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SRH Fernhochschule - The Mobile University

#Professur2.0: Wie New Work eine Hochschule transformiert

Während New Work in Wirt- und Wissenschaft Einzug hält, finden sich die Forscher und Lehrer dieser neuen Arbeit – die Professor*innen – selbst in traditionellen Strukturen wieder. Diesen Widerspruch hat die Mobile University als erste agile Hochschule mit der #Professur2.0 aufgelöst: Unsere Professor*innen gestalten ihre Professur individuell. Sie bestimmen, was, wo und wann sie arbeiten und entwickeln ihre Bereiche selbstgesteuert mit Studierenden, Kollegen und Partnern weiter. Mit der #Professur2.0 wurde ein New Work-Prototyp geschaffen, der Lernen, Teamwork und Wirtschaftlichkeit vereint.

Informationen zum Projekt

  • Wie kam es zu dem Konzept? Was war die Motivation dahinter?

    Traditionelle Hochschulen sind meist starr organisiert und bieten Professor*innen wenig Freiraum für Arbeitsgestaltung oder Flexibilität in Ort und Zeit. Die Mobile University war überzeugt, dass New Work nicht nur in Lehre und Forschung, sondern auch im Hochschulalltag selbst funktioniert. Sie wollte neue Wege gehen und die erste agile Hochschule Deutschlands schaffen, die Selbstorganisation, Eigeninitiative und Innovation des Einzelnen sowie Kollaboration zwischen Professoren und Umwelt fördert. Mit Mut, Vertrauen, Teamarbeit und einer gemeinsamen Vision folgte eine radikale Strukturveränderung hin zu einer Holakratie, die die Hochschule mit dynamischen Entscheidungsprozessen sowie vollständig eigenverantwortlichem Job Crafting in ein zukunftsfähiges, lernendes System transformierte.

  • Beschreibt ausführlicher in euren eigenen Worten die Initiative/das Projekt/das Konzept, mit dem ihr euch bewerbt.

    Mit der #Professur2.0 wurde eine moderne Form der Arbeit entwickelt. Statt festen Lehr-Wochenstunden stellen sich Professor*innen aus einem modularen Deputat der wissenschaftlichen Kernfelder (schreiben, lehren, prüfen, repräsentieren, forschen) ihre individuelle Professur selbst zusammen. Neben der eigenverantwortlichen Arbeitsgestaltung bestimmen sie auch Ort und Zeit – und können dank digitaler Infrastruktur ihre Vorlesungen von zuhause als auch an einem der 21 Studienzentren halten. Neben virtuellen Projektteams, die selbstorganisiert in Sprints arbeiten, findet der strategische Dialog mit dem Kollegium und Partnern in OpenSpaces statt. Die #Professur2.0 zeigt eindrücklich, dass Eigenverantwortung und Kollaboration in einer lernenden Organisation kein Widerspruch, sondern Symbiose ist.

  • Welche gesellschaftliche oder wirtschaftliche Wirkung entfaltet das Konzept im Unternehmen oder nach Außen? (Z.B. ermöglicht das Konzept mehr Autonomie, Kooperation, Demokratie, Diversität und/oder Gemeinschaftssinn?)

    Die #Professur2.0 hat sich als dreifach wirksamer New Work-Ansatz erwiesen: 1) Unsere Professor*innen sind zufriedener. Sie handeln maximal autonom, kollaborativ und eigenverantwortlich, gestalten ihre Professur individuell und je nach Stärken und Lebenssituation, was hohe Diversität im Kollegium ermöglicht. 2) Als Hochschule sind Entscheidungen verbessert, da Probleme am Entstehungsort von den Akteuren direkt gelöst werden. Mit agilen Methoden sind Innovationszyklen kürzer, Markteinführungen schneller und Produkte anschlussfähiger, da Studierende Teil der Entwicklung sind. 3) Als Deutschlands beliebteste Fernhochschule mit 99% Weiterempfehlung bestätigen nicht zuletzt unsere Studierenden, dass die #Professur2.0 ein menschorientiertes und gleichsam profitables New Work-Konzept verkörpert.

  • Was ist neu an dem Konzept? Wie ist der Einfluss auf die verschiedenen Bereiche Deiner Arbeitswelt?

    Die #Professur2.0 hat die Hochschule und ihre Interaktion, Motivation und (Selbst-)Führung grundlegend transformiert. Wo früher starre Lehrwochenstunden den Alltag bestimmten, gibt heute ein modulares Deputat maximale Autonomie in der Gestaltung von Arbeit, Ort und Zeit. Wo gestern mächtige Rektoren strategische wie operative Entscheidungen trafen, verteilt die Holakratie Verantwortung heute auf alle Schultern. Wo früher Monolog-Vorlesungen in großen Hörsälen Wissen eintrichterten, wird heute Kompetenz über digitale Plattformen mit interaktiven Formaten erworben und das Studieren raum- und zeitunabhängig. An Stelle asymmetrischer Professoren-Studenten-Beziehungen sind heute Lernpartnerschaften getreten, die Wissenschaft an realen Problemen untersuchen, diskutieren und weiterentwickeln.

  • Kann das Konzept als Vorbild dienen? Wie würde das Konzept als Blaupause für andere Unternehmen aussehen?

    Wir verstehen uns als Explorer der neuen Arbeitswelt und möchten andere Organisationen bestärken, die Reise zu New Work mit vollem Herzen anzutreten. Wir erleben, dass für viele der Sprung in das „wirklich Neue“ – eine radikale Transformation statt zögerlicher Homeoffice-Lösungen – große Überwindung ist und wollen Mut und Zutrauen aussprechen. Entgegen dem Mythos, New Work sei Laissez-Faire, sehen wir, dass maximale Autonomie in Raum, Zeit und Aufgabe eingebettet in ein holakratisches System für alle Beteiligten Mehrwert schafft.
    Unsere eigenen Erfahrungen gepaart mit den positiven Feedbacks von Partnern, Mitarbeitenden und Studierenden überzeugen uns, dass die #Professur2.0 als Prototyp für neue Arbeit dient und New Work – vollen Herzens umgesetzt – New Life bedeutet.

  • Warum sollte das Konzept mit dem NEW WORK AWARD ausgezeichnet werden? Was macht es einzigartig?

    Mit der #Professur2.0 stellen wir eine neue Art Hochschule vor. Für Mitarbeitende setzt die #Professur2.0 alle Aspekte um, die in der Theorie längst als Treiber von Zufriedenheit und Leistung gelten – wie Autonomie oder Feedback. Klassische Alltagsprobleme wie die Verbindung von Familie und Beruf sind bei uns gelöst, was echte Diversität zulässt. Auf Organisationsebene ermöglicht die #Professur2.0 die Entfaltung von Agilität in VUCA-Zeiten. Unser New Work-Versprechen halten wir nicht nur nach innen, sondern auch nach außen: Kürzlich wurde die Qualität unseres Konzepts mit 99% Weiterempfehlung der Studierenden bestätigt.
    Mit der #Professur2.0 ist ein Ort kollektiven Lernens entstanden, an dem sich Kollaboration, Verantwortung und Wirtschaftlichkeit zu einem Blueprint neuer Arbeit verbinden.

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