Gastbeitrag von Danielle Schindler / Engel & Völkers Work Edition

Warum Arbeiten im Coworking Space für viele zum New Normal wird

In Deutschland arbeitet nur noch etwa jeder Zweite mit einem Schreibtischjob überwiegend oder ausschließlich im Betrieb, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Für viele setzt sich fort, was im Zuge der Corona-Pandemie begann: Sie sind mobil tätig, jeder Fünfte sogar überwiegend oder komplett. Danielle Schindler, Geschäftsführerin unseres NWX22-Sponsors Engel & Völkers Work Edition, erklärt in ihrem Gastbeitrag, wie Coworking Spaces als flexibler Arbeitsort dabei eine zunehmend größere Rolle spielen.

Seit dem 20. März 2022 ist die bundesweite Pflicht zum Arbeiten im Homeoffice (dort, wo es möglich war) Geschichte. Im Zuge der Corona-Pandemie waren viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Schreibtischjob aus dem Büro an den Arbeitsplatz zu Hause umgezogen. Manche arbeiteten auch vom Zweitwohnsitz oder gar vom Ferienort aus. Doch auch mit dem Ende der Homeoffice-Pflicht zieht es viele Menschen nicht wieder zurück in die Büros: Nur 54,6 Prozent der Deutschen mit Schreibtischjob arbeiten derzeit ausschließlich oder überwiegend am Firmensitz, wie eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag von Engel & Völkers Work Edition* , einem Anbieter von Coworking Spaces, zeigt. 

Büroarbeit hat sich signifikant gewandelt

Selbst von den Befragten, die früher überwiegend oder ausschließlich im Büro gearbeitet haben, tun dies aktuell laut Umfrage nur noch etwa zwei Drittel. Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes wird hingegen immer wichtiger. Jeder fünfte Umfrageteilnehmer ist aktuell im Büro und mobil gleichermaßen tätig, etwas mehr (21,7 Prozent)  überwiegend oder sogar ausschließlich mobil. Das kann beispielsweise im Homeoffice, am Zweitwohnsitz oder im Coworking Space sein. Letzteres erfreut sich zunehmender Beliebtheit: 47,1 Prozent der im Büro Arbeitenden können sich vorstellen, regelmäßig im Coworking Space ihrem Beruf nachzugehen.

Coworking-Trend kommt in der Breite der Bevölkerung an

Waren Coworking Spaces vor der Pandemie in erster Linie etwas für junge Menschen, Start-ups und Kreative, sind sie inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen und zum New Normal geworden. Die Bereitschaft, dort zu arbeiten, zieht sich durch alle Berufsgruppen - egal ob Freiberuflerin, Angestellte oder Beamter. So ist es unter den befragten Angestellten mit Bürojob für 47,3 Prozent vorstellbar, regelmäßig im Coworking Space zu arbeiten - bei den Beamten sind es immerhin noch 37,6 Prozent. 

Zwar ist das Konzept nach wie vor besonders bei jüngeren Personen beliebt: Von den jüngeren Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren sind fast zwei Drittel Coworking-affin; danach nimmt die Bereitschaft mit zunehmendem Alter ab. Aber auch von den 50- bis 59-Jährigen kann sich fast jeder Dritte vorstellen, regelmäßig im Coworking Space zu arbeiten. 

Flexibilität für Unternehmen und Berufstätige

Dass sich dieser Wunsch nach Flexibilität in Deutschland so durchsetzen würde, hätte vor der Coronapandemie wohl niemand geahnt. In anderen Ländern ist das mobile Arbeiten hingegen schon viel länger üblich. Auch internationale Unternehmen mit Mitarbeitenden an unterschiedlichen Standorten, ja Ländern ermöglichen es seit Langem, nicht nur an einem Ort tätig zu sein. Auch wenn es um größere Projekte geht, für deren Umsetzung Talente aus verschiedenen Bereichen benötigt werden, ist es üblich, seinen eigentlichen Arbeitsort zu verlassen.

Coworking Spaces ergänzen das Spektrum an möglichen Arbeitsorten ideal. Mit einer Kombination aus offenen Arbeitsbereichen und geschlossenen Büros, inspirierender Community und maximaler Flexibilität bietet diese neue Art des Zusammenarbeitens das Beste aus zwei Welten. Ob alleine oder im Team, vollkommen ungestört oder im Austausch mit anderen, an einem oder mehreren Tagen pro Woche: Hier findet jeder die Bedingungen die er oder sie zum Arbeiten braucht. Kein Wunder, dass sich das Coworking Space als Arbeitsort etabliert.

* Über Engel & Völkers Work Edition: Die EV Work Edition GmbH, Lizenzpartner der Engel & Völkers Marken GmbH & Co. KG, bietet Coworking auf höchstem Niveau. Hochwertiges Interieur, außergewöhnliches Design und beste technische Ausstattung erfüllen die Ansprüche von Menschen, für die Arbeit mehr ist als Pflichterfüllung. Neben einer attraktiven Preisgestaltung profitieren die Nutzer von zahlreichen zusätzlichen Vorteilen. So werden sie automatisch zu Club-Mitgliedern und können unter anderem exklusive Netzwerk-Veranstaltungen besuchen. Vergünstigungen bei ausgewählten Fitnessstudios sind ebenso möglich wie für Hotels. Der Arbeitsplatz wird mit Engel & Völkers Work Edition zu einem Ort der Inspiration und der Gemeinschaft für anspruchsvolle Menschen.

Die Zukunft unserer Arbeitsorte ist eines vieler spannender Themen auf der NWX22. Hier gibt es die Tickets: