Peter-Georg Lutsch

Sidepreneur.de - Plattform für nebenberufliche Gründer und Unternehmer

Beschreibung

Sidepreneur.de ist die deutsche Plattform für alle, die neben dem Vollzeitjob selbstständig sind, nebenberuflich ein eigenes Business aufbauen oder als Freelancer in der Freizeit verschiedene Projekte realisieren und Produkte kreieren. Juliane Benad und Peter-Georg Lutsch wollen darum eine Community aufbauen, die die Besonderheiten der nebenberuflichen Gründer kennt, sie in schweren Zeiten pusht und in guten Zeiten auch gemeinsam feiert. Dabei geht es uns gezielt Sidepreneure miteinander zu vernetzen, die Fragen der Community praxisnah zu beantworten und durch Interviews mit nebenberuflichen Gründern Inspiration zu teilen.

INFORMATION ZUM PROJEKT

  • Wie kam es zu dem Konzept? Was war die Motivation dahinter?

    Wir waren/sind selbst nebenberufliche Gründer und Unternehmer. Deshalb kennen wir die Chancen und Risiken dieser Art des Unternehmertums sehr gut. Es war uns ein Anliegen, das Thema in Deutschland bekannt zu machen und neue Synergien zwischen Sidepreneuren im D-A-CH Raum zu erzeugen. Wir glauben, dass es für viele Gründungswillige aus den verschiedensten Gründen schwierig ist, gleich alles auf eine Karte zu setzen und Vollzeitgründer zu werden. Deshalb kann das nebenberufliche Gründen ein guter Einstieg sein, diese Menschen trotzdem vom Unternehmertum zu überzeugen und zu unterstützen.

  • Beschreibt ausführlicher in euren eigenen Worten die Initiative/das Projekt/das Konzept, mit dem ihr euch bewerbt.

    2015 starte alles mit dem Sidepreneur Podcast. So konnten wir herausfinden, ob sich Menschen in Deutschland überhaupt für das Thema interessieren. Schnell kam die Webseite sidepreneur.de und unsere Facebook Community mit inzwischen 2.500 nebenberuflichen Gründern hinzu. Heute erreichen wir monatlich zwischen 50.000-70.000 Gründungsinteressierte und nebenberufliche Unternehmer im Monat. Seit 2018 bieten wir nun auch Offline Meetups an, um die Vernetzung in der Community noch zu intensivieren.

  • Welche gesellschaftliche oder wirtschaftliche Wirkung entfaltet das Konzept im Unternehmen oder nach Außen?

    Unsere Vision ist es, mehr Menschen zum Gründen zu bewegen und sich sowie ihre Herzenprojekte zu verwirklichen. Dabei sehen wir immer wieder erstaunliche Entwicklungen angefangen von nebenberuflich gestarteten unternehmerischen Projekten hin zu erfolgreichen Vollzeitunternehmern, sowie Menschen, die durch ihren Blick über den Tellerrand des einfachen Angestellten aus ihren eigenen Projekten spannende Innovationen in ihr Angestelltenverhältnis tragen. Wir glauben, dass Menschen durch das unternehmerische Handeln, steile Lernprozesse durchleben, die der Gesellschaft, Wirtschaft und damit der Vision eines Gründerlandes Deutschland zugutekommen.

  • Was ist neu an dem Konzept? Wie ist der Einfluss auf die verschiedenen Bereiche des Unternehmens?

    Das Thema nebenberufliches Gründen hatte bisher in Deutschland kaum eine Öffentlichkeit. Inzwischen ist es uns gelungen, mehr und mehr Bekanntheit für diese Art des Unternehmertums herzustellen. Wir selbst arbeiten im Team komplett ortsunabhängig und zu einem gewissen Teil auch zeitlich. Inzwischen hat sich zudem auch eine kleine Bewegung daraus entwickelt, wodurch aus der Community heraus immer wieder neue Initiativen gestartet werden.

  • Kann das Konzept als Vorbild dienen? Wie würde das Konzept als Blaupause für andere Unternehmen aussehen?

    Wir glauben, dass Unternehmen gezielt nebenberufliche unternehmerische Tätigkeiten ihrer Mitarbeiter unterstützen können, um selbst durch die persönliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter profitieren zu können oder sogar um Projekte später in das eigene Unternehmen übernehmen zu können.

  • Warum sollte das Konzept mit dem New Work Award ausgezeichnet werden? Was macht es einzigartig?

    Es ist durchaus nicht hundertprozentig passgenau auf die einzelnen Kategorien. Wir sind aber der Meinung, dass das nebenberufliche Gründen an sich gesellschaftlich zukünftig einen großen Impact haben wird. Vermeintlich sichere Jobs werden wegfallen, aber Menschen mit unternehmerischen Know-How werden selbst Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen übernehmen können. Umso wichtiger ist es abseits des klassischen Gründerweges, durch einen finanziell weniger Risiko behafteten Weg, wie das Sidepreneur Dasein, Menschen an das Unternehmertum heranzuführen.