Finales Voting für den NEW WORK Award

Freitag, 01. Oktober 2021

Wer wird NEW WORKER:IN 2021?

Der diesjährige NEW WORK Award von XING geht in die entscheidende Abstimmungsphase. Insgesamt sind in diesem Jahr wieder 246 spannende, innovative Bewerbungen wegweisender New Work-Projekte und -Ideen eingegangen. Nach der Bekanntgabe der Shortlist durch die Jury läuft nun bis zum 3. November das Voting der XING User*innen, die dabei auch selber gewinnen können. Wir stellen die Kandidat*innen für den #NWX21 in einer Artikelserie vor. Heute geht es um die sechs Bewerber in der Endauswahl für den/die NEW WORKER:IN.

NEW WORKER:INNEN, das sind Menschen, die "mit ihrem Schaffen Signifikantes zur New Work-Debatte oder -Entwicklung beitragen. Egal, ob Umsetzer oder verborgenes Juwel, ob in Unternehmen, Organisationen und Institutionen oder als selbstständige Unternehmer - sie leben New Work". Die offizielle Definition der ersten Kategorie für den NEW WORK Award zeigt die Bandbreite der möglichen Kandidat*innen für den NWA21. Die Vielfalt ist dabei ausdrücklich gewollt, denn es geht darum, Ideen auszuzeichnen, die auch jenseits der üblichen New Work-Hotspots immer häufiger initiiert und gelebt werden - und die sechs Bewerber *innen in der Endauswahl für die Kategorie NEW WORKER:IN sind perfekte Beispiele dafür. Wir stellen sie hier vor.      

Alfred Mahringer / A1 Telekom Austria AG

"Ich bin rückblickend froh, dass wir es gewagt haben." So beschreibt Alfred Mahringer seine Gefühle in dem Moment, als er von der Shortlist-Nominierung für den NWA21 erfuhr. Der Österreicher startete unter dem Motto #MakeItHappen im vergangenen Jahr ein New Work-Projekt bei der A1 Telekom Austria AG, welches beweisen soll, "dass flexibles Arbeiten, Digital First, Impact-based Leadership, Kollaboration und Selbstorganisation, auch in größeren Unternehmen erfolgreich eingeführt werden können“, so Alfred Mahringer: "#MakeItHappen heißt so viel wie "Mutig in die neue Arbeitswelt“. Das brauche Experimentierräume, die Offenheit, Fehler zu machen, und die Reflexionsfähigkeit, aus diesen Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Schließlich laute das Motto der Initiative: "Mutig sein und einfach machen – denn done is better than perfect."

NEW WORKer: Hendric Mostert

"Ich konnte es kaum glauben und habe mich riesig über die Nominierung gefreut. Es gab erstmal ein Glas Sekt zum Frühstück", erzählt Henric Mostert, der nächste Kandidat für den NEW WORK Award. Er "lebe New Work", sagt Mostert, der in Kombination unterschiedlicher Rollen, unter anderem aktuell als Transformationsarchitekt und Agiler Coach bei der Deutschen Bahn, als Autor und Trainer für New Work und der von ihm mitgegründeten Community Digital Misfits "die Arbeitswelt der Zukunft mitgestalten" möchte. Er steht dabei für einen Transformationsprozess, der "ein evolutionärer Prozess" sein sollte, kein klassisches Projekt mit Start- & Endzeitpunkt. Dazu brauche es vor allem eine nachhaltige Entwicklung von Teams in Organisationen und "eine gute Balance aus Standardisierung und Offenheit". 

Johanna Fink / YourWay2NewWork

"Führung in Teilzeit ist immer noch als Mutti-Modell und Karrierekiller verschrien. Das möchte ich ändern", sagt Johanna Fink. Sie unterstützt Teilzeit-Führungskräfte dabei, sich die notwendigen Freiräume zu schaffen und gleichzeitig Vorteile für das Team und die Organisation zu schaffen. Sie sagt, dass das Thema Führen in Teilzeit "mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, denn die Diskussion darüber ist total wichtig, wenn wir zu mehr Diversität in Führungspositionen kommen wollen". Denn so schaffe man "die notwendigen Freiräume, die Mitarbeiter*innen profitieren von mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum und Unternehmen sichern sich nachhaltig leistungsfähige, motivierte und zufriedene Mitarbeiter*innen", sagt Johanna Fink. Sie will mit Trainings und Coachings von Unternehmen und Teilzeit-Führungskräften auch dazu beitragen, "mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen".

Sandra Hunke - DAS BAUMÄDCHEN

Dass nicht nur "überkrasse Unternehmer*innen, (...) die sich tagtäglich mit Erfolg und Geld beschäftigen", sondern auch andere Menschen für den NEW WORK Award nominiert werden, das hat Sandra Hunke "wirklich sprachlos" gemacht. In ihrer Rolle als „DAS BAUMÄDCHEN“ macht die Installateurin, Model und Unternehmerin jungen Frauen Mut, auch in Männer dominierende Berufe zu gehen, zum Beispiel in Handwerksberufe: „Mir ist es besonders wichtig, das Handwerk ins richtige Licht zu setzen und auch, anderen Frauen zu zeigen: Du kannst alles sein, auch Handwerkerin, Astronautin oder einen Konzern leiten.“

Jörg Marpe / Marpe Bau digital rules

Ja, auch als mittelständisches Bauunternehmen aus Nordhessen kann man für den NEW WORK Award nominiert werden – auch wenn man das selbst „nie gedacht hätte“. Doch die Digitalisierung-Initiative, die Jörg Marpe in seinem Unternehmen angestoßen hat, ist wirklich vorbildlich. Dabei sei weder „Hätte, sollte, würde oder könnte – nur das MACHEN" wichtig, wie Jörg Marpe berichtet: „Wir sind überzeugt, dass auch andere Bau- und Handwerksbetriebe sich eine digitale Zukunftsstrategie zulegen können. Dafür sind vor allem Aufgeschlossenheit und Interesse an neuer Technik nötig – sowohl beim Chef als auch bei den Mitarbeitern“, die mit Spaß an den Veränderung mitgenommen werden sollen. Die soll nicht auf dem eigenen Firmengelände enden: Mit Podcasts, Bannerwerbung und Social Media wolle man das Thema Digitalisierung  auf dem Bau und in Handwerksbetrieben noch mehr ins Rampenlicht stellen.

Nikolas Migut / StrassenBLUES e.V. - Working for Impact

"Bei so einer Auszeichnung mit dabei zu sein, motiviert uns als Team und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg mit unserem Engagement sind", sagt Nikolas Migut zur Nominierung seines gemeinnützigen Vereins StraßenBlues e.V., der sich um Obdachlose kümmert: "Wir möchten kreative Wege aus der Armut aufzeigen." Aktuell wird im Verein das Projekt “Working for Impact” vorbereitet, das zunächst in Hamburg unterschiedliche Akteure zusammenbringen soll, die sich gegenseitig unterstützen: Neben Helfern wie StraßenBlues sollen auch gemeinwohlorientierte Sozialunternehmen und große Unternehmen dabei zusammen arbeiten, Obdachlose wieder in sinnvolle Arbeit bringen, vorzugsweise im Bereich Natur- und Umweltschutz. "Denn unseres Erachtens", so Nikolas Migut, "reicht es nicht, einem obdachlosen Menschen eine Wohnung zu geben und dann ist alles gut. Da bedarf es auch einer sinnvollen Arbeit“.

Hier geht es zur Voting-Seite für die Kategorie NEW WORKER:IN

*So wird beim NEW WORK Award gevotet: Auf der Voting Seite findest Du detaillierte Portraits aller Nominierten. In jeder der drei Kategorien kannst Du mit einer Stimme bis zum 3. November für Deinen Favoriten abstimmen. Mitmachen lohnt sich: Unter allen, die für den NEW WORK AWARD 2021 voten, verlosen wir ein iPhone12.  Die NEW WORK AWARD 2021 Gewinner werden im November bekannt gegeben.