NEW WORK Award-Gewinner voiio

"Der NWA bringt Projekten die Aufmerksamkeit, die sie verdienen"

Am 20. Juni wird der NEW WORK Award 2022 im Rahmen des NEW WORK Festivals vergeben. Anlässlich der laufenden Bewerbungsphase des Awards stellen wir in einer Interview-Serie die Gewinner des letztjährigen NWA vor. Den ersten Platz in der Kategorie NEW WORK Teams errang voiio. Auf der innovativen Plattform finden sich vielfältige Angebote - von Ferienbetreuung über Familienplanung bis hin zu Pflegekursen - mit der Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeder Lebenssituation unterstützen können. Im Interview mit dem NWX Magazin berichtet CEO Björn Wind über die nächsten Pläne des jungen Unternehmens und die Bedeutung des NEW WORK Awards.

„NEW WORK AWARD Gewinner 2021“ - wie habt Ihr darauf reagiert? Welche Reaktionen habt Ihr von außen bekommen?

Björn Wind: Vorab möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal im Namen des gesamten voiio-Teams bei Euch bedanken. Wir fühlen uns sehr geehrt und unsere Freude ist groß, den Award gewonnen zu haben. So ist er Anerkennung unserer harten Arbeit als Team und unterstreicht, dass wir für die richtige Vision arbeiten: eine zukünftige Arbeitswelt, in der sich Beruf und Privatleben bedingungslos vereinen lassen. 
Der großen Freude unseres Team schloss sich das Feedback von unseren Bestandskunden, Nutzern und Followern an. Diese Gruppe hat früh an uns geglaubt und erlebt den Impact unseres Produktes tagtäglich.  Neben der großen Freude aller voiio-Beteiligten über den Award, erhielten wir außerdem viele weitere Anfragen von interessierten Unternehmen, die voiio noch nicht kannten und mehr darüber erfahren wollten, wie unser Produkt einen wichtigen Beitrag in der zukünftigen Arbeitswelt leisten kann. 

Was sind die drei wichtigsten nächsten Milestones für Euer Projekt?

Björn Wind: Unser Anspruch ist es, Mitarbeitenden in allen Lebensphasen und -lagen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu unterstützen. Dabei können bereits heute Mitarbeitende tausende Angebote über unsere Plattform buchen. Der Großteil unseres Angebotes richtet sich dabei noch an sehr „klassische Anliegen“ der Vereinbarkeit, wie zum Beispiel Kinderbetreuung, Pflegebetreuung und Achtsamkeitsangebote. Dieses Portfolio wollen wir erweitern und im Sinne von Inklusion und Diversity natürlich auch Angebote für Zielgruppen schaffen, die prozentual nicht den größten Teil in der Belegschaft repräsentieren und gleichzeitig nicht weniger von Bedeutung sind. Hier befinden wir uns auf einem guten Weg, der gleichzeitig natürlich nie einen direkten Abschluss findet, da unser Angebot natürlich entsprechend gesellschaftlicher Trends und Bedürfnisse sich in einer Art „Fluss“ befindet.

Neben diesem sehr ganzheitlich wirkenden Auftrag wollen wir in diesem Jahr noch die Messbarkeit des Social Impacts unserer Plattform verbessern und hierfür entsprechende Analyse-Dashboards und Tools entwickeln. So haben viele Unternehmen zunehmend den Bedarf, den eigenen Impact, im Sinne von ESG, messbar zu machen und entsprechend zu verbessern. voiio bietet hier die perfekte Voraussetzung, um insbesondere den sozialen Impact eines Unternehmens in Belegschaft und Community zu messen und zu verbessern. 

Der dritte Milestone, den wir voraussichtlich auch noch dieses Jahr angehen werden, ist die Erweiterung unserer Plattform auf eine App-Anwendung. 

Wie beurteilst Du den aktuellen Stand von New Work in der Arbeitswelt allgemein?

Björn Wind: Der Wandel unserer Arbeitswelt ist unbestreitbar wahrnehmbar und hat nicht zuletzt durch Corona einen Schub erhalten. Gleichzeitig lese ich das Buzzword verhältnismäßig häufiger, als es de facto schon in der Arbeitswelt angekommen ist, so mein Eindruck. Dabei bin ich jedoch überzeugt, dass Anspruch und Wirklichkeit in den nächsten Jahren enger zusammenrücken. Das geschieht nicht zuletzt durch den Ein- bzw. Austritt ganzer Generation in bzw. aus der Arbeitswelt, so wie sie heute erlebbar ist. Darüber hinaus ist der Einfluss von entsprechenden Awards auf die nachhaltige Wahrnehmung und Änderung respektive Verbesserung unserer Arbeitswelt nicht zu unterschätzen. 

Was sind Eure Wünsche für die - hoffentlich bald - kommende Zeit nach der Pandemie?

Björn Wind: Wir haben aus Corona viel gelernt und gesellschaftlich Grenzen erfahren, im Positiven wie im Negativen. Ich hoffe und bin überzeugt, dass positive Effekte, wie etwa die Flexibilisierung der Arbeit, bleiben werden und negative, wie die teilweise Isolation- und Einsamkeitseffekte, überwunden werden. 

Warum sollte man als Unternehmen, Team oder Einzelperson am NWA teilnehmen?

Björn Wind: Wir verbringen den Großteil unseres Lebens bei der Arbeit. Diesen großen Anteil unseres Lebens bzw. Gesellschaft durch ein eigenes Projekt zu gestalten und aktiv zu verbessern, ist unglaublich schön und ein mächtiges Gefühl. Der NWA gibt einem die Möglichkeit, dem eigenen Projekt die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient. 

Mehr Infos über den NWA22 und die Teilnahmebedingungen gibt es hier