit, diese mit konkreten Maßnahmen in Unternehmen abzugleichen.</p><p><a href="https://www.xing.com/news/articles/fur-mittelmass-gibt-es-keine-punkte-3482331" target="_blank"><span class="btn btn--one">Hier geht's zum Interview</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-155</guid>
        <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 12:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Ist NEW WORK eigentlich messbar?]]></title>
        <link>https://www.xing.com/news/articles/ist-new-work-eigentlich-messbar-3481553?xing_share=news</link>
        <description><![CDATA[]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Arbeitswelt verändert sich in einem sehr schnellen Tempo. Die Corona-Pandemie zwang viele Unternehmen zu einem ruckartigen Umdenken ihrer gesamten Abläufe. Es gab aber auch Unternehmen, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits intensiv mit Themen wie Digitalisierung und Konzepten der neuen Arbeit auseinandergesetzt haben und daher deutlich besser aufgestellt waren, als der Lockdown zahlreiche Mitarbeitende von heute auf morgen ins Homeoffice katapultierte.</p><p><a href="https://www.xing.com/news/articles/ist-new-work-eigentlich-messbar-3481553?xing_share=news" target="_blank"><span class="btn btn--one">Hier geht's zum Artikel</span></a></p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-154</guid>
        <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 12:28:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Eva Schulte-Austum mit Astrid Maier über Vertrauen – die neue Schlüsselkompetenz]]></title>
        <link>https://nwx.new-work.se/themenwelten/kultur/eva-schulte-austum-vertrauen-die-neue-schlusselkompetenz-videocast-kw50</link>
        <description><![CDATA[Im NWXnow-Videocast spricht Astrid Maier mit Eva Schulte-Austum über Vertrauen als Kompetenz, die Möglichkeit es in professionellen Kulturen zu verankern und die wichtigsten Ansatzpunkte dafür.]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;">Wir haben durch die Krise einen gravierenden Modernisierungsschub in der Arbeitswelt erlebt. Home-Office und flexible Büronutzung entziehen Mitarbeiter zunehmend der Kontrolle von Vorgesetzten, gleichzeitig büßen wir als Individuen Einblicke in die Arbeit von Führungskräften und Teamkollegen ein. Entscheidendes Bindemittel für diese neue Zusammenarbeit ist Vertrauen – eine Fähigkeit, die in der deutschen Arbeitskultur oft noch als kleine Schwester der Naivität gilt. Das Gespräch mit der Wirtschaftspsychologin und Vertrauensforscherin Eva Schulte-Austum zeigt ein anderes Verständnis von Vertrauen: Für sie ist Vertrauen eine Kompetenz, die wir erlernen und klug umgehen können. Denn für HR-Verantwortliche und Führungskräfte ist Vertrauen der Schlüssel, um ihre Unternehmen flexibler und damit resilienter zu machen. Dafür müssen sie allerdings in einen Vertrauenskodex mit festen und freien Mitarbeitern finden. Ebenso müssen wir als Individuen lernen, wem und in welchem Rahmen wir in unsicheren Zeiten vertrauen.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span style="color:black;">Im <i>NWXnow</i>-Videocast spricht Astrid Maier mit Eva Schulte-Austum über Vertrauen als Kompetenz, die Möglichkeit es in professionellen Kulturen zu verankern und die wichtigsten Ansatzpunkte dafür.</span></p><p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><strong>Eva Schulte-Austum&nbsp;</strong>ist Vertrauensexpertin und begleitet als Wirtschaftspsychologin seit mehr als zehn Jahren Menschen auf ihrem Weg zu einem vertrauensvollen Miteinander und erfolgreicher Arbeit. Als zertifizierter systemischer Coach und Organisationsberaterin unterstützt sie Unternehmen dabei, Vertrauen systematisch aufzubauen. Als Gründerin des </span><a href="https://eva-schulte-austum.de/wtp/"><span style="color:black;"><i>World Trust Projects</i></span></a><span style="color:black;"> erforschte sie Vertrauen weltweit. Dafür reiste sie in neun Länder der Welt und führte mehr als 350 Interviews, sprach mit führenden Experten und renommierten Vertrauensforschern. Ihre Klienten sind Führungskräfte, Teams, Unternehmen und Privatpersonen. Eva Schulte-Austum erhielt das <i>Otto Group</i> <i>Stipendium</i> und ist Mitglied der <i>German Speaker Association (GSA)</i>.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-122</guid>
        <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 08:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    
    <item>
        <title><![CDATA[Artikel zum Thema der Woche - Vertrauen – die neue Schlüsselkompetenz]]></title>
        <link>#</link>
        <description><![CDATA[++ Corona-Krise: Professionelle Nähe ist wichtiger denn je ++ The Big 3: So schaffst du Vertrauen im Team und entfaltest Potenziale ++ Warum wir öfter mit dem guten Auge hinschauen sollten ++ Wie repariere ich Vertrauen als Führungskraft?]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <category>Kultur</category>
        <guid isPermaLink="false">news-123</guid>
        <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 08:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
            </channel>
</rss>
