New Work-Typen 2022

Homeoffice-Igel oder Büro-Rückkehrer?

Die Zukunft der Arbeit hat die gleiche unangenehme Eigenschaft wie die Zukunft generell: Sie ist ungewiss. Zeit also, sich zu überlegen, welche Rolle man in diesem New Work einnehmen will. In seinem Gastbeitrag für das NWX Magazin präsentiert Witold Buenger, Communication Manager der Bachmann GmbH*, sortierende Gedanken statt eines Psycho-Tests.

Um herauszufinden, wie die Zukunft wird, tun Forscher unterschiedliche Dinge. Sie können z.B. eine sogenannte Wechselwirkungsanalyse erstellen oder einen Relevanzbaum zeichnen. Im besten Fall simulieren sie irgendetwas am Computer. Das Problem ist allerdings: Meist treffen die skizzierten Szenarien nie ein. Zumindest nicht für einen selbst. Spätestens seit dem Frühjahr 2020 war eh jede gewohnte Jahresplanung dahin. Da man sich also auf Prognosen so gut verlassen kann wie auf eine korrekte Datenablage der Kollegen abseits des eigenen Desktops, lassen Sie uns doch einfach selbst resümieren, welche New Work-Typen sich gerade herausbilden.

Keine Angst: Hier muss niemand Multiple Choice-Fragen beantworten. Meist setzt man das Kreuzchen eh dort, wo man sich genug Punkte erhofft, um in der am stärksten favorisierten Auswertungskategorie zu landen. Zudem hatten wir in den letzten zwei Jahren genug Gelegenheit, die entstehenden New Work-Typen via Feldbeobachtung zu definieren. Hier ist ein erster Überblick:

Der 50/50-Typ

Er kommt für einige Tage ins Büro, liebt aber auch das Homeoffice: „Di-Mi-Do“-Präsenz hat ja schon als Student ganz gut funktioniert. Der 50/50-Typ schätzt die neuen Funktionen des Büros. Er ist der Erste, der die von der Geschäftsführung als „New Work-Bereiche“ ausgewiesenen Flächen nutzt, um die letzten zehn Minuten der Mittagspause einen Powernap im Sitzsack zu machen.

Der Homeoffice-Igel

Wir kennen ihn alle: Dieser eine Kollege, der seit Beginn der Pandemie gar nicht mehr ins Büro kommt. Er arbeitet zwar mehr als gewissenhaft und ist stets per Videocall erreichbar, zieht die Jogginghose aber wahrscheinlich erst wieder aus, wenn die Geschäftsführung zur nächsten Weihnachtsfeier mit Präsenz-Konzept bittet.

Der Freiheitsliebende

Er arbeitet plötzlich von einem Segelboot aus oder vom Strand. Er ist spontan und liebt die Freiheit. Taucht er im Büro auf, sitzt er jedes Mal woanders. Der Freiheitsliebende schätzt New Work so sehr wie der Homeoffice-Igel, lebt seine Begeisterung aber vollkommen anders aus. 

 

Der Rückkehrer

Der Rückkehrer kann mit dem Homeoffice nichts anfangen und nutzt jede Gelegenheit, um ins Büro zu kommen. Das hat den Vorteil, dass man ihn bitten kann, die ungelesene Post durchzusehen und nach der angefangenen Milch im Kühlschrank zu schauen. 

Na? Haben Sie sich wiedererkannt? Falls nicht, keine Sorge: Mischformen sind völlig normal. New Work ist fluide und veränderbar, vielleicht bilden Sie gar einen ganz neuen Typus heraus?

Fest steht: Nichts ist mehr wie vorher. Und die Vergangenheit kommt nicht zurück. Doch um so besser, denn in Zukunft kann jeder New Work-Typ seinen Arbeitsstil selbst bestimmen. Damit trotzdem alle dabei sind, integrieren technische Tools die verschiedenen Lieblingskollegen von überall auf der Welt ins Meeting, ermöglichen ortsungebundenes Arbeiten oder eine flexible, spontane 
(Um-)Nutzung von Flächen.

Seien Sie gespannt auf New Work! Die Neuerfindung der Arbeitswelt erfolgt jetzt und hey: Wer wollte nicht dabei sein, wenn Zukunft erfunden wird? 

Eben. 

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*Die 1947 gegründete BACHMANN-Gruppe, ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit weltweiter Präsenz im Bereich der Elektrotechnik. Die in stuutgart beheimatete Firma entwickelt, produziert und vertreibt  innovative elektrotechnische Komponenten und Systeme wie intelligente Stromverteiler, Tischanschlussfelder und Baugruppen.